Wirtschaft

Mehr Arbeit trotz Frankenschock

Mehr Arbeit trotz Frankenschock

25.08.2015, 09:3825.08.2015, 10:25

Trotz «Frankenschock» hat die Beschäftigung in der Schweiz im zweiten Quartal 2015 zugenommen. Die Zahl der Beschäftigten stieg gegenüber dem ersten Quartal um 0,4 Prozent.

Arbeiter verladen am Airport Zürich Fracht.
Arbeiter verladen am Airport Zürich Fracht.Bild: KEYSTONE

Innert Jahresfrist beträgt die Zunahme 1,2 Prozent auf 4,244 Millionen Beschäftigte. Auch auf Vollzeitstellen gerechnet resultierte ein Plus (+1.1 Prozent), wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.

Allerdings legte nur der Dienstleistungssektor zu (+1.6 Prozent im Jahresvergleich), während die Industrie eine leicht abnehmende Tendenz zeigte (-0.1 Prozent). Damit gingen in der Industrie 2000 Stellen verloren, während bei den Dienstleistern 50'000 Stellen hinzu kamen.

Eingetrübt wird das Bild auch dadurch, dass die Zahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent abnahm. Und der Indikator der Beschäftigungsaussichten (-1,4 Prozent) ist leicht zurückgegangen. Dennoch dürfte laut BFS die Beschäftigung im dritten Quartal weiter steigen, wenn auch langsamer als im Vorjahr. 

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Apple bringt erstes Macbook mit Touch-Display heraus – der Preis wird dich «berühren»
Jahrelang sperrte sich Apple dagegen, seinen Mac-Computern Touchscreens zu spendieren – während das bei Geräten mit Windows-System zum Alltag gehörte. Jetzt schwenkt der iPhone-Konzern um.
Apple bringt sein erstes Macbook mit einem Touchscreen-Display heraus – nachdem der Konzern jahrelang das Konzept von Laptops mit berührungsempfindlichen Bildschirmen kritisiert hatte. Jetzt betont Apple, das Macbook Pro mit Touch-Bildschirm sei für professionelle Nutzer gedacht, die etwa 3D-Modelle mit den Fingern drehen oder Musikinstrumente direkt auf dem Display spielen wollen.
Zur Story