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FILE - This April 12, 2016 file photo shows the Microsoft logo in Issy-les-Moulineaux, outside Paris, France. Ongoing demand for Microsoft's cloud computing services help softened the blow of the coronavirus pandemic on the software giant's other products during the first three months of the year. The company on Wednesday, April 29, 2020 reported fiscal third-quarter profit of $10.75 billion, up 22% from the same period last year. Net income of $1.40 per share beat Wall Street expectations of $1.27 a share. (AP Photo/Michel Euler, File)

Ein Grossteil der betroffenen Länden liegt in den USA: Microsoft schliesst 82 Stores. Bild: AP

Microsoft schliesst weltweit seine Läden



Microsoft zieht sich weltweit mit seinen 82 eigenen Läden aus dem Einzelhandel zurück. Das kündigte der Software-Konzern am Freitag in Redmond an. Die Läden sollen geschlossen werden.

Nur die Stores London, New York, Sydney und in der Nähe der Firmenzentrale in Redmond sollen als «Microsoft Experience Center» erhalten bleiben, in denen dann aber auch keine Waren mehr verkauft werden.

Wie viele Arbeitsplätze von den Massnahmen betroffen sein werden, sagte Microsoft nicht. Der Konzern kündigte an, Mitglieder des Einzelhandelsteams würden weiterhin Kunden von den Microsoft-Unternehmensstandorten aus betreuen und aus der Ferne Verkauf, Schulung und Support anbieten.

Grossteil der Stores in den USA

Microsoft hatte im Jahr 2009 damit begonnen, den Erfolg der zahlreichen Apple Stores in den USA mit einer Kette von einzelnen Einzelhandelsgeschäften nachzuahmen. Dort wurden Microsoft-Produkte wie die Surface-Rechner oder die Spielekonsole Xbox verkauft, aber auch Geräte von Herstellern wie Dell, HP und Lenovo.

Ausserdem wurden dort neue Technologien wie die Augmented-Reality-Brille Hololens präsentiert. An den wirtschaftlichen Erfolg der Apple Stores konnten die Microsoft Stores aber nie heranreichen, auch weil Microsoft nach der Einstellung der Windows Phones nicht mehr über eigene Smartphones verfügte, während das iPhone die Geschäfte in den Apple-Läden antrieb.

72 Stores befanden sich in den USA, der Rest in Kanada, Australien und Grossbritannien. In Deutschland war Microoft nicht mit eigenen Läden präsent. Der Showroom des Konzerns in Berlin ist von den Sparmassnahmen nicht betroffen. Auch die Online-Aktivitäten laufen weiter: Microsoft werde weiterhin in seine digitalen Shops auf Microsoft.com und in Shops für Xbox und Windows investieren und damit jeden Monat mehr als 1.2 Milliarden Menschen in 190 Märkten erreichen, erklärte das Unternehmen. (sda/awp/dpa)

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Microsoft verspricht ab 2030 CO2-negativ zu sein

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