User des Tages
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

User des Tages: Ein Gif für Jonas Gabrieli, dem der Leserbrief mit den falschen Zahlen aufgefallen ist



Die Nachricht von Jonas wirkte auf den ersten Blick völlig unspektakulär. Er wies uns auf einen mehrere Jahre alten Leserbrief hin, der schon länger auf Social Media kursierte. Dazu schrieb er:

Liebes Watson-Team 

Ich habe vorhin auf meinem FB-Feed den angehängten Leserbrief entdeckt, ...

Mit dem «angehängten Leserbrief» meinte er diesen hier (wir haben den Post nachträglich anonymisiert)

Bild

Bild: jonasgabrieli

Wie so oft, steckte auch hier der Teufel im Detail. 

Dass im Leserbrief viel Unsinn steht, ist das eine und haben wir inzwischen richtiggestellt. Das andere ist jedoch, dass er auf Facebook bereits 30'000 Mal geteilt wurde, was im Bild oben rechts zwischen den Pixeln zu sehen ist. 

Für Schweizer Verhältnisse ist das eine gigantisch hohe Viralität.

Jonas stellt zu Recht fest:

Dadurch wird Hetze betrieben, ohne die Fakten zu korrigieren.

Und rechnet gleich selber vor:

Denn die Asylbewerber erhalten keine 56 Franken, es ist der Kanton, der dieses Geld vom Bund bekommt. Die Asylbewerber erhalten je nach Kanton zwischen 8-14 Fr. (http://files.newsnetz.ch/upload//1/7/17036.pdf

Sein Schreiben schliesst er mit:

 ... eine solch grobe Fehlinformation nistet sich rasch und leicht in den Köpfen der Menschen ein. 

Liebe Gruess Jonas

Wir haben deinen Auftrag verstanden, lieber Jonas. Die Reporterin Daria Wild nahm sich dem Fall an und titelte ihre Story mit:

Jetzt liegt es an uns allen, die Korrektur des Leserbriefes viral in die «Gegenumlaufbahn» zu bringen.

Vielen dank, Jonas, für deinen Input!

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: tumblr

(phm)

Hast du was gesehen, erlebt oder geschrieben?

Sende uns deine Bilder, Hinweise und Erlebnisse.

Schicke uns deinen Input

So einfach geht es:
Text, Videos und Links ins Feld kopieren.
Bitte erfasse einen Text, ein Bild oder ein YouTube-Video.

Bitte hinterlasse uns deine Nummer, damit unsere Redaktoren bei offenen Fragen mit dir Kontakt aufnehmen können. Die Nummer wird nicht weitergegeben.




Danke für den Input.
Herzlichen Dank! Dein Input ist bei uns am Newsdesk angekommen. Deine Watsons

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Tränen an der Uni St.Gallen: HSG-Studenten verarschen Kommilitonen mit Jodel-Streich

Kleine Streiche bereichern das Leben. Unser grossartiger «User des Tages» Don Quijote machte uns auf einen besonders gelungenen Social-Media-Scherz aus St.Gallen aufmerksam.

Die App «Jodel», mit der Nutzer in näherer Umgebung anonym miteinander kommunizieren können, ist vor allem unter Studenten sehr beliebt. So auch an der HSG (Ja, wir wissen es heisst jetzt Uni St.Gallen, aber wayne).

Da gestern Vormittag an der HSG die wohl schwerste Prüfung (BWL I) für die erstsemestrigen Wirtschaftsstudenten anstand, war klar, dass nach der Prüfung das grosse Geheule losgeht, wie schwierig die Prüfung gewesen sei.

Posts, die sich über die schwierige Prüfung beklagten oder gar …

Artikel lesen
Link zum Artikel