Wirtschaft
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Bis 17 Milliarden Dollar

Bank of America offenbar vor Rekordvergleich mit US-Justiz



Diesen Rekord würde die Bank of America sicher lieber jemand anderem überlassen: Dem «Wall Street Journal» zufolge steht das Finanzinstitut kurz vor einem Vergleich mit dem US-Justizministerium über 16 bis 17 Milliarden US-Dollar. Das wäre der höchste jemals bezahlte Betrag in einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung zwischen der US-Regierung und einem Unternehmen. 

FILE - This July 14, 2014 file photo shows Attorney General Eric Holder speaking at the Justice Department in Washington. Holder cautioned against the use of data in sentencing criminal defendants, saying judges should base punishment on the facts of a crime rather than on statistical predictions of future behavior that can be unfair to minorities. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

US-Justizminister Eric Holder. Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/KEYSTONE

Bei dem Verfahren geht es um Vorwürfe, die Bank habe Investoren beim Verkauf von Hypothekenpapieren getäuscht. Die Bank of America habe den Grundzügen der Einigung nach einem Telefongespräch zwischen Unternehmenschef Brian Moynihanh und US-Justizminister Eric Holder zugestimmt, berichtete die Zeitung am Mittwoch auf ihrer Internetseite unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. 

Zahlreiche Grossbanken müssen zahlen

Bisher kann der US-Konkurrent JPMorgan den Vergleichsrekord für sich beanspruchen. Die Bank zahlte im November wegen ähnlicher Vorwürfe 13 Milliarden Dollar. 

Die US-Behörden haben zahlreiche Grossbanken wegen Hypotheken-Deals zur Kasse gebeten. Die Bank of America selbst hatte sich nach langem Ringen im März dazu bereit erklärt, die beiden staatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac mit 9,5 Milliarden Dollar zu entschädigen. (dwi/sda/dpa)

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