Wirtschaft
Banken

UBS zahlt in den USA Busse von 19,5 Millionen Dollar

UBS zahlt in den USA Busse von 19,5 Millionen Dollar

13.10.2015, 19:0413.10.2015, 19:04

Die UBS hat sich mit der US-Börsenaufsicht SEC auf eine Zahlung von 19.5 Millionen Dollar geeinigt. Dies im Zusammenhang mit Währungs-Indexprodukten, die die Grossbank im Zeitraum 2009/2010 an US-Investoren verkauft hat, wie die SEC am Dienstag mitteilte.

Bild
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Die UBS habe gegenüber US-Investoren, die solche Produkte gekauft haben, falsche oder irreführende Aussagen gemacht und habe es unterlassen, die nötigen Informationen zu liefern, heisst es in der Mitteilung der amerikanischen Börsenaufsicht.

Zwischen Dezember 2009 und November 2010 seien von rund 1900 amerikanischen Anlegern solche Anlagen im Umfang von 190 Millionen Dollar erworben worden. Die UBS, die die Anschuldigungen der SEC weder zugebe noch bestreite, habe dem Vergleich zugestimmt, schreibt die Börsenaufsicht weiter. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
KI-Boom beschert Tech-Giganten Milliarden – doch Google enttäuscht
Microsoft und Samsung melden dank Cloud- und KI-Boom starke Zahlen, während Google trotz kräftigem Wachstum die Erwartungen der Börse verfehlt. Die Reaktionen der Anleger fallen entsprechend unterschiedlich aus.
Microsoft ist deutlich stärker als erwartet in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Umsatz stieg um fast ein Fünftel auf 92,3 Milliarden Dollar, der Gewinn sogar um 32 Prozent auf 36,6 Milliarden Dollar. Besonders stark wächst weiterhin das Cloud-Geschäft rund um Azure. Gleichzeitig fielen die Investitionen niedriger aus als von Analysten erwartet. Die Aktie legte nachbörslich zeitweise um mehr als vier Prozent zu und näherte sich damit ihrem bisherigen Rekordhoch.
Zur Story