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Einer gegen alle

US-Senat anerkennt endlich, dass der Klimawandel stattfindet – nur einer will es nicht wahrhaben



Im Rahmen einer Debatte über die Keystone-XL-Pipeline hat der Senat am Mittwoch über einen Zusatzantrag abgestimmt, der ein für alle Mal klären soll, ob das US-Parlament glaubt, der Klimawandel sei real oder nicht. Das schreibt die «LA Times» am Mittwoch. 

Das Ergebnis: 98 segneten die Resolution ab, nur der Republikaner Roger Wicker, Senator für Mississippi, sagte Nein.

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Für den Republikaner Roger Wicker existiert der Klimawandel nicht. bild: wikipedia

«Ich hoffe, dass nach vielen Jahren der Unklarheit und Blockade diese Stimme ein bisschen Licht ins Dunkel bringen kann», sagte der Antragsteller, Senator Sheldon Whitehouse, nach der Abstimmung.  

Ein zweiter Antrag zum Klimawandel hingegen schaffte das nötige Mehr von 60 Stimmen nicht: Der hawaiianische Senator Brian Schatz hatte gefordert, die Verantwortung des Menschen für den Klimawandel zu anerkennen. (dwi)

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