Wirtschaft
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In this Feb. 1, 2019, Bill Gates smiles while being interviewed in Kirkland, Wash. Bill and Melinda Gates are pushing back against a new wave of criticism about whether billionaire philanthropy is a force for good. The couple, whose foundation has the largest endowment in the world, said they’re not fazed by recent blowback against wealthy giving, including viral moments at the World Economic Forum and the shifting political conversation about taxes and socialism. (AP Photo/Elaine Thompson)

Bild: AP/AP

Analyse

Retten uns die Superreichen?

Ob Coronakrise oder Klimaerwärmung: Superreiche wie Bill Gates und der CEO von BlackRock, Laurence Fink, spielen eine zentrale Rolle.



Um Bill Gates ranken sich derzeit die wildesten Verschwörungstheorien. Er wolle die Coronakrise dazu missbrauchen, alle Menschen dieser Welt zu impfen, ihnen einen Mikrochip einpflanzen, um sie zu kontrollieren, und Frauen zwangssterilisieren. Letztlich strebe der zweitreichste Mann der Welt nicht weniger an als die Weltherrschaft.

Was aber will Bill Gates wirklich? Der heute 64-jährige Gründer von Microsoft verfügt über ein Vermögen von mehr als 100 Milliarden Dollar. Er hat sich dazu verpflichtet, den grössten Teil davon für wohltätige Zwecke zu verwenden. Zusammen mit seiner Frau hat er daher die Bill & Melinda Gates Foundation mit Sitz in Seattle gegründet.

In this Feb. 1, 2018 photo, Microsoft co-founder Bill Gates and his wife Melinda pose for a photo before an interview with The Associated Press in Kirkland, Wash. Gates and his wife, head the Bill and Melinda Gates Foundation, are rethinking their work in America as they confront what they consider an unsatisfactory track record, the country's growing inequity and a president they disagree with more than any other. (AP Photo/Ted S. Warren)

Das Ehepaar Melinda und Bill Gates. Bild: AP/AP

Gates hat sich vom Microsoft-Tagesgeschäft verabschiedet und widmet sich vollumfänglich seiner Stiftung. Impfen spielt dabei eine zentrale Rolle (nebst WCs für die Ärmsten und Kleinst-Atomkraftwerken). Fast zwangsläufig hat er sich deshalb intensiv mit dem Pandemie-Problem befasst. Schon vor Jahren hat Gates vor einer kommenden Pandemie gewarnt. Es sei die grösste Gefahr für die Menschen im 21. Jahrhundert, erklärt er.

Im März 2015 legte Gates in einem viel beachteten TED-Talk dar, dass ansteckende Krankheiten noch gefährlicher seien als ein Atomkrieg. «Die Welt ist nicht auf Epidemien vorbereitet», betonte er.

In der aktuellen Krise hat Gates früh gehandelt. Als Mitte Januar die chinesische Regierung einen Lockdown für Wuhan anordnete, forderte Gates die Wissenschaftler seiner Stiftung umgehend zum Handeln auf. Er wollte Antworten auf Fragen wie: Welche Medikamente sind vielversprechend? Wie lange geht es, bis wir einen Impfstoff haben? Wie kann unsere Stiftung dabei helfen?

Inzwischen hat die Gates-Stiftung mehr als 300 Millionen Dollar für den Kampf gegen das Coronavirus eingesetzt. Es geht primär darum, wie man in kurzer Zeit die Menge an Impfstoff produzieren kann, die nötig ist, um mehr als sieben Milliarden Menschen gegen das Virus zu schützen. Die Foundation hat deshalb Räume in einer Fabrik gemietet, damit die Produktion eines allfälligen Impfstoffes sofort beginnen kann.

Ken Jebsen Ken FM Bill Gates

Hetzt in Deutschland gegen Bill Gates: Ken Jebsen.

Und was hält Gates von den Verschwörungstheorien, die sich um ihn ranken? «Alles, was wir tun, ist Geld ausgeben und unsere Meinung kundtun», entgegnet der Milliardär gegenüber dem «Wall Street Journal» auf diese Frage. «Letztlich sind nicht wir es, welche die Entscheidungen fällen.»

Gates steht in einer bewährten amerikanischen Tradition. Auch der nach wie vor berühmteste Superreiche der Welt, John Rockefeller, hatte einst den grössten Teil seines Vermögens auf diese Weise verwendet. Bis heute spielt gerade im Bereich der Medizin die Rockefeller Foundation eine wichtige Rolle. Und wer nun einwendet, Gates sei ein gnadenloser Geschäftsmann: Verglichen mit Rockefeller ist er ein Sonntagsschüler.

Langfristig ist die Klimaerwärmung möglicherweise die noch grössere Herausforderung für die Menschheit als die Coronakrise. Auch dort spielen Superreiche eine zunehmend bedeutende Rolle. Aber der Reihe nach:

William Nordhaus ist der wohl bedeutendste Ökonom auf dem Gebiet der Klimaerwärmung und hat für seine Arbeit den Nobelpreis erhalten. In der jüngsten Ausgabe des renommierten Magazins «Foreign Affairs» zieht er ein ernüchterndes Fazit über das Pariser Abkommen: Solange es keine wirksamen Strafen gebe, gebe es auch Trittbrettfahrer, und solange es Trittbrettfahrer gebe, könne das Problem nicht wirksam bekämpft werden.

Die Bilanz des Pariser Abkommens fällt daher in seinen Augen deprimierend aus:

«Unter dem Strich hat die Klimapolitik in den letzten drei Jahrzehnten keine Fortschritte erzielt. Zwar kennen wir die Gefahren der Klimaerwärmung besser, aber die Nationen haben kaum Massnahmen ergriffen, sie wirksam zu bekämpfen.»

Coronakrise wie Klimaerwärmung werfen die Frage auf: Sind demokratische Staaten überhaupt in der Lage, wirksame Massnahmen zu ergreifen? Während beispielsweise das autoritär geführte Singapur die Probleme viel besser in den Griff zu bekommen scheint, und während das noch autoritärere Shenzhen in China mittlerweile als grünste Stadt der Welt gilt, ist der Leistungsausweis bei uns im Westen eher mager.

Beispiel Zürich: Gefühlte zehn Mal haben die Zürcher bereits über ein neues Fussballstadion abgestimmt, und ebenso oft werden Richter über Einsprachen zu befinden haben. Ob das Stadion je gebaut werden wird, ist fraglich.

In this Friday, April 22, 2016 photo, people stand in front of an ivy-clad building in the art and design zone OCT Loft in Shenzhen, China. For business travelers to the southern Chinese manufacturing megacity of Shenzhen, a visit to OCT Loft can provide a welcome antidote to Shenzhen's fast-paced hyper-urban intensity. (AP Photo/Kelvin Chan)

Wohnhaus in Shenzhen. Bild: AP/AP

Das mag für Fussball-Fans ärgerlich sein, die Welt wird nicht daran zugrunde gehen. Können wir uns jedoch diesen Luxus noch leisten, wenn es um Pandemie und Klimaerwärmung geht?

Nochmals Zürich: Obwohl die Mehrheit der Stadtbevölkerung bessere Velowege und weniger Autos wünscht, läuft nichts. Eine geplante Sperrung der Langstrasse wurde auf den St. Nimmerleinstag verschoben, und selbst eine Fahrspur aufzuheben, ist ein Staatsaffäre, die Jahre dauern kann.

Kein vernünftiger Mensch wünscht sich eine Diktatur à la China oder selbst die mildere Singapur-Version. Wer aber sorgt für den notwendigen Leidensdruck? Wie die Superreichen dafür sorgen können, zeigt die Harvard-Professorin Rebecca Henderson ebenfalls in «Foreign Affairs» auf.

BlackRock ist der grösste Vermögensverwalter der Welt. CEO Larry Fink hat bereits zu Beginn dieses Jahres erklärt: «Klima-Risiko gleich Investitions-Risiko.» Gleichzeitig hat er angeordnet, dass sein Unternehmen nur noch nachhaltig investieren wird. Wer rund sieben Billionen (im deutschen Sinn) Dollar Vermögen verwaltet, dessen Wort hat Gewicht.

Fink ist nicht der Einzige, der realisiert hat, dass der Kampf gegen die Klimaerwärmung längst keine Frage der Moral mehr ist. Henderson stellt fest:

«Für die Eigentümer der grössten Vermögen der Welt ist der Klimawandel keine Externalität mehr – er ist eine existenzielle Bedrohung für ihre langfristige Rendite geworden. Schliesslich wird es bedeutend schwieriger sein, Geld zu verdienen in einer Welt, in der bedeutende Häfen unter Wasser sind, in der es regelmässig zu Missernten kommt, und in der sich hunderte Millionen Menschen auf der Flucht befinden.»

Als ideale Regierungsform hat sich der griechische Philosoph Platon einst einen weisen Philosophen-König gewünscht. Aufgeklärte Superreiche wie Bill Gates oder Larry Fink könnten zumindest teilweise in diese Rolle wachsen und in demokratischen Staaten dafür sorgen, dass die dringend notwendige Dekarbonisierung der Wirtschaft Tatsache wird. Nochmals Rebecca Henderson:

«Sollte beispielsweise BlackRock seine Drohung wahrmachen und gegen die Aufsichtsräte von Unternehmen stimmen, die ihre Emissionen nicht wahrheitsgemäss rapportieren, dann werden alle bedeutenden Firmen in jeder Sparte gezwungen, offen zu legen, wie ernst sie es damit meinen. Und sollten die wichtigsten Investoren der Welt gegen die Aufsichtsräte von Unternehmen stimmen, die sich weigern, dann könnte dies der Katalysator für die Transformation ganzer Industrien sein.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 13.05.2020 14:36
    Highlight Highlight Als Berner könnte man sich bei diesem Artikel fragen: Gates no?
  • Clife 13.05.2020 12:09
    Highlight Highlight Retten uns die Superreichen oder Rettet uns Bill Gates?
    Jeff Bezos ist auch reich dachte ich, genau wie dieser eine Mexikaner, Warren Buffet etc. Da müsste man auch mal was von ihnen hören. Nayah, seis drum.
  • FrancoL 13.05.2020 11:17
    Highlight Highlight Mir wäre es lieber, wenn nicht zuerst angehäuft wird und dann nach dem Gusto des Spenders gespendet wird, sondern das Anhäufen etwas limitiert und dafür eine flachere Verdienstpyramide beherzigt würde, die vielen Menschen es ermöglicht sich finanziell über Wasser zu halten und somit auch in Sachen Bildung, Ernährung, Zugang zum Gesundheitswesen, eine ausgeglichenere Welt entstehen könnte.
    Damit wäre man nicht auf Spenden angewiesen, die Mehrzahl könnte für sich selbst schauen ohne auf Almosen angewiesen zu sein.
    Keine Gleichmacherei, eine fairere Struktur, Reiche hätten immer noch genügend.
  • Quacksalber 13.05.2020 10:29
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass diese Leute ihre Spleens verfolgen. Diese Niedlich-AKW sind doch eine grausliche Vorstellung.
  • Bin nur wegen der Kommentare hier 13.05.2020 08:29
    Highlight Highlight Anagramm von Bill Gates = Legit Labs


    Und jetzt gebt mir meinen Aluhut zurück!
    • Citation Needed 13.05.2020 19:47
      Highlight Highlight Ja! Und auch ‚Tags Be ill‘! Krass nicht?
      👀
  • rodolofo 13.05.2020 07:39
    Highlight Highlight "Entwicklungshilfe" und "wohltätige Spenden" gehören zur Image-Pflege.
    Eine solche (symbolische und ritualisierte) "Heile Welt" ist vergleichbar mit dem "Naturaplan" von COOP:
    Damit wird einerseits tatsächlich etwas Sinnvolles unterstützt und aufgebaut, aber immer noch mit der gleichen Mentalität von Profite maximierendem Auspressen. Gleichzeitig wird damit geschickt verschleiert, was für ein ÜBERHAUPT NICHT nachhaltiger Raubbau während 6 Tagen der Woche betrieben wird...
    Mir wäre eigentlich lieber, wenn Angestellte und Bauern fairer entlöhnt würden!
    Dann bräuchten sie auch keine Almosen...
    • Yunnan 13.05.2020 10:36
      Highlight Highlight Inwiefern entlöhnt bzw. bezahlt Coop denn die Bauern nicht fair? Soweit Bauern Waren anbieten, befinden sie sich halt wie wir alle im Wettbewerb. Sollen wir jetzt neben den Direktzahlungen über künstlich noch mehr erhöhte Preise den Bauern noch mehr Subventionen zahlen?
  • Todesstern 13.05.2020 07:19
    Highlight Highlight Antwort auf den Titel: nein. Werden sie nicht.
  • Der Kritiker Bernd 13.05.2020 07:03
    Highlight Highlight Lest mal das Interview mit Bill Gates in der NZZ vor 3 Jahren.. https://www.nzz.ch/gesellschaft/bill-gates-will-zehn-geisseln-der-menschheit-ausrotten-ld.1287946
    Er spricht von USD 1000 pro Menschenleben.. Der Lockdown in der Schweiz kostet gemäss Schätzungen mehrere hunderttausend Franken pro todesfall.. Und Herr Gates ist einer der grössten befürworter von Lockdown.. Bis er den Erlöser mit einer Impfung bringt, wo das Geld dann in seine Taschen fliesst.. Sorry.. In die Stiftung.. Natürlich steuerreduziert..
  • Cornholio99 13.05.2020 06:26
    Highlight Highlight Ken Jebsen sollte richtig dargestellt werden ein aus dem TV geworfener Moderator der Live gegen Juden hetzt.

    Und vorallem das er dann noch versucht hat Gerichtlich dagegen vorzugehen und aktiv versucht hat die Pressefreiheit einzuschränken.

    Wieso erwähnt Watson das nie?
  • reactor 13.05.2020 01:52
    Highlight Highlight Erst bringen sie uns an den Rand mit ihrer globalen Ausbeutzng und nun sollen sie uns retten? Wo steckt da bloß der Widerspruch?
  • canoe58 13.05.2020 00:10
    Highlight Highlight Zugegeben ein langer Artikel aus The Nation zum Thema, sehr gut recherchiert.
    Zusammenfassung: B&M Gates und ähnliche Stiftungen sind eine Mischung aus Philanthropie, Business, Steuervermeidung, Einflussnahme und Image Polishing.
    https://www.thenation.com/article/society/bill-gates-foundation-philanthropy/
  • MeinAluhutBrennt 13.05.2020 00:07
    Highlight Highlight warum trug melinda in der letzten tv aufführung ein umgekehrtes kreuz als schmuck um den hals? um aluhüte wie mich zu narren?
  • Jürg Müller - Der Katzenmann 12.05.2020 22:59
    Highlight Highlight Nein.
  • Decke 12.05.2020 22:48
    Highlight Highlight Schon witzig, nach dem Kommi lesen scheint mir als denken viele Gates habe das Geld gestohlen o.ä. Jammern, machen und tun. Dabei ist der Hauptgrund für sein Geld bei den meisten von uns am Arbeitsplatz in irgendeiner Form verfügbar (natürlich auch daheim) Millionenfach, versteckt in einem Teil das viel und gut rechnen kann :) aber klar, wir haben nichts dazu beigetragen. Doch das ist alles nur geklaut, eee oh eh o :)
    • FrancoL 13.05.2020 11:58
      Highlight Highlight Es geht grundsätzlich darum, ob eine Leistung faire und richtig bezahlt wird, nicht ob sie breit genutzt wird.
    • Decke 13.05.2020 17:36
      Highlight Highlight Angebot und Nachfrage... denke nicht das jemand gezwungen wurde ein Betriebssystem o.ä. zu kaufen
  • Beat-Galli 12.05.2020 22:27
    Highlight Highlight 10% der Wohlhabenden Reichen, verursachen bei uns 30% Mehrkosten auf alles!
    Da dieser Wohlstand einzig da ist sich selber zu vermehren, aber die Rechnung nur aufgeht wenn 90% dumme immer mehr dafür machen müssen wird das alles irgendwann um die Ohren fliegen.

    Höft auf zu Glauben, Reiche geben uns den Wohlstand.

    Schweden mussten alle mehr zahlen ohne die sehr Reichen, aber lustigerweise gings denen dann besser...
  • Sälüzäme 12.05.2020 22:02
    Highlight Highlight Habe die vielen Frustbeiträge durchgelesen, vergessen wurde dabei, diese Leute haben mit nichts als einer Idee und Risiko angefangen. Reich wurden sie durch ihre Firmenanteile. Vergessen auch die Billionen an bezahlten Löhnen, Steuern und Sozialabgaben, dafür jahrelang Software kopiert, Decoder geknackt und billig einkaufen, natürlich gratis geliefert, aber über Löhne motzen. Also ihr Besserwisser und -könner, morgen zum Notar, Statuten aufsetzen und beim HR anmelden, ihr habt alle Chancen es besser als die zu machen. Oder wählt endlich anständige Politiker, dann sieht es auch anders aus.
    • _kokolorix 12.05.2020 22:36
      Highlight Highlight Also Bill Gates hat mit Mamas Vermögen und Beziehungen angefangen. Die Ideen hat er von allem Anfang an eingekauft, was bei Microsoft bis heute so geblieben ist...
    • Füdlifingerfritz 13.05.2020 07:48
      Highlight Highlight Besser kann man es nicht ausdrücken. Aber es ist halt einfacher aus der Ferne gemütlich gegen die bösen Reichen zu schimpfen... sieht man in dieser Kommentarspalte sehr deutlich. Genau diesen bequemen Weg sind Leute wie Gates, Musk und Co. eben nicht gegangen.
    • mon tuno 13.05.2020 07:55
      Highlight Highlight Zuerst will man es einfach nur mal durch die ersten Jahre schaffen. Wenn man wächst, rückt der soziale Aspekt und die Verantwortung gegenüber den Angestellten mehr in den Fokus als man es anfangs gedacht hat. Gerade grosse Unternehmen haben weniger Wachstum als Konsolidierung im Blick wenn sie Mitbewerber schlucken.
      Die Welt ist manchmal komplizierter als sich Marvel-Comic Konsumenten vorstellen können, darum müssen Verschwörungstheorien als einfache Erklärungen herhalten.

      Steve Jobs als durchgeknallter Machtmensch wird verehrt, aber um Gates als fleissiger Nerd ranken sich Geschichten
    Weitere Antworten anzeigen
  • quad 12.05.2020 21:58
    Highlight Highlight Die Reichen versehen alles, leider tun sie nichts dagegen ...
  • *klippklapp* 12.05.2020 21:21
    Highlight Highlight «Letztlich sind nicht wir es, welche die Entscheidungen fällen.»

    Naja, wer das glaubt... Natürlich sind die Verschwörungstheorien, die um Gates herumschwirren Blödsinn und durchzogen von der Idee, dass es eine böse Macht gibt. Die Wahrheit ist natürlich wie immer komplexer und vielschichtiger.

    Aber sorry, die Grundthese dieses Artikels ist nicht weniger naiv und schädlich.

    Aber ich freue mich schon auf den Artikel von Löpfe, der uns erklärt, dass Oligarchien wie zum Beispiel Russland gar nicht so schlimm sind... Oder gilt die Idee der "guten" Superreichen nur für den überlegenen Westen?
  • bbelser 12.05.2020 20:56
    Highlight Highlight Its the system, stupid.
    Bill Gates hat, wie viele Superreiche, das bestehende Wirtschafts- und Finanzsystem geschickt und findig genutzt und ist so Multimillardär geworden. Ausserdem hatte er zur rechten Zeit die rechte Idee und viel Vermarktungsgeschick. Im Rahmen des bestehenden Systems verhält sich Gates mit seiner Stiftung nobel, anders als viele superreiche Kollegen. Aber "Rettung" erwarte ich nicht von Superreichen, sondern von einem system change.
    Und, nein, der heisst nicht automatisch Sozialismus. Es sind x mögliche Alternativen zu einem ungerechten Ausbeuter-System gestaltbar.
    • rodolofo 13.05.2020 08:06
      Highlight Highlight Für die "gemässigte Ausbeutung" durch KLUGE Schmarotzer, die ihren Wirt nicht umbringen, weil sie sich ja dann nach einem neuen Wirt umsehen müssten, gibt es viele Beispiele, die von Bio-Bauern über ökologisch-sozialen HaubesitzerInnen (die im kleinen, sozialdemokratischen Hausverein Mitglied sind, anstatt im konventionellen Hauseigentümer-Verband der raffgierigen rechtsbürgerlich drehenden "Kleinherrscher über die Liegenschaften") bis hin zur BettwarenFabrik Au bei Wädenswil reichen.
      Genau DAS wäre es!
      Das Rot-Grün-Liberale Ideal des Goldenen Mittelwegs!
      Mit Betonung auf dem Wort "wäre"...
  • What’s Up, Doc? 12.05.2020 20:01
    Highlight Highlight Man mag von den Superreichen halten was man will, Fakt ist aber dass in den USA das Sozialsystem ohne sie komplett am Boden wäre. Man sollte sich bewusst sein dass sie genau darum eine zentrale Rolle spielen, zumindest eben in den USA.
    • bbelser 12.05.2020 21:09
      Highlight Highlight Manche Superreiche brauchen das marode Sozialsystem der USA. Woher nähmen sonst die benötigten working poor, die bereit sind, für jeden Hungerlohn zu malochen, immer einen Schritt von der Arbeitslosigkeit und völliger Verarmung entfernt? Und die meisten Superreichen zementieren dieses unentrinnbare System durch ihren Einfluss. Charity und philanthropy sind dabei glitzernde Fassade eines dreckigen Abzockerspiels. Gutes Beispiel dafür ist Bezos, eher untaugliches Beispiel wäre Gates.
    • FrancoL 13.05.2020 12:03
      Highlight Highlight Das soziale System ist am Boden weil es die Kaste der Reichen bevorzugt, also nicht die Begründung umkehren.
    • What’s Up, Doc? 13.05.2020 14:19
      Highlight Highlight "Schwarze" Schafe gibt's immer und überall. Heute schon Zeitung gelesen? Die Frage kann also nicht sein was diese Schafe machen sondern was die anderen Schafe auf der Weide machen. Und falls Ihr Euch, was ich Euren Aussagen nach bezweifle, auch schon mal mit einer Suppenküche in der USA befasst hättet würdet Ihr sehen dass es durchaus sehr viele reiche Amis gibt die richtig Geld in die Sozialdienste pumpen obwohl dass eigentlich der Staat müsste. Spenden hat da drüben einen anderen Stellenwert als bei den Europäern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • herrkern (1) 12.05.2020 19:59
    Highlight Highlight Superreiche wie Warren Buffet und auch Bill Gates haben zuletzt 2018 gebeten, mehr Steuern bezahlen zu dürfen. Der Staat nimmt gar nicht mehr an, als die lächerlichen, von Mister Trump gesenkten Steuern. Deshalb verwenden sie ihr Geld in Stiftungen und Organisationen.
    • Der Rückbauer 13.05.2020 00:54
      Highlight Highlight Diese Superreichen betteln um höhere Steuern, dabei haben sie dem Staat Milliarden an Steuern entzogen, um ihre Macht über ihren Tod hinaus auszuüben.
      Ich wäre auch für Steuererhöhungen, wenn ich meine Milliarden schon steuerfrei ins Trockene gebracht hätte.
    • herrkern (1) 13.05.2020 08:44
      Highlight Highlight Im Fall von Bill Gates war das Geld von Microsoft, das gemäss den geltenden Gesetzen versteuert wurde. Dass diese Gesetze nicht gut sind, ist klar.
    • Der Rückbauer 13.05.2020 09:18
      Highlight Highlight herrkern: Es geht vor allem um Nachlass- und Erbschaftssteuern, die in den USA extrem hoch sind, auch für Nachkommen. Selbst Kinder bezahlen bis zu 70% und weiter aussen Verwandte noch mehr.
      Gates: Keine Kinder, Ehefrau steuerfrei, "gemeinnützige" Stiftung steuerfrei, sonst etwa 90% Erbschaftssteuern für eingesetzte Erben. Vermögen ca. 100 Mia = Erbschaftssteuer 90 Mia. z.G. des Fiskus, für "gemeinnützige" Stiftung jedoch steuerfrei, also 90 Mia. dem Fiskus entzogen und für eigene "Macht" gerettet. Das schwächt den Staat.
  • Cremetörtchen 12.05.2020 19:44
    Highlight Highlight Ich denke mal, die meisten Leute die an Verschwörungstheorien glauben haben in ihrem Leben eine negative Erfahrung gemacht, die sie massiv geprägt hat. Ihr Vertrauen in die Gesellschaft und ihre Überzeugungen wurde grundlegend zerstört. Daher flüchten sie sich in eine Parallelwelt (selbst-Hypnose,-Indoktrination) die ihrer pessimistischen Weltanschaung Halt gibt und einen Schuldigen für die ausgelöste Situation bestimmt.

    Philanthropische Milliardäre sind nicht umsonst das Feindbild von Verschwörungstheoretiker. Warscheinlich wären sie selber gerne in der Rolle eines wohltätigen Gönners...
  • swisskiss 12.05.2020 19:10
    Highlight Highlight Nein, Suppereiche retten uns nicht. Nur schon die Tatsache, dass es Superreiche gibt, das dieses Vermögen auf der Grundlage politischer Entscheide und Gesetzgebung beruhen (Besteuerung, Kontrolle) zeigt, dass nicht nur diese Vermögen IMMER auf Kosten der Allgemeinheit und Arbeitnehmerschaft angehäuft wurden, sondern durch finanztechnische Tricks und Steuervermeidungskonstrukte, nicht mal die Erträge aus diesen Vermögen an den Staat abgeführt werden.

    Von diesen Superreichen kann man Hilfe erwarten, wenn die Politik den Druck aufsetzt, die es braucht für faire Besteuerung solcher Vermögen.
  • PVJ 12.05.2020 19:00
    Highlight Highlight Bill Gates tut viel Gutes mit seiner Stiftung, das ist ihm hoch anzurechnen. Letztlich sind er und andere Superrreiche, die ebenfalls viel Gutes tun, aber reine Glücksfälle. Wir sollten uns deshalb nicht darauf verlassen, dass Philanthropie staatliche Aufgaben ersetzen kann, denn die grossen Vermögen entziehen sich der demokratischen Kontrolle.
  • Arbe 12.05.2020 18:59
    Highlight Highlight Wow ... er wurde betreffend den kursierenden Anschuldigungen gefragt, was er davon hält...

    Klar sagt er nicht die Wahrheit, wenn dem so wäre. Wer würde dies schon tun???
  • HP G 12.05.2020 18:49
    Highlight Highlight Er hat es gut gemacht. Viel Geld verdient, und bevor es massig besteuert wurde einer steuerfreien Stiftung/Foundation zugewiesen.
    Diese finanziert nun viele Organisationen und Projekte. Je nach Gusto der Gates. Diese haben sich auch in der Stiftung das sagen vorbehalten. Auch die WHO hängt an dem Tropf und seit Trumps USA die WHO nicht mehr mit finanziert, erst recht.
    Wer jetzt noch glaubt, die Entscheidungen der WHO seien neutral und ohne wirtschaftliche oder persönliche Interessen, ist ziemlich blauäugig.
  • Der Rückbauer 12.05.2020 18:23
    Highlight Highlight Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn die globale Volksgesundheit von superreichen Machtmenschen abhängt, die ihr aus Fiatgeld angehäuftes Vermögen meistens nicht im Einklang mit dem Wohl der Menschheit "erworben" haben.
    Das trifft vielfach auf die US-amerikanischen Stiftungen zu, welche im Mäntelchen der Gemeinnützigkeit den Staat schwächen und ihm riesige Summen an (Erbschafts-)Steuern entziehen und dafür Macht nach eigenem Gusto ausüben können, über das Grab hinaus.
  • Clara Wind 12.05.2020 18:22
    Highlight Highlight Der Dokumentarfilm "Profiteure der Angst" erzählt alles über Bill Gates, was jetzt passiert ist nur Wein in neuen Schläuchen...
  • stevemosi 12.05.2020 18:21
    Highlight Highlight Nein tuen sie nicht. Was für eine zynische Frage😂
  • Basti Spiesser 12.05.2020 18:21
    Highlight Highlight Manchmal muss ich an ihn denken...
    Benutzer Bild
  • landre 12.05.2020 18:20
    Highlight Highlight Ein "Fink" von BlackRock trägt mittlerweile wahrscheinlich weniger Entscheidungsmacht -Kraft als "Aladdin"...

    Und auch zwei"Gates", Microsoft oder B&M Foundation, vertreten wahrscheinlich weniger Macht oder Kraft als die Wechselwirkung z.B eines "B&M Gates Foundation Trust" der wiederum...

    Wie die Superreichen als Personen ticken, mag medial interessant sein, das System könnte hingegen künstlich auch nur ein bisschen mehr "logischer" getrimmt werden und die Wirkungen wären um einiges effizienter/ haltbarer als das "Hoffen" durch die personifizierten Superreichen...
  • Platon 12.05.2020 18:09
    Highlight Highlight Ich bin einfach nur noch schockiert wie viele Leute ohne jegliche wirtschaftliche Logik die Superreichen verteidigen. Wenn man sich die Liste der Wirtschaftsobelpreisträger der letzten 30 Jahre anschaut, dann gibt es da eine klare Mehrheit an Leuten, die eine dezidierte Meinung dazu haben. Informiert euch doch mal darüber, was Ökonomen wie Krugman, Stiglitz, Piketty, Banerjee ect., was sie über Ungleichheit denken und was uns die Superreichen tatsächlich bringen.
  • Huckleberry 12.05.2020 18:09
    Highlight Highlight "Langfristig ist die Klimaerwärmung möglicherweise die noch grössere Herausforderung für die Menschheit als die Coronakrise".
    Nicht nur "möglicherweise"! Der Coronavirus ist verglichen mit dem Klimawandel ein Mückenschiss.
  • blueberry muffin 12.05.2020 18:07
    Highlight Highlight Ja lieber Herr Löpfe - die superreichen sind auch der Hauptgrund warum wenig gegen den Klimawandel gemacht wird. Siehe Trump, Blochers, die Kochbrothers und Konsorten.

    Wer kauft den unsere Politiker? Die Diktatur der Superreichen hat ja bereits zum Problem geführt. Und die meisten die so reich werden haben leider keine Soziale Ader.
  • Torro991 12.05.2020 17:51
    Highlight Highlight Bill Gates hat mit Microsoft Die Welt revolutioniert und viele (gut bezahlte) Jobs geschaffen. In vielen Kommentaren in diesem Forum wird ihm aber von Anfang an Unredlichkeit unterstellt, bloss weil er dabei reich geworden ist. Die Kritik, Leute wie er sollen mehr Steuern zahlen mag legitim sein. Gates selbst ist auch dieser Ansicht. Aber nachdem die Steuergesetze sind, wie sie hald sind, macht er mit der Philanthropie das Beste daraus.
    • poltergeist 12.05.2020 18:07
      Highlight Highlight Ganz genau. Er macht mit seinem Geld was er für richtig hält. In vielen Ländern landen die Steuern auch nicht da wo sie sollten.
    • You will not be able to use your remote control. 12.05.2020 18:08
      Highlight Highlight > Bill Gates hat mit Microsoft Die Welt revolutioniert

      Na ja - z.B. das Internet gibt es nicht "wegen", sondern "trotz" Microsoft.
    • Torro991 12.05.2020 18:27
      Highlight Highlight Ich wusste nicht, dass Microsoft das Internet verhindern wollte. Weshalb gibt es das Netz trotz MS?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 12.05.2020 17:49
    Highlight Highlight Hervorragender Artikel. Danke
  • Langobarde 12.05.2020 17:37
    Highlight Highlight Leute, ich habe das Gefühl, ihr kämpft an der falschen Front. Ich bin auch dafür, dass man die Reichen in die Pflicht nimmt (z.B. bei den Steuern, der Verantwortung gegenüber der dritten Welt, der Verhinderung von Kartellen und vielem mehr). Aber nun auf die philantropischen Aktivitäten von Gates und Co. zu fokussieren, scheint mir der falsche Ansatz.
  • Think Twice 12.05.2020 17:34
    Highlight Highlight Würden die Superreichen regulär Steuern bezahlen, dann könnten „stabile Genies“ und andere begabte Politiker das Geld stattdessen ausgeben - z.Bsp. um ihre Armeen zu rüsten, um Mauern zu bauen oder Urwälder noch schneller abzuholzen oder... 🤔
    • Nocciolo 12.05.2020 20:30
      Highlight Highlight Nein. Wenn das Geld gleichmässiger verteilt wäre, wäre Trump gar nie an die Macht gekommen.
    • Decke 12.05.2020 22:36
      Highlight Highlight Mich nimmt wunder woher ihr das alles zu wissen glaubt :)
    • Nocciolo 13.05.2020 06:47
      Highlight Highlight @Decke es beginnt schon mit dem Wahlkampf welcher ohne die Millionen der Reichen so gar nicht möglich wäre, den Medien die nicht dem Umsatzdrucks ausgesetzt wären und rationaler und ruhiger berichten könnten und endet damit, dass weniger Existenzangst die Leute manipulierbar machen würde.
  • PC Principal 12.05.2020 17:30
    Highlight Highlight Ich fasse zusammen: Bill Gates ist böse weil er viel Geld hat und wenn er für arme Kinder in Afrika spendet ist das böse, weil diese Spenden etwas bewirken und er somit Einfluss hat. Und Einfluss ist böse. Er würde besser wie anständige Reiche sein Geld in Kokain und Stripper investieren, dann wäre die Kritik an ihm geringer.
    • TJ Müller 12.05.2020 23:10
      Highlight Highlight Nope. In den meisten Kommentaren wird moniert, dass Bill Gates viel Geld hat, weil das Steuersystem ungerecht ist und man solche Vermögen nur durch Ausbeutung anderer anhäufen kann. Unser Wirtschaftssystem ist so kaputt, dass jemand überhaupt so reich sein kann, das ist das Problem. So ist man auf den Goodwill der Oligarchen angewiesen, man hat vielleicht Glück, wie die einen mit Gates das Gefühl haben, oder Pech und es ist ein Bezos. Wären so grosse Vermögen gar nicht erst möglich, würde das Geld bei der Bevölkerung und dem Staat bleiben. Aber klar, mit deinem Namen ein abwegiger Gedanke.
  • You will not be able to use your remote control. 12.05.2020 17:30
    Highlight Highlight Was für ein reaktionäres Gerede!

    Bill Gates und Larry Fink sind keine weisen Philosophen, sondern die Stärkeren, sie haben sich durchgesetzt. Deswegen wollen Sie ihnen Entscheidungsgewalt schenken?

    Das kann doch nicht ihr Ernst sein.
  • Thomas Melone (1) 12.05.2020 17:14
    Highlight Highlight Die, die jetzt so gegen den Reichtum von Bill Gates gifteln. Sind es auch die, die sich für eine Reichtumssteuer, eine Erbschaftssteuer oder eine Kapitalgewinnsteuer einsetzen?
    • S. L. 12.05.2020 19:01
      Highlight Highlight Es ist ein Kreislauf. Der Staat rettet Unternehmen und spart bei den Bürgern, die Reichen finanzieren den Staat ubd kontrollieren ihn. Die meisten merken es nicht mal.
  • Alteresel 12.05.2020 16:54
    Highlight Highlight Und ich glaube eher, dass diese Typen ein mehr oder weniger fernes Geschäft sehen. Wer die Impfung, die Medis zuerst bringt, mein Gott, der hat ausgesorgt.
    • PC Principal 12.05.2020 17:42
      Highlight Highlight Das idt schlicht falsch. Mit Impfungen verdient man kaum Geld. Und Bill Gates gar nichts. Wieso würde er Milliarden für Wohltätige Zwecke spenden? Wenn er an Impfungen geld verdienen würde dann könnte er das auch ohne diese Spenden.
    • Max Dick 12.05.2020 18:31
      Highlight Highlight Ich würde mal sagen, mit 100 Milliarden $ Vermögen hat Bill Gates auch so ausgesorgt. Gates tut definitiv Gutes mit seinem Vermögen. Die Angriffe gegen ihn von aller Seite sind lachhaft.
    • TJ Müller 12.05.2020 23:13
      Highlight Highlight Naja, dann wäre Gates aber etwas dümmlich, da man mit Impfungen echt nicht viel Gewinn erwirtschaften kann. Oder warum denkst du, dass die ganzen Pharmamultis wie Novartis und Co. ihre Impfsparte verkauft haben und man von vielen Impfstoffen zu wenige Dosen produziert wenn es so ein super Geschäft wäre. Medikamente lohnen sich, Impfungen nicht.
  • biketraveller001 12.05.2020 16:52
    Highlight Highlight Die Superreichen retten vor allem eines: Ihr Vermögen. Und auf solch einen "Philantropen" Finn kommen wahrscheinlich mindestens ein Duzend Brüder Koch Stiftungen von Shell, ExxonMobil oder Waffenbrüder. Das was diese Institutionen antreibt ist: Das Geld.
  • EndeGelände 12.05.2020 15:57
    Highlight Highlight Man nennt es glaub phylantro-kapitalismus. es wird nur unterstützt was der stiftungsrat, der u.a. mit pharma-nahen leuten besetzt ist, als lukrativ sieht.

    https://www.zeit.de/2014/44/bill-gates-stiftung-gesundheit-spenden
  • Basti Spiesser 12.05.2020 15:57
    Highlight Highlight Wirklich? BlackRock soll uns retten?

    Da habe ich ja noch mehr Hoffnung bei Trump 😂
    • PC Principal 12.05.2020 17:47
      Highlight Highlight Letztlich ist es die Menschheit selbst die sich rettet und zwar aus Vernunft. Blackrock setzt sich ja nicht aus reiner Menschenliebe für das Klima ein sondern aus langfristigen Gewinnüberlegungen. Aber eigentlich ist es auch egal aus welchem Motiv heraus Blackrock etwas für das Klima tut. Trump tut jedenfalls nichts dafür.
    • cdrom 12.05.2020 20:03
      Highlight Highlight @PC Principal
      Da kennst du aber das amerikanische System schlecht. Da wird nichts gemacht das nicht Geld bringt.
    • Nocciolo 12.05.2020 20:32
      Highlight Highlight Blackrock tut bisher noch gar nichts fürs Klima. Ich kann dazu nur die entsprechende ARTE-Doku empfehlen.
  • Schlingel 12.05.2020 15:50
    Highlight Highlight Ich finde es immer wieder lustig, wie in jedem Artikel gegen die "Superreichen" geschossen wird. Es werden Anschuldigungen bezüglich Ausbeutung von MAs etc. in den Raum geworfen, ohne irgendwelche Belege. Man unterstützt das Narrativ, dass man nicht reich werden kann ohne andere auszubeuten. Zwar leider oftmals der Fall aber sicherlich keine Voraussetzung dafür. Ah und die reichen sollen lieber mehr Steuern zahlen? Auch in einem Land wie den USA wo jährlich 600-700 Milliarden in die Armee fliessen? Und warum bitteschön ist gerade Gates immer der "böse Superreiche"? Da gibt es schlimmere...
    • Liselote Meier 12.05.2020 16:53
      Highlight Highlight Doch im Kapitalismus ist es eben DIE Grundvoraussetzung. Die Aneignung fremder Arbeit. Der Lohnarbeiter bekommt nur einen Teil seiner Arbeit eben den Lohn.

      Je grösser die Verfügungsgewalt über eine Anzahl Lohnarbeiter, je höher die Ausbeute welche dem Ausbeuter zu kommt.

      Das ist Ausbeutung in einer kapitalistischen Gesellschaft. Im Feudalismus war die Ausbeutung direkter, da man dazu noch Eigentum des Besitzers war.

      Deine Kritik ist eine Kritik auf eine verkürzte personalisierte Kapitalismus-Kritik.





    • Schlingel 12.05.2020 17:37
      Highlight Highlight Ein Arbeitgeber- / Arbeitnehmerverhältnis ist in keinster Weise zwingend Ausbeute. Oftmals bietet ein Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Möglichkeit, dass seine Arbeit überhaupt einen volkswirtschaftlichen Nutzen generiert, indem er Nachfrage und Angebot zusammenführt.

      Wir haben das Glück in einer freien Gesellschaft zu leben. Wer der Meinung ist, dass er ausgebeutet wird und nicht für seine volle Arbeit entlöhnt wird, dem steht es frei, als Eigenständiger genau das zu verdienen, was er dem Markt an Mehrwert erbringt / welche Nachfrage er befriedigt.
    • Schlingel 12.05.2020 17:45
      Highlight Highlight Und Kapitalismus-Kritik ist hinsichtlich der Perversion, welcher er sich in den letzten Jahrzehnten angenommen hat, sicherlich berechtigt. Man könnte sie bloss zur Abwechslung an Grossfirmen wie Apple oder Amazon aufhängen, welche durch gewiefte Tricks trotz Milliardengewinnen keinen Rappen an Steuern bezahlen. Anstatt gegen Einzelpersonen wie Gates zu schiessen, sollte man evtl. eher damit aufhören, Produkte von solchen Unternehmen zu erwerben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WatDaughter (aka häxxebäse) 12.05.2020 15:48
    Highlight Highlight Wäre der start nicht so mafiös abgelaufen, dann hätten die aluhutträger weniger material zum rumspinnen.... so ist das etwas schwierig...

    Vom saulus zum paulus... vielleicht, wunder geschehen bekanntlich alle tage....

    Ok, manchmal........eigentlich selten bis nie.
  • Spooky 12.05.2020 15:43
    Highlight Highlight "Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr,
    als ein Reicher in den Himmel." (Jesus)
    • derWolf 12.05.2020 16:11
      Highlight Highlight Echt? Quelle 😉😂
    • biitli 12.05.2020 17:40
      Highlight Highlight @Der wolf- bei Markus, Lukas und Mathäus. Und nein, das sind keine Influencer auf YouTube, sondern Influecer aus der Bibel. #Allgemeinwissen
    • Baba 12.05.2020 18:05
      Highlight Highlight @derWolf

      Quelle: die Bibel. Matthäus-, Markus- und Lukasevangelium.

      Gibt sogar einen Wikipedia-Eintrag darüber (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gleichnis_vom_Nadel%C3%B6hr)

      „Nochmals sage ich euch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“
      (Matthäus 19,24)

      „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“
      (Markus 10,25)

      „Denn eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“
      (Lukas 18,25)
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 12.05.2020 15:37
    Highlight Highlight Bei dem Titel muss man sich auch fragen:
    Wie sähe die Welt aus, wenn das Geld nicht bei den Bonzen sondern in Forschung und sozialer Infrastruktur gelandet wäre?
    • MacB 12.05.2020 16:05
      Highlight Highlight Bill gates ist reich geworden, weil du windows PCs gekauft hast. Du hast es auch in der Hand.
    • Carl Gustav 12.05.2020 16:15
      Highlight Highlight Gegenfrage:
      Wie sähe die Welt aus, wenn die Wirtschaft von Personen geführt würde, die das Geld der Anderen ausgeben, noch bevor diese es verdient haben?
    • Bits_and_More 12.05.2020 16:49
      Highlight Highlight Das Geld liegt ja nicht unter seinem Bett, sondern in Microsoft, welche wiederum diese Mittel für die Wertschöpfung verwenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • felixJongleur 12.05.2020 15:30
    Highlight Highlight "Für die Eigentümer der grössten Vermögen der Welt ist der Klimawandel keine Externalität mehr – er ist eine existenzielle Bedrohung für ihre langfristige Rendite geworden." Dieser Satz stimmt mich zuversichtlicher das etwas geht als jede Abschlusserklärung einer Klimakonferenz.
  • Garp 12.05.2020 15:25
    Highlight Highlight Erst schamlos Milliarden scheffeln, die gingen immer auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung und dann das Geld da einsetzen, wie es einem beliebt und es dem eigenen Steckenpferd entspricht oder wo man sich gern als Held sehen würde. Da sag ich: Pfui!

    Kein normaler Steuerzahler kann sein Geld genau da einsetzen, wo er es persönlich am wichtigsten erachtet und das ist auch gut so.

    Völlig undemokratisch diese Superreichen und bei genauem Hinsehen auch unsolidarisch und unethisch.
    • PC Principal 12.05.2020 16:02
      Highlight Highlight Pfui?

      Was sollte er deiner Meinung nach machen? Das Geld wegwerfen? Eine Superyacht kaufen? Ein Casino eröffnen? Kokain?

      Geld für die Armen spenden scheint mir nicht das schlechteste.
    • Garp 12.05.2020 16:20
      Highlight Highlight Du musst meinen Text schon im Ganzen lesen PC Principal. Du hast ihn offenbar verstanden.
    • Garp 12.05.2020 17:07
      Highlight Highlight Nicht verstanden, natürlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unkel Wullewu 12.05.2020 15:16
    Highlight Highlight Lieber Herr Löpfe

    Sie sollten sich einmal die SRF Sternstunde Philosophie mit Thomas Piketty "Ungleichheit zerstört die Demokratie" anschauen: https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/b538c613-19ab-4363-90a0-f143ac0e9271

    Danach werden auch Sie geheilt sein von dem Gedanken, dass Superreiche gut sind für die Gesellschaft. Das Wirtschaftswachstum hat sich übrigens im Durchschnitt halbiert, seit Reagan und Thatcher die Voraussetzungen für Superreiche geschaffen haben. Rettung von dieser Seite zu erwarten ist fatal.
  • Lowend 12.05.2020 15:11
    Highlight Highlight Gelder spenden ist voll OK, aber das muss uneigennützig und ergebnisoffen passieren!

    Wir haben ja in der Schweiz einschlägige Erfahrungen mit Superreichen, die das Land retten und es mit Geld nach ihrer Vorstellung umgestalten wollen.

    Dieses Experiment ist grundlegend schief gelaufen und zum Glück hatte das Parlament den Mumm, diese Person zu entlassen.

    Das Problem war, dass dieser Typ nicht uneigennützig handelte und nun sogar seine Nachkommen in Position bringt, um seinen Willen durchzusetzen.

    Dies ist ein Paradebeispiel, wie es nicht laufen darf, wenn Superreiche ihr Vermögen einsetzen.
    • PC Principal 12.05.2020 15:56
      Highlight Highlight Wie stellst du dir ergebnisoffenes Spenden vor? Das ist gar nicht möglich. Er muss ja irgendwelche Projekte oder Organisationen unterstützen. Ganz konkret: Wie sollte Bill Gates deiner Meinung nach sein Geld ausgeben? In Waffen investieren? Kokain? Eine Superyacht? Oder doch lieber die Projekte die er jetzt macht für die Kinder in Afrika?
    • Fruchtzwerg 12.05.2020 16:22
      Highlight Highlight “Ergebnisoffenes Spenden” nennt sich sonst auch einfach Einkommens- oder Vermögenssteuer.

      Wir gemeinen Bürger können ja auch nicht (direkt) entscheiden ob mit unseren 10 oder 20’000.- Steuern/Jahr ein Spielplatz, eine Autobahn oder eine Schule gebaut wird. Und das ist gut so...
    • Snowy 12.05.2020 16:24
      Highlight Highlight Ein Blankocheck z.H. der WHO ausfüllen.

      Übergeben.

      Fertig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 54er 12.05.2020 15:11
    Highlight Highlight Auch wenn es viele nicht so sehen wollen.. recht hat er nunmal.. auch wenn ich mal annehmen darf das einige die hier negativ kommentieren nicht wissen was/wer blackrock ist und welchen Einfluss sie haben.

    Und mehr Steuern zahlen ist klar ein guter Ansatz, aber selbst in der Schweiz sehen wir was die Politik macht.. dort haben die Lobbies das sagen, hat man ja jetzt gut gesehen mit den Dividenden.

    Und es ist nun mal so, solange nicht überall die selben Regeln gelten wird man immer ausweichen können.. hingegen wenn blackrock ein Machtwort spricht 🤷🏻‍♂️
  • Moudi 12.05.2020 15:08
    Highlight Highlight Kostet es nichts, bist Du das Produkt.
  • Weisser Mann 12.05.2020 15:00
    Highlight Highlight Kurz gesagt: der Kappitalismus rettet die Welt, weil die Reichen um ihre Investitionen bangen müssen.

    Ehm ja... man könnte auch sagen, der ausbeuterische Kapitalismus hat uns erst in diese Lage gebracht.
    • Domimar 12.05.2020 15:19
      Highlight Highlight @Mann man "könnte" nicht, man sollte. Dieser Artikel beginnt in der Mitte der Geschichte und lässt die Reichen in einem zu guten Licht dastehen. So kann ich das nicht ernst nehmen.
  • actualscientist 12.05.2020 14:48
    Highlight Highlight Ja die supereichen die Jahrelang Klimaerwärmung kritische studien fabriziert haben um trotzdem Milliarden mit Öl zu verdienen (e.g Exxon Mobile) werden uns alle retten.

    Jahre lang wurde der Rechtsstaat ausgehoben mit Steuerhinterziehung und Trickle Down schwachsinn. Aber ja nur sie können uns retten. Das ich nicht lache.
  • Locutus70 12.05.2020 14:46
    Highlight Highlight Von der Angst, Panik und Hysterie der Maße gewinnen immer einige wenige Mutige.
  • Hans Jürg 12.05.2020 14:44
    Highlight Highlight Nein die Superreichen werden uns nicht retten. Ein paar von denen sind zwar grosszügig und spenden viel Geld.
    Aber von denen machen das ersten sehr viele, um Steuern zu sparen und machen damit sogar noch Plus.
    Und zweitens ist es ein Unding, dass Superreiche für Dinge aufkommen (und damit bestimmen können, wie das gemacht wird und wer was bekommt), die eigentlich der Staat machen müsste: Soziale Projekte, Bildung, Gesundheitswesen, etc.
    Und dazu muss der Staat die notwendigen Mittel zur Verfügung bekommen. Und zwar durch faire Steuern. Also viel von den Superreichen, die fast nichts bezahlen.
    • Queen C 12.05.2020 15:27
      Highlight Highlight Hans Jürg, deine Meinung in Ehren, aber bleib bitte einfach bei den Fakten. Dass Superreiche fast nichts bezahlen, stimmt nämlich so absolut gesagt einfach nicht.

      Schau doch mal, wer die Steuern bezahlt. Die oberen 10% Steuerzahler bezahlen 50% der Einkommenssteuer.
      Also ‚Fast nichts‘ wäre definitiv anders.
      (Quelle: https://www.srf.ch/news/wirtschaft/steuern-und-abgaben-schweiz-einen-grossteil-unseres-wohlstands-bezahlen-die-reichen)
    • Bruuslii 12.05.2020 15:59
      Highlight Highlight queen c:
      1. geht es nicht um absolutheit. deine rechnung mag stimmen. im verhältnis zum einkommen bezahlen superreiche aber eine klaks - und das trotz steuerprogression durch steuervermeidung.

      2. solltest du dir überlegen, woher die superreichen ihr einkommen haben. soviel effektiv arbeiten/leisten diese nicht. und nein - die börse ist nur ein mittel. die börse ist ein nullsummenspiel - was der eine gewinnt, verliert der andere.

      ergo:
      man sollte also eher schreiben "trotz rigoroser gewinnabschöpfung durch die oberschicht trägt immer noch die mittel- und unterschicht 50% der steuern"
    • RicoH 12.05.2020 16:19
      Highlight Highlight Wenn die obersten 10% der Steuerzahler 50% der Steuern bezahlen, ist das Lohnsystem komplett aus dem Ruder gelaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • regen 12.05.2020 14:43
    Highlight Highlight mir wäre ein gerechteres steuergesetz im demokratischen rechtsstaat viel lieber als von der gnade eines (mittelalterlichen) mäzenatentums abhängig zu sein.
    aber leider läuft die entwicklung genau in diese richtung.
  • leed 12.05.2020 14:43
    Highlight Highlight Bin ganz klar der Meinung, dass diese Superreiche eine enorme Verantwortung gegenüber der Welt haben. Kleine Bürger sind machtlos und Politiker sind nur Marionetten ihrer Lobbies, beide können in den wenigsten Fällen was verändern. Die hingegen grössten Veränderungen der Welt wurden meistens durch Entrepreneure in die Welt gesetzt, weil eben Reiche sich das leisten können.

    Mit dem Finger auf Reiche zeigen, die was machen, finde ich unterbelichtet. Es gibt noch sehr viele andere Reiche, die gar nichts für die Welt tun, das sind wahre Verbrecher.
    • Hiker 12.05.2020 15:30
      Highlight Highlight Ich würde noch weitergehen und behaupten, dass Politiker und Handlanger der Lobbyisten die noch grösseren Verbrecher sind. Vor allem wenn sie es zulassen, dass sich Konzerne und Verbände ungeniert am Volkseinkommen nach belieben bedienen.
    • Mandarinchen 12.05.2020 15:54
      Highlight Highlight @Hiker: Und genau deswegen werden die Superreichen und Schwerreichen immer noch reicher...
  • Sauäschnörrli 12.05.2020 14:41
    Highlight Highlight Das Engagement der Superreichen in allen Ehren, aber wir müssen die Grundprobleme als Demokratie selber lösen. Denn sonst spielt man die Probleme nur gegeneinander aus, Superreiche werden nämlich nur für Projekte spenden zu welchen sie einen Bezug haben und da sind Themen wie herzige Tierli und Kinder deutlich im Vortei. Während Altersarmut und Drogenkriminalität eher unattraktiv sind. Was am Ende dazu führt das man Charity-Events abhält und die Reichen erstmal mit Champagner und Häppchen auf die Dringlichkeit anderer Themen aufmerksam machen muss. Und dann endet es in einem Verteilkampf.
  • Yummy 12.05.2020 14:40
    Highlight Highlight Mutig, so einen Artikel bei den armen Neidern auf Watson zu veröffentlichen ;) Reiche sind hier doch der Inbegriff des Bösen.

    Jetzt nur noch argumentieren, wieso Reiche prozentual weniger Steuern zahlen sollen als der Pöbel und schon brennt das Watson-Hauptquartier ;)
    • Mandarinchen 12.05.2020 14:59
      Highlight Highlight Welches sind denn die Neider? Diejenigen die nur eine Milliarde besitzen? Also hundertmal weniger als Gates? Oder die, die nur eine Million besitzen, also 100'000 mal weniger? Oder die, die nur 100'000 auf dem Konto haben? Fragen über Fragen... Es geht hier nicht um jemanden der ein Haus und ein Boot besitzt, sondern einiges mehr.
    • Hiker 12.05.2020 15:39
      Highlight Highlight So einfach wie Sie sich die Welt vorstellen ist sie beileibe nicht. Wenn es so wäre, dass der Staat fürsorglich mit unseren Steuergeldern umgehen würde wäre alles kein Problem. Dann könnte man die Superreichen auch mit mehr Steuern belasten. Leider hängen am Staat viel zu viele Interessengruppen die nur auf den Vorteil ihrer Klientel bedacht sind. Die grünen sind dabei noch die Weisenknaben. Gibt man dem Staat mehr Geld, werden einfach die Begehrlichkeiten der eigenen Klientel befriedigt und das Geld versandet wirkungslos in irgendwelchen Taschen.
    • Mandarinchen 12.05.2020 15:51
      Highlight Highlight @Hiker: Klar wird beim Staat oft Geld verschwendet oder landet in dubiosen Taschen. Das heisst aber auch nicht, dass die Superreichen und Schwerreichen immer noch reicher werden müssen und der Mittelstand verschwindet. Und da ist doch die Tendenz dazu da. Da müsste man sich halt um einen transparenten Beamtenapparat kümmern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dropcliffsnotbombs 12.05.2020 14:39
    Highlight Highlight "Langfristig ist die Klimaerwärmung möglicherweise die noch grössere Herausforderung für die Menschheit als die Coronakrise." - MÖGLICHERWEISE?!?!?! - wohl eher ganz sicher, unbestritten, wissenschaftlich belegt, DEFINITIV!
    • dropcliffsnotbombs 12.05.2020 14:56
      Highlight Highlight Würde mich sehr interessieren, was die Blitze-Klicker hier zu entgegnen haben.
    • elco 12.05.2020 16:23
      Highlight Highlight Vielleicht verschwindet Corona wenn die Medien nicht mehr darüber berichten. Bei Greta hat es ja auch funktioniert ;-)
  • kupus@kombajn 12.05.2020 14:39
    Highlight Highlight An jene die finden, die Superreichen sollen lieber mehr Steuern zahlen: mir ist ein Superreicher wie Gates lieber, der seinen Reichtum in dieser Form zur Verfügung stellt, als ein Superreicher, der den USA noch mehr Geld für Kriegsmaschinerie oder Grenzmauern zur Verfügung stellt.
    • NotWhatYouExpect 12.05.2020 14:55
      Highlight Highlight Auch, wenn ich die Entscheidung der USA nicht mag... so ist es immer noch Demokratischer als, wenn Gates bestimmt wohin das Geld geht.

      Btw. hätte er mehr Steuern Zahlen müssen hätte er immer noch genug Geld um zu Spenden. Jedoch würde der andere Teil des Geldes auch in andere Bereiche Fliesen (nicht nur Arme).

    • Mandarinchen 12.05.2020 14:56
      Highlight Highlight Er stellt seinen Reichtum nicht zur Verfügung. Dann müsste sein Vermögen kleiner werden. der wird aber immer noch reicher. Und nein, ich bin kein Aluhut, das sind die Fakten. Und nein, auch bei ihm wächst kein Geld im Garten...
    • kupus@kombajn 12.05.2020 15:12
      Highlight Highlight @NotWhatYouExpect: Nein, das ist nicht demokratischer. Es wäre dann demokratischer, wenn Gates entscheiden würde, wie das gespendete Geld eingesetzt werden muss. Ich habe noch keinen Beweis dafür gesehen, dass er das tut.

      Zu den Steuern habe ich mich anderweitig bereits geäussert. Dem US-Staatsapparat würde ich auch nicht mehr Geld in den Hintern schieben wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 12.05.2020 14:36
    Highlight Highlight Eins ist doch jetzt erst recht mehr als nur klar... handeln tut der Mensch erst, wenn er dazu gezwungen wird, sprich er Geld verliert... ist jetzt bei Covid19 so und wird beim Klimawandel nicht anders sein, allen Warnern zum Trotz... daran ändern die Gates dieser Welt auch nichts, denn nachhaltiges Wirtschaften bedeutet abwägend in die Zukunft zu blicken. Dazu ist der Mensch nicht fähig. Der funktioniert schon immer nach dem Prinzip „nach mir die Sintflut“.
  • Firefly 12.05.2020 14:36
    Highlight Highlight Die Frage bleibt ob das Kapital erst über den Umweg der superreichen Privatperson gehen muss, um helfen zu können? Da kommt unweigerlich die Frage der Abhängigkeit auf und jedem Liberalen müsste diese zu denken geben.

    Wären die Menschen nicht freier und könnten mehr Verantwortung übernehmen, wenn sie sich gemeinsam selber helfen könnten?

    Aber nichts gegen Bill, der macht einen guten Job als Superreicher in einer Gesellschaft die das so will.

    • kupus@kombajn 12.05.2020 14:50
      Highlight Highlight "Da kommt unweigerlich die Frage der Abhängigkeit auf"

      Verstehe ich voll und ganz. Aber ja, ich glaube, der Umweg über den einen oder anderen Superreichen ist notwendig. Gates halte ich für einen Visionär und keinen geld- und machtgierigen Coporate Raider oder ähnliches. Bezos würde ich beispielsweise nicht über den Weg trauen. Letztendlich - und das wird mich viele Blitzer kosten - halte ich die Diktatur theoretisch für die beste Staatsform, so lange man den richtigen Diktator hat. Leider scheint dieser noch nicht gefunden zu sein. Jose Mujica wäre vielleicht so einer. Die Macht ändert aber.
    • Bruuslii 12.05.2020 16:14
      Highlight Highlight kupus: "halte ich die Diktatur theoretisch für die beste Staatsform, so lange man den richtigen Diktator hat"

      und was machst du, wenn ein schlechter diktator an die macht kommt?
      (vielleicht sogar ein so schlechter, dass du auch betroffen bist - z.b. durch enteignung oder einbuchtung, weil du seine meinung nicht teilst. etc.)

      schüttelst du dann einfach den kopf, machst die faust im sack und seufszt "scheisse"?

      empfohlen zum thema:
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Offene_Gesellschaft
    • Platon 12.05.2020 17:50
      Highlight Highlight @Firefly
      Sehr gut auf den Punkt gebracht! Das deckt gut die Verlogenheit liberaler Wirtschaftspolitik auf. Wenn es den Leuten schlecht geht, schenken sie den Reichen Steuersenkungen und hoffen auf das Beste. Das ist aber absurd. Man muss die Probleme direkt angehen und bestimmt nicht sie an Superreiche outsourcen und auf das Beste hoffen. Solche Politiker geben einfach indirekt zu, dass sie keine Ahnung von Wirtschaftspolitik haben. Der Wirtschaftsnobelpreisträger Abhijit Banerjee hat eine klare Meinung dazu. Man muss das Geld dort ausgeben, wo es gebraucht wird und bestimmt nicht woanders!
    Weitere Antworten anzeigen
  • kupus@kombajn 12.05.2020 14:33
    Highlight Highlight Vielleicht sind Aluhutträger die noch grössere Bedrohung als Pandemien und Klimakrise.
    • Silent_Revolution 12.05.2020 14:43
      Highlight Highlight Mag sein, blinder Gehorsam bleibt dennoch die grösste Bedrohung, zumindest wenn man die Vergangenheit zum Gradmesser nimmt.
    • pop_eye 12.05.2020 14:51
      Highlight Highlight kupus@kombajn
      Lese die hiesigen Kommentare ganz aufmerksam durch! Du bezeichnest nämlich somit fast alle Schreiberlinge als Aluhutträger.
    • kupus@kombajn 12.05.2020 15:08
      Highlight Highlight @Silent_Revolution: Es gibt auch noch etwas zwischen Aluhut und blindem Gehorsam.

      @pop_eye: Werde ich nicht tun. Aber wenn dem so sein sollte, dann ist das für mich absolut ok.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Floreat 12.05.2020 14:31
    Highlight Highlight «Alles, was wir tun, ist Geld ausgeben und unsere Meinung kundtun», entgegnet der Milliardär gegenüber dem «Wall Street Journal» auf diese Frage. «Letztlich sind nicht wir es, welche die Entscheidungen fällen.»

    Schon etwas naiv zu glauben, dass der zweitreichste Mensch und zweitgrösster Beitragszahler der WHO einfach nur seine Meinung kundtut.
    Wegen Gates liegt bei der WHO der Fokus auf Impfungen und weniger auf anderen Dingen.

    Wird in dieser gut gemachten Doku auf Arte unaufgeregt, sachlich und ohne fingerpointing aufgezeigt.

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    • kupus@kombajn 12.05.2020 14:43
      Highlight Highlight Bevor man Gates nun unterstellt, er tue mehr als nur Geld ausgeben und seine Meinung kundtun, sollte das vielleicht auch noch nachgewiesen werden.

      Nichts gegen eine kritische Betrachtung. Aber ich sehe sehr wenig kritische Betrachtung und sehr viel Behauptungen und Unterstellungen.
    • PC Principal 12.05.2020 14:43
      Highlight Highlight Bill Gates hätte sein Geld besser in Luxusyachten investiert statt in wohltätige Zwecke, dann wäre die Kritik geringer.
    • kupus@kombajn 12.05.2020 14:51
      Highlight Highlight @PC Principal: Vermutlich wäre das tatsächlich so, und das ist bedenklich.
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  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 12.05.2020 14:28
    Highlight Highlight ...und selbst eine Fahrspur aufzuheben, ist ein Staatsaffäre...

    schon mal durch die Wehntalerstrasse gefahren? Ohne Rücksicht auf Verluste Spuren abgebaut.
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 12.05.2020 15:57
      Highlight Highlight Jaja, blitzt nur. Die Velofahrer bedanken sich, wenn sie mit 20cm Abstand von Lastwagen überholt werden, weil es keine Ausweichspur mehr gibt. *Ironie off*
  • soulpower 12.05.2020 14:25
    Highlight Highlight Mir stellt sich die Frage, ob Suppereiche durch ihre "Foundations" eventuell Steuerreduktionen bekommen? Dazu noch einen gewissen Einfluss auf internationale Organisationen und wichtige öffentliche Einrichtungen durch ihre "Spenden"? Ich finde es gut, wenn dieses neue "Geschäftsmodell" etwas näher unter die Lupe genommen wird. Verschiedene Medien haben dies vor Corona noch gewagt, heute stellen diese sich jedoch mehrheitlich hinter diese sogennanten nicht-demokratisch gewählten Individuen. Ich persönlich stehe dieser Entwicklung, auch ohne Verschwörungstheorien, immer noch kritisch gegenüber.
    • leed 12.05.2020 14:44
      Highlight Highlight Finde es noch immer besser, als Organisationen die am Bahnhof passanten abfangen, um Spenden abzukassieren. Reiche sollten verpflichtet sein, wohltätige Organisationen zu unterstützen.
    • PC Principal 12.05.2020 14:47
      Highlight Highlight Bill Gates hat ja das Geld das er jetzt spendet bereits verdient und Steuern bezahlt. Allgemein zahlen Superreiche in den USA allerdings wenig Steuern.

      Aber was sollte Bill Gates denn deiner Meinung navh mit dem Geld machen statt wohltätige Zwecke? Wenn er sich ein goldenes Klo gekauft hätte, dann hätte man ihn weniger kritisiert.
    • pop_eye 12.05.2020 15:12
      Highlight Highlight PC Principal
      Spenden heisst per se nicht, dass man danach auf Bestimmung pocht und den "Marsch" diktieren will. Schon gar nicht wenn es um Menschen/Gesundheit geht.

      Ich sags gerne nochmals, wenn man so viel Geld hat ist das Ziel es zu vermehren und die damit verbundene Macht zu stärken/festigen am wahrscheinlichsten!

      Es gibt sicherlich Ausnahmen, zu dieser Spezies gehört der Herr Gates denke ich nicht!
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  • Matti_St 12.05.2020 14:25
    Highlight Highlight Die Superreichen würden am ehesten was erreichen, wenn sie regulär Steuern zahlen. Ebenso würde es vielen besser gehen, wenn die Angestellte einen Lohn bekommen würden, von dem man auch leben kann. Und noch besser wäre es, wenn bei der Rohstoffbeschaffung die Firmen bevorzugen würde, die frei von Korruption sind und Umweltauflagen freiwillig im grössten Ausmass umsetzen.
    • Telomerase 12.05.2020 14:45
      Highlight Highlight Ah ja genau, die hungerleidenden Angestellten von Microsoft und Blackrock werden gnadenlos ausgenutzt für einen Hungerlohn.
    • Hiker 12.05.2020 15:26
      Highlight Highlight Würden die Superreichen wirklich Steuern bezahlen würde der ineffiziente Staat nur weiter aufgeblasen. Da sich schon heute Lobbyisten schamlos an Steuergeldern bedienen wäre das ein Signal noch unverschämter in den Staatssäckel zu greifen. Das dabei nichts positives entsteht konnte man schon zur Genüge feststellen. So versanden die Gelder lediglich in den Taschen von Verbandsfunktionären und deren Günstlingen. Da ist es mir tausend mal lieber, wenn Leute wie BG dafür sorgen das die Gelder zumindest da landen wo sie auch etwas bewirken.
    • Matti_St 12.05.2020 15:33
      Highlight Highlight @Telomerase, auch die haben Reinigungspersonal. Und auch Microsoft verkauft Hardware. Und auch die nehmen Firmen in Anspruch, wo vermehrt Niedrigverdiener arbeiten.
      Zudem habe ich mit Superreiche nicht nur Gates gemeint.
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  • Addix Stamm 12.05.2020 14:24
    Highlight Highlight Und ich dachte immer, Blackwater oder G4S retten uns. Evt wäre es besser, Gates würde möglichst viele Rüstungsaktien auflaufen und so der Spekulation und Manipulation entziehen.
  • Locutus70 12.05.2020 14:22
    Highlight Highlight Die Frage ist: Retten sie uns oder machen sie uns noch mehr abhängig?
    • PC Principal 12.05.2020 14:48
      Highlight Highlight Abhängig von was? Von wohltätigen Spenden? Wäre es also besser sie würden nicht spenden?
    • pop_eye 12.05.2020 15:03
      Highlight Highlight PC Principal
      Spenden = keine Steuern = noch mehr Geld = immer mehr Macht! Das 1x1 der Elite!
    • PC Principal 12.05.2020 15:51
      Highlight Highlight @pop_eye: Falsch. Ohne die vielen Spenden wäre Bill Gates noch immer der reichste Mann der Welt.
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  • Atavar 12.05.2020 14:22
    Highlight Highlight Herrn Gates ist sein Engagement hoch anzurechnen - ein gewisses Verantwortungsbewusstsein ist wohl vorhanden.

    Larry Fink handelt unzweifelhaft für seine Geschäftsinteressen. Auch sein Klima-Statement ist vor diesem Hintergrund zu sehen!

    Was machen die meisten Promis & Superreichen? Hand aufhalten, zu Spenden aufrufen und die dekadenten Vorbilder spielen.

    Wer hat, der kann auch geben - nur ist zum Geben animieren halt so viel kostengünstiger.
  • Mandarinchen 12.05.2020 14:21
    Highlight Highlight Ich finde den Artikel gut, gefällt mir viel besser als der Letzte. Was mir nicht gefällt: "Verglichen mit Rockefeller ist er ein Sonntagsschüler." Das stimmt dann eben auch nicht ganz. Zum Teil spendet er an Pharma Firmen um dann mit deren Aktion wieder Geld zu verdienen. Ganz so selbstlos ist er auch nicht. Auch wenn er sicher sehr viel gutes tut.
    • Mandarinchen 12.05.2020 14:30
      Highlight Highlight Aktion = Aktien
    • kupus@kombajn 12.05.2020 14:37
      Highlight Highlight "Zum Teil spendet er an Pharma Firmen um dann mit deren Aktion wieder Geld zu verdienen."

      Um es dann wieder wohltätigen Zwecken zur Verfügung zu stellen.
    • Mandarinchen 12.05.2020 14:49
      Highlight Highlight @kupus@kombajn: ...um dann wiederum noch reicher zu werden... Ich bin voll der Meinung dass z.B. Impfforschung wichtig ist, aber nicht mit sogenannten Spenden, die eigentlich nur Investitionen sind und mit den sogenannten Spenden, Steuern gespart werden.
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  • Ludwig van 12.05.2020 14:19
    Highlight Highlight Bill Gates leistet sehr viel im Kampf gegen Armut und Krankheit. Trotzdem sollten Reiche in den USA viel mehr Steuern zahlen. Doch statt Gates zu kritisieren sollte man besser Trump kritisieren, der die Steuern noch weiter gesenkt hat.
  • WID 12.05.2020 14:17
    Highlight Highlight Superreiche haben zunächst riesiges Kapital mit Hilfe der arbeitenden Massen angehäuft. Dann verteilen sie es nach ihrem Gusto. Das nennt man Finanzdiktatur, auch wenn die Diktatoren edel zu sein scheinen.
    • PostFinance-Arena 12.05.2020 14:28
      Highlight Highlight Zwischen Gates und Fink gibts dann halt aber noch den Unterschied, dass das riesige Vermögen dem einten gehört und es der andere "bloss" vewaltet.

      Also fällt Fink in Ihrem Kommentar schon mal raus. Und ja, Gates hat das Vermögen mit Hilfe der arbeitenden Masse angehäuft. Dies allerdings auf (zumindest vordergründig) legalem Weg mit guter Idee und einer Portion Glück. Daran ist meiner Meinung nach nichts verwerfliches.
    • kupus@kombajn 12.05.2020 14:35
      Highlight Highlight Das also nennt man Finanzdiktatur 😄🤦🏻‍♂️
    • Locutus70 12.05.2020 14:47
      Highlight Highlight @WID - Das hat weniger mit Diktatur zu tun, sondern mit Ängstlichkeit und Dummheit der Maße.
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  • WID 12.05.2020 14:15
    Highlight Highlight Superreiche können so edel agieren wie sie wollen, sie agieren immer antidemokratisch weil keine demokratische Legitimation für Ihr Handeln existiert.
    • kupus@kombajn 12.05.2020 14:41
      Highlight Highlight Ach, echt?! Immer antidemokratisch? Gates fehlt die demokratische Legitimation dafür, dass er hunderte Millionen über seine Stiftung für solche Zwecke zur Verfügung stellt? Hamma wieder was glernt!
    • Silent_Revolution 12.05.2020 14:58
      Highlight Highlight Die demokratische Mehrheit will, dass es Superreiche gibt, welche sich politischen Einfluss erkaufen können. Ich sehe jedenfalls nicht mal eine signifikante Minderheit, welche sich gegen die Lobbystrukturen in unseren Parlamenten wehrt.

      Nicht die Superreichen sind antidemokratisch, dein romantisiertes Bild der Demokratie ist realitätsfremd.
    • Locutus70 12.05.2020 18:18
      Highlight Highlight @WID - Was bitte ist denn da undemokratisch? Wenn jemand Geld auf legalem Weg verdient, versteuert und ausgibt?
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  • KoTaMo 12.05.2020 14:12
    Highlight Highlight „Retten uns die Superreichen?“

    Der dümmste und zynischste Spruch seit langem.
    • Yunnan 12.05.2020 20:04
      Highlight Highlight Vielleicht ein dummer Spruch, aber die Frage stellt sich ja nur deshalb, weil wir es als Wähler nicht schaffen, direkt oder indirekt für effektive Massnahmen zu stimmen. Die meisten Emissionen kommen aus Demokratien. Wenn "Superreiche" das Klima retten wollen, ist das jedenfalls nicht der Zeitpunkt, über sie zu schimpfen.
    • KoTaMo 12.05.2020 23:14
      Highlight Highlight „Das Klima retten“ ist der nächste psychiatrisch auffällige Spruch. Wollen wir auch die Erdrotation um 0.345% verlangsamen und die Sonneneinstrahlung um 2100 Grad senken? Ach ja, der Mond sollte auch noch 2340km weiter weg sein. Und das Universum ist auch noch etwas zu gross.
      Der Mensch leidet an einem ziemlich krassen Wahn. Das sieht man an der Klimadiskussion UND an Corona gleichermassen. Dummerweise ist er damit so verbockt, dass er daneben all die Quälereien, die er anstellt, überhaupt nicht mehr sieht.
      In der Psychiatrie sagt man dem „wahnhaft“. Da sind wir. W.z.b.w. Und nun: 👎. Danke.
    • rodolofo 13.05.2020 07:48
      Highlight Highlight Diese Frage hatte wohl den Zweck, uns zu provozieren und damit diese Diskussion anzuheizen.
      Diese BefragerInnen-Technik fällt mir in letzter Zeit vermehrt auf.
      JournalistInnen spielen dabei die Rolle eines unbedarft nachfragenden "Otto Normalverbraucher", obwohl sie es eigentlich besser und differenzierter wüssten.
      Oder anders gesagt: Sie fragen direkt und (scheinbar) unschuldig, wie KINDER!
      Die solcherbassen befragten Personen fühlen sich in der Folge überlegen und lassen sich dazu hinreissen, mehr von sich preis zu geben, als sie es im Sinn hatte, gerade so, als wäre Alkohol im Spiel... ;)

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