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Cybertruck-Fahrer in Texas versenkt sein Auto beim Test des «Wade Mode»

Video: watson/Lucas Zollinger

Cybertruck-Fahrer testet speziellen Offroad-Modus – und versenkt sein Auto

22.05.2026, 09:3422.05.2026, 10:09

Im US-Bundesstaat Texas musste ein Tesla Cybertruck aus einem See geborgen werden, nachdem der Fahrer das Auto absichtlich in das Gewässer hineingelenkt hatte. Der Mann wollte Berichten zufolge den sogenannten «Wade Mode», einen speziellen Offroad-Modus des Fahrzeugs, testen. Die ganze Aktion wurde auf Video festgehalten:

Video: watson/Lucas Zollinger

Der Vorfall spielte sich bereits am vergangenen Dienstag in der Nähe der texanischen Grossstadt Dallas ab. Nach Angaben der örtlichen Polizei füllte sich der Cybertruck mit Wasser und wurde fahruntüchtig, nachdem der Lenker ihn eigenen Aussagen zufolge absichtlich in den Grapevine Lake gefahren hatte.

Videos zeigen, wie der Cybertruck zu treiben beginnt und der Lenker sowie ein Beifahrer sich durch das Fenster aus dem Inneren befreien. Auf einem anderen Clip ist zu sehen, wie das Fahrzeug schliesslich mit einem Kran aus dem See geborgen wird.

Die Polizei hat den Fahrer anschliessend verhaftet. Der Vorwurf lautet, ein Fahrzeug in einem gesperrten Bereich eines Parks oder Sees geführt zu haben. Auch mehrere Verstösse gegen Vorschriften zur Wassersicherheit seien registriert worden.

Was kann der «Wade Mode»?

Tesla führt den «Wade Mode» auf seiner Webseite bei den Offroad-Modi des Cybertrucks auf. Laut Herstellerangaben soll das Fahrzeug damit seichte Gewässer wie wie Flüsse oder Bäche durchqueren können.

Dabei nennt Tesla aber auch klar die Limitationen des Modus, der den Cybertruck keinesfalls zum Amphibienfahrzeug macht. Die maximale Wassertiefe dürfe beim Betreiben des «Wade Mode» vom untersten Punkt des Reifens gemessen 81 Zentimeter betragen, heisst es in der Bedienungsanleitung. Ausserdem müssen alle Türen und Fenster vollständig geschlossen sein und das Fahrzeug muss mit einer Geschwindigkeit von 2 bis 5 km/h gefahren werden. (lzo)

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