Wirtschaft
EU

China verliert Streit um Seltene Erden bei WTO

Handy-Hersteller atmen auf

China verliert Streit um Seltene Erden bei WTO

26.03.2014, 17:1526.03.2014, 17:15

Im Streit um Exportbeschränkungen für Seltene Erden hat China eine Niederlage vor dem Schiedsgericht der Welthandelsorganisation (WTO) erlitten. Die USA, Europa und Japan hatten der Volksrepublik vorgeworfen, sich auf unfaire Weise Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, indem sie den Export drosselte und den Preis für US-Hersteller erhöhte.

«Die Souveränität eines Landes über seine natürlichen Ressourcen erlaubt es ihm nicht, internationale Märkte oder die weltweite Verteilung von Rohstoffen zu kontrollieren», erklärte die EU-Kommission am Mittwoch zu dem Urteil der WTO.

Das chinesische Handelsministerium bedauerte dagegen das Urteil. Aus China stammen mehr als 90 Prozent der Weltproduktion der Metalle, die beispielsweise für Computer, Handys, Windturbinen und Batterien verwendet werden. 2013 wurde die Förderung auf 93'800 Tonnen gedrosselt, was offiziell mit dem Schutz der Umwelt begründet wurde. (tvr/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Mamdani vollbringt «wahres Finanzwunder» für New York: Doch es gibt einen Haken
Bürgermeister Zohran Mamdani präsentierte zu Beginn der Woche das neue Haushaltsbudget für die Stadt New York. Die geplanten Einsparungen sollen ein Milliardendefizit schliessen, ohne grössere Kürzungen vorzunehmen. Kritiker sprechen von einer Lösung auf Zeit. Zugleich zeigt das Budget, dass Mamdani im Amt zu Kompromissen gezwungen ist.
Am vergangenen Dienstag präsentierte der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, den Entwurf des Haushaltsbudgets der Stadt für das laufende sowie das kommende Jahr. Angetreten mit dem Versprechen, die städtischen Finanzen unter anderem durch eine konsequente Besteuerung der wohlhabenden Eliten New Yorks aufzupolieren, wurden die konkreten Pläne Mamdanis mit Spannung erwartet.
Zur Story