Wirtschaft
Euro

SNB-Devisenreserven nehmen im Januar zu

Bild
Bild: THOMAS HODEL/REUTERS
Geldpolitik

SNB-Devisenreserven nehmen im Januar zu

06.02.2015, 10:0806.02.2015, 10:46

Die Devisenbestände der Schweizerischen Nationalbank (SNB) haben im Januar erneut zugenommen, jedoch weniger stark als vor der Aufhebung des Euromindestkurses. Dies ist ein Indiz dafür, dass auch die Marktinterventionen weniger stark ausgefallen sind als vor der Franken-Entkoppelung.

Die Devisenreserven stiegen im Januar um 3.27 Mrd. Franken, wie die SNB am Freitag mitteilte. Demnach verfügte die Nationalbank Ende Januar über Reserven in der Höhe von 498.4 Mrd.Franken.

Der Anstieg fällt damit deutlich niedriger aus als noch im Dezember. Damals waren die Fremdwährungsreserven um 32.4 Mrd. Fr. gestiegen – gegenüber der Zunahme von 3.27 Mrd. Fr. im Januar entspricht dies fast dem Zehnfachen.

Dennoch dürfte der Grund für die erneute Zunahme wieder Interventionen der SNB zur Schwächung des Frankens gewesen sein. Im Handel und in den Medien war in den letzten Tagen darüber spekuliert worden, ob die SNB wieder Fremdwährungen gegen Franken kauft, um die Schweizer Währung zu schwächen.

Die SNB selbst gab zu den möglichen Interventionen am Markt bislang keine Stellungnahme ab. Sie hat aber bereits bei der Aufhebung des Euro-Mindestkurses angekündigt, «bei Bedarf» am Devisenmarkt aktiv zu bleiben.

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Trump setzt Frist für Umsetzung von Zolldeal und droht EU
Im Zollstreit mit der Europäischen Union setzt US-Präsident Donald Trump eine Frist für die Umsetzung der Handelsvereinbarung. Sollte die EU nicht bis zum Geburtstag der USA – dem 4. Juli – ihren Teil des Abkommens erfüllen, würden die Zölle «leider sofort auf ein viel höheres Niveau steigen», teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.
Zur Story