DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schick uns deinen Input

User des Tages: Ein Clip für «rhabarber», die einen Artikel von uns mit einer Literaturliste ergänzte

philipp meier



«Die WHO warnt vor einer ‹Übergewichts-Krise› – die Europäer werden immer dicker»

So lautet der Titel des Artikels, auf den «rhabarber» reagierte. Ihr Kommentar dazu:

Die Regierungen tragen grosse Mitschuld an dieser Epidemie. Weil sie anstatt das Volk vor Gift zu schützen lieber die Industrie schützen von denen sie bestochen werden. Wäre es anders, gäbe es mehr Gesetze zur Transparenz im Lebensmittelbereich. Und es gäbe Informationskampagnen für das Volk auf allen Leveln. So hat z.B. ein deutscher Professor die letzten Jahre nachweisen können, dass Übergewicht v.a. entsteht, wenn durch moderne Nahrungsmittel (Chemie, Zucker, Überverarbeitung) die Energieverteilung im Gehirn gestört ist. Von der Tierquälerlobby (Fleisch & Milch) fang ich gar nicht erst an.

Mangels Platz hängte sie eine simple Literaturliste an. Als Userinput liess sie uns jedoch eine kommentierte Literaturliste zukommen. Diese möchten wir nun hier nachtragen. 

Buchtipps für diejenigen, die gesund und schlank bleiben/werden wollen:

Von Forschern, Ärzten, Wissenschaftlern empfehle ich in folgender Reihenfolge:

Achim Peters (Prof. Dr. med.): «Das egoistische Gehirn»
Dieses Buch zuerst, weil es den Druck endlich wegnimmt. Professor Peters konnte als Leiter einer Forschungsgruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Universität Lübeck beweisen, dass Übergewicht eine neurologische Störung im Bereich der Energieverteilung ist. In seinem Buch erklärt er nicht nur, wie diese entsteht, sondern zeigt auch auf, wie man sie wieder loswerden kann. Du bist also weder willensschwach noch unfähig, wenn du dich bisher falsch ernährt hast. Der Kampf gegen das eigene Gehirn ist kaum zu gewinnen, wenn man nicht weiss, wo man ansetzen muss.

Douglas J. Lisle, (Dr. Ph.D.): «Die Lustfalle»
Dr. Lisle zeigt in seinem Werk auf, dass falsche Ernährung im Gehirn ähnlich wirkt wie der Konsum von Kokain. Und wie schwierig es ist, davon wieder loszukommen. Auch das nimmt Druck raus. Und natürlich gibt er auch Ratschläge, wie man der Falle doch noch entkommen kann.

Diese beiden Bücher stehen zuoberst in meiner Empfehlungsliste, weil die besten Vorsätze nichts bringen, wenn die Psyche kein Einsehen hat. Wie viele Menschen wissen denn, dass Rauchen ungesund ist und rauchen trotzdem? Wie viele ernähren sich wider besseren Wissens ungesund? 
Das liegt v.a. daran, dass man die psychologischen Verhaltensmuster nicht kennt und ihnen daher auch nichts entgegensetzen kann. Auch der Suchtaspekt muss anerkannt werden. Man kann einen Alkoholiker erst dann heilen, wenn er eingesehen hat, dass er süchtig ist. Vorher hilft auch der stärkste Wille nichts. Sonst sind selbst bei kurzfristigen Erfolgen Rückfälle bereits garantiert. 

Colin Campbell (Prof. Ph.D. T.): «China Study»
Die grösste Studie zur menschlichen Ernährung, die es jemals gab. Über viele Länder mit Hunderttausenden einbezogenen Menschen. Einfach zum Lesen, aber trotzdem durch und durch wissenschaftlich. Jede Aussage durch mehrfache Studien belegt. 

Ludwig Manfred Jacob (Dr. med.): «Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts»
Das ist jetzt etwas anspruchsvoller und schwieriger. Es ist das Buch, das man Ärzten empfiehlt, die wiederum dann auf dieser Basis ihre Patienten kompetent beraten wollen. Sozusagen das neue Standartwerk zur gesunden Ernährung. 

Wer es weniger wissenschaftlich will, kommt auch damit gut vorwärts:

Susan Albers: «EatQ»
Die promovierte Psychologin erklärt wie man seine Ernährungsgewohnheiten via Achtsamkeit in den Griff bekommt. Klingt einfach, funktioniert aber tatsächlich. Vorausgesetzt, man liest nicht nur das Buch, sondern zieht auch die Empfehlungen durch.

Normalerweise beschenken wir den «User des Tages» mit einem Gif. «Rhabarber» kriegt jedoch ausnahmsweise einen passenden Video-Clip. VIELEN DANK! 

abspielen

YouTube/winmic7

Hast du was gesehen, erlebt oder geschrieben? 

Sende uns deine Bilder, Hinweise und Erlebnisse.

Schicke uns deinen Input

So einfach geht es:
Text, Videos und Links ins Feld kopieren.
Bitte erfasse einen Text, ein Bild oder ein YouTube-Video.

Bitte hinterlasse uns deine Nummer, damit unsere Redaktoren bei offenen Fragen mit dir Kontakt aufnehmen können. Die Nummer wird nicht weitergegeben.




Danke für den Input.
Herzlichen Dank! Dein Input ist bei uns am Newsdesk angekommen. Deine Watsons

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Tränen an der Uni St.Gallen: HSG-Studenten verarschen Kommilitonen mit Jodel-Streich

Kleine Streiche bereichern das Leben. Unser grossartiger «User des Tages» Don Quijote machte uns auf einen besonders gelungenen Social-Media-Scherz aus St.Gallen aufmerksam.

Die App «Jodel», mit der Nutzer in näherer Umgebung anonym miteinander kommunizieren können, ist vor allem unter Studenten sehr beliebt. So auch an der HSG (Ja, wir wissen es heisst jetzt Uni St.Gallen, aber wayne).

Da gestern Vormittag an der HSG die wohl schwerste Prüfung (BWL I) für die erstsemestrigen Wirtschaftsstudenten anstand, war klar, dass nach der Prüfung das grosse Geheule losgeht, wie schwierig die Prüfung gewesen sei.

Posts, die sich über die schwierige Prüfung beklagten oder gar …

Artikel lesen
Link zum Artikel