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CS will offenbar nichts mehr von gewissen US-Cannabis-Aktien wissen

05.05.2021, 22:08
Bild: keystone

Die Credit Suisse verbannt offenbar gewisse US-Cannabis-Aktien. Die Grossbank habe ihren Kunden in den vergangenen Monaten mitgeteilt, dass sie Transaktionen mit Aktien von Cannabis-Firmen mit US-Aktivitäten nicht mehr ausführen wolle, schrieb die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Die CS wolle diese Titel auch nicht mehr für die Kunden verwahren, verlautete aus Branchenkreisen.

Damit ist das Schweizer Geldhaus nicht alleine. Viele Finanzinstitute haben sich geweigert, Marihuana-Firmen Dienstleistungen anzubieten, da die Droge unter US-Bundesgesetzen illegal bleibt, obwohl einige Bundesstaaten sie legalisiert haben. Die Credit Suisse wollte sich dazu nicht äussern, wie Reuters schrieb. (sda/reu/awp)

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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hans Guckindieluft
05.05.2021 23:16registriert März 2021
Na ja, das zum Thema der freien Marktwirtschaft! Es wäre ja schön, wenn die CS-Manager die hohen moralischen Ansprüche auch auf ihr eigenes Tun und Handeln ausweiten würden! Andere bevormunden aber wenn es um den eigenen Profit und Geldbeutel geht, greift man mit beiden Händen voll zu.
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buffettino
05.05.2021 23:24registriert Oktober 2019
Des Weiteren bin ich der Meinung, dass Depotübertragsgebühren finanzmarktaufsichtlich reguliert gehören und nämlich auf 0, wie in anderen Ländern längst Standard.
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buffettino
05.05.2021 23:23registriert Oktober 2019
Wer bei der CS (und Konsorten) mit Wertschriften handelt, ist sowieso nicht mehr zu retten. Die Gebührenstruktur ist hanebüchen.
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