Wirtschaft
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Massenrückruf

Toyota ruft sechs Millionen Autos zurück – davon 18'000 in der Schweiz



A Toyota RAV4 is on display at the 76th Geneva motor show in Geneva, Switzerland in this February 28, 2006 file photo. Japanese carmaker Toyota Motor Corp. announced a global recall of 6.58 million vehicles on April 9, 2014 to fix suspected steering and seat defects, in the latest of a spate of safety failures that have shaken major auto brands. Toyota is recalling certain Yaris, Urban Cruiser, RAV4 and Hilux models after identifying 1,058 defective vehicles but said it was unaware of any related accidents. REUTERS/Stefan Wermuth/Files (SWITZERLAND - Tags: TRANSPORT BUSINESS)

Toyota RAV4. Bild: Reuters

Der Autohersteller Toyota ruft weltweit massenhaft Fahrzeuge in die Werkstätten. Insgesamt sind 6,58 Millionen Autos betroffen, rund 18'000 davon in der Schweiz, teilte die Firma heute mit.

Bei den Modellen Yaris und Urban Cruiser, die zwischen 2005 und 2010 gebaut wurden, könnte es Probleme an den Sitzschienen oder einem Befestigungspunkt der Lenksäule geben. Bei den Fahrzeugen RAV4, Land Cruiser und Hilux - produziert zwischen 2004 und 2010 - sei ein Bruch im Fahrzeugkabelbaum nicht auszuschliessen.

Reparatur kann bis zu vier Stunden dauern

Bei Toyota Schweiz gibt man sich gelassen. «Der Rückruf dient allein der Qualitätssicherung», sagt Simon Widmer, Sprecher von Toyota Schweiz. Was für die Kunden vielleicht ärgerlich ist, ist für den Autohersteller auch mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. Beziffern lasse sich dieser zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht, so Widmer. Die Rückrufaktion von Toyota sei freiwillig – der Automobilhersteller sei nicht gezwungen, die Fahrzeuge zurückzurufen, wolle den Kunden aber einen Dienst anbieten, lässt das Unternehmen verlauten.

Die Kunden werden per Brief angeschrieben und können dann ihr Fahrzeug in die Werkstatt bringen. Dort werde das betroffene Bauteil geprüft und falls nötig ausgetauscht. Eine kostenlose Massnahme, die – je nach Modell –zwischen einer halben und maximal vier Stunden dauert.

Bislang seien von den betroffenen Baugruppen 1058 Fälle gemeldet worden, hiess es. Unfälle habe es aber in diesem Zusammenhang keine gegeben. (dwi/tvr/sda/dpa)

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