Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Megafusion

Chinas Zughersteller wollen gemeinsam den Weltmarkt erobern



Die beiden grössten chinesischen Zughersteller haben sich zusammengeschlossen, um auf dem Weltmarkt mit gebündelten Kräften gegen Rivalen wie Siemens und Bombardier anzutreten. Nach der Verkündung der Megafusion zwischen China CNR und CSR schossen die Aktien am Mittwoch in Hongkong und Schanghai steil in die Höhe.

Beide hatten zuletzt einen Marktwert von umgerechnet rund 25 Mrd. Franken. Die Fusion erfolgt durch einen Aktientausch.

In einer Mitteilung an der Schanghaier Börse am Dienstagabend hiess es, der Zusammenschluss solle «einen neuen grenzüberschreitenden und weltweit führenden Anbieter für hochwertige Bahnausrüstung schaffen», wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua zitierte.

Hochgeschwindigkeits-Netz aufgebaut

Mit dem Aufbau des grössten Hochgeschwindigkeitsnetzes der Welt in China haben die beiden Hersteller inzwischen auch eigene Züge entwickelt, mit denen sie heute Siemens und anderen Konkurrenz machen. Ausser Hochgeschwindigkeitsbahnen produzieren beide auch 80 Prozent der Frachtzüge und die meisten U-Bahnen in China. Beide Zughersteller zählen zu den grössten Staatsunternehmen des Landes.

Ihre Aktien wurden am Mittwoch erstmals seit dem 27. Oktober wieder gehandelt. Der Handel war damals ausgesetzt worden, als die Pläne für den möglichen Zusammenschluss bekannt wurden. Das neu geschaffene Bahnunternehmen hat rund 170'000 Beschäftigte. (egg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Situation ist sehr ernst»: SBB fahren wegen Corona-Krise Riesen-Verlust ein

Die Corona-Krise schlägt sich stark auf das Halbjahresergebnis der SBB nieder: Im ersten Halbjahr weist das Konzernergebnis ein Minus von 479 Millionen Franken aus, im Vorjahr hatten die SBB noch ein positives Ergebnis von 279 Millionen erzielt. Die Auswirkungen der Pandemie werden die SBB auch weiterhin prägen.

«Die Situation ist sehr ernst», sagte SBB-CEO Vincent Ducrot am Donnerstag vor den Medien in Bern, der kurz nach Beginn des Lockdowns sein Amt angetreten hat. Nach einem guten Start ins …

Artikel lesen
Link zum Artikel