Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUR VEROEFFENTLICHUNG DES GESCHAEFTSBERICHTS UND DEN HOHEN BONI AN DIE GESCHAEFTSLEITUNG STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Ein Logo der Bank UBS, aufgenommen am Freitag, 22. Juni 2012 in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Bild: KEYSTONE

Trotz Masseneinwanderungsinitiative

UBS prognostiziert positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt



Die Grossbank UBS hält trotz der angenommenen Masseneinwanderungsinitiative an ihrer Konjunkturprognose fest. Sie stellt unverändert ein robustes Wachstum der Schweizer Wirtschaft um 2,1 Prozent im laufenden Jahr in Aussicht.

Es hänge von der Umsetzung der Initiative ab, ob der äusserst flexible Arbeitsmarkt und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Volkswirtschaft belastet werde, teilte die UBS am Mittwoch mit. Die wesentlichen Effekte würden sich aber frühestens in zwei bis drei Jahren zeigen.

Gemäss einer Umfrage der Grossbank erwartet gut die Hälfte von 385 befragten Unternehmen negative Konsequenzen. Die Firmen befürchten, dass sie bei einer Kontingentierung von ausländischen Arbeitnehmern vermehrt Schwierigkeiten haben werden, qualifiziertes Personal zu finden.

Grosse Unterschiede zwischen den Kantonen

In Relation zur Beschäftigung spiele die Zuwanderung aber in vielen Kantonen eine untergeordnete Rolle, hält die Grossbank fest. 45 Prozent der Einwanderer konzentrierten sich auf die Kantone Zürich, Genf und Waadt.

In den Grenzkantonen bestehe allerdings eine hohe Abhängigkeit von Grenzgängern. So wurden im Jura und im Tessin fast sämtliche neu geschaffenen Stellen von ausländischen Arbeitskräften mit Wohnsitz im Ausland besetzt. Doch auch im Kanton Genf ging fast die Hälfte aller seit dem Jahr 2001 geschaffenen Stellen an Grenzgänger.

Angesichts dieser grossen Unterschiede ist es für die Ökonomen der Bank wichtig, dass die Kantone bei der Ausgestaltung der Kontingente starke Mitspracherechte erhalten. (viw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Frauen verdienen immer noch weniger – hier der Beweis

Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen existieren in der Schweiz noch immer. Wie gross die Differenz weiterhin ist, zeigt die heute publizierte Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (BfS).

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Gilt in der Schweiz noch immer nicht. Dies zeigen die heute publizierten Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung wird seit 1994 alle zwei Jahre mittels Direkterhebung bei den Unternehmen durchgeführt. Im Jahr 2018 wurden über 36'000 Unternehmen befragt. (Details in der Infobox am Ende des Artikels)

Wir haben die neun wichtigsten Grafiken daraus gesammelt:

Die wirtschaftlich starken Grossregionen schwingen auch beim monatlichen …

Artikel lesen
Link zum Artikel