Wirtschaft
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Central Illinois farmers continue to harvest their corn crops as the sun sets Monday, Oct. 17, 2016, in Berlin, Ill. The corn and soybean harvests are well underway in the Midwest and helped by excellent weather conditions. (AP Photo/Seth Perlman)

Maisernte im US-Bundesstaat Illinois. Bild: Seth Perlman/AP/KEYSTONE

Gentech: Vielleicht gefährlich, aber auf jeden Fall nutzlos

Mehr Ertrag und weniger Herbizide und Pestizide – so lautet das Versprechen von Gentech. 20 Jahre nach der Einführung dieser Technik zeigt sich: Es ist bloss Schall und Rauch.



Um «gentechnisch veränderte Organismen», die GVOs, tobt seit Jahrzehnten ein Glaubenskrieg. Die Befürworter führen ins Feld, dass sie unverzichtbar seien um gravierende Hungerkatastrophen zu vermeiden. Bis zur Jahrhundertmitte muss die Nahrungsmittelproduktion gemäss Schätzungen von Experten verdoppelt werden. Gleichzeitig betonen sie, dass dank Gentech der Verbrauch von Herbiziden und Pestiziden massiv eingeschränkt werden kann, da GVOs immun gegen Schädlinge werden.  

A truck is loaded with corn next to a pile of soybeans at Matawan Grain & Feed elevator near New Richland, Minnesota, U.S. on October 14, 2015. REUTERS/Karl Plume/File Photo

Industrielle Landwirtschaft in den USA. Bild: Karl Plume/REUTERS

Die Gegner hingegen argumentieren, dass diese Technik viel zu gefährlich sei, da ihre Wirkung nicht abschätzbar sei, weder in der Natur, noch im menschlichen Körper (Stichwort: «Frankenstein»-Food). Zudem führe das gentechnisch veränderte Saatgut zu einer neuen Leibeigenschaft der Bauern von Unternehmen wie Monsanto und Syngenta.  

«Wir führen mit der gesamten Bevölkerung ein Experiment durch und warten, bis etwas Schlimmes geschieht.»

David Bellinger, Harvard-Professor

In den USA und Kanada haben die GVO-Befürworter die Oberhand behalten. Vor allem Mais und Soja wächst dort weitgehend gentechnisch verändert. In Europa hingegen ist man Gentech misstrauisch bis feindselig eingestellt. In den meisten Ländern ist der Anbau von GVOs untersagt, auch in der Schweiz.

Die «New York Times» hat kürzlich in einer grossen Reportage die Folgen dieser unterschiedlichen Anbaumethoden untersucht. Das Resultat ist ein klarer Sieg für die gentechfreie Landwirtschaft. GVO sind zwar nicht schlimm für die Menschen – die Angst vor «Frankenstein-Food» ist unbegründet –, aber Gentech steigert die Erträge nicht und reduziert auch den Einsatz von Herbiziden und Pestiziden nicht.

Im Gegenteil:

«Der Einsatz von Herbiziden ist in den Vereinigten Staaten angestiegen, obwohl Nutzpflanzen wie Mais, Soja und Baumwolle auf GVO umgestellt haben. Und die Vereinigten Staaten sind hinter Frankreich – Europas grösstem Produzenten – zurückgefallen, wenn es darum geht, Pestizide einzuschränken.»

New York Times

Ins Schussfeld der Kritik gerät auch das Unkrautvernichtungsmittel «Roundup» von Monsanto. Einst wurde es als Wunderwaffe angepriesen. Doch jetzt zeigt sich immer deutlicher, dass seine Wirkung nachlässt. In den USA ist der Einsatz von Herbiziden seit der Einführung von Gentech um rund 20 Prozent gestiegen.  

Dazu kommt, dass die Wirkung der Pestizide und Herbizide auf den menschlichen Köper heiss umstritten ist.

«Gentech hat unsere Probleme nicht gelöst.»

Aline Zongo

Kritiker sind überzeugt, dass sie eine krebsfördernde Wirkung haben. Harvard-Professor David Bellinger erklärt deshalb: «Wir führen mit der gesamten Bevölkerung ein Experiment durch und warten, bis etwas Schlimmes geschieht.»  

A Burkina Faso protestor holds a loaded slingshot as others gesture, in the city of Ouagadougou, Burkina Faso, Thursday, Sept. 17, 2015.  While gunfire rang out in the streets, Burkina Faso’s military took to the airwaves Thursday to declare it now controls the West African country, confirming that a coup had taken place just weeks before elections. (AP Photo/Theo Renaut)

Proteste in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt. Bild: Theo Renaut/AP/KEYSTONE

Auch in den Entwicklungsländern ist Gentech beileibe nicht die erhoffte Wunderwaffe gegen den Hunger geworden. Burkina Faso beispielsweise hat vor ein paar Jahren seine gesamte Baumwollproduktion auf GVO umgestellt. Baumwolle ist nach Gold das wichtigste Exportgut dieses afrikanischen Landes.

Dieses Jahr ist Burkina Faso jedoch wieder zur traditionellen Baumwoll-Landwirtschaft zurückgekehrt. Die Gründe hat Aline Zongo von der Swissaid-Partnerorganisation Copagen kürzlich an einem Symposium in Bern erklärt: «Nach drei Ernten wurde die Qualität der Baumwolle spürbar schlechter und die Erträge gingen ebenfalls zurück.» Das GVO-Experiment wurde im ganzen Land eingestellt. «Gentech hat unsere Probleme nicht gelöst», hält Zongo ernüchtert fest.  

Anders als Gentech hat die Bio-Landwirtschaft in den Schwellenländern einen positiven Effekt. Das hat eine im Sommer vom Forschungsinstitut für biologische Landwirtschaft (FiBL) in Kenia in Zusammenarbeit mit dem staatlich-kenianischen Agroforschungsinstitut icipe durchgeführte Langzeit-Studie gezeigt. Sie kommt zum Schluss, dass Bauern, die auf organische Produktion umgestellt haben, ihr Einkommen nach sechs Jahren um durchschnittlich 53 Prozent steigern konnten.  

Bild

Erfolg dank Bio: Kleinbäuerinnen in Kenia.

David Amudavi, Leiter von Biodivision in Afrika kommentiert den Befund der Studio wie folgt: «Damit ist erstmals wissenschaftlich bewiesen worden, dass biologische Landwirtschaft nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll ist.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Flo93 16.11.2016 23:07
    Highlight Highlight Leider sieht man auch bei diesem Artikel dass ein gewisses Differenzieren nötig wäre um dem Thema gerecht zu werden. Wie alle Techniken hat auch Gentech seine Vorteile, brigt aber auch gewisse Risiken.
    Ein sehr gutes Interview mit dem Entwickler des Golden Rice ist hier zu finden:
    http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/die-natur-ist-alles-andere-als-gut/story/16261820

    Für jemanden der einen beträchtlichen Teil seines Leben für diese Anwendung aufgewendet hat, vertritt er nach meiner Meinung eine sehr pragmatische Haltung.
    • Dan Ka 17.11.2016 13:32
      Highlight Highlight Man kann natürlich den Fokus so schärfen (Goldener Reis), dass die ganzen Probleme rund um GVO ausgeblendet werden. Goldener Reis ist ein humanitäres Produkt und in diesem Sinne entwickelt. Die Ziele von Monsanto und Co. sind da wohl eher anders gelagert... Grundsätzlich sehe ich das Potenzial von GVO. Aufgrund von potenziellen gravierenden und irreparablen Schäden am Ökosystem und der Gesundheit der Konsumenten aber nur in medizinisch abgesteckten Rahmenbedingungen und Langzeitstudien über Generationen. Das rechnet sich nicht, darum in die Hand von Non Profit Org's.
  • Ich hol jetzt das Schwein 16.11.2016 17:22
    Highlight Highlight Der NYT-Artikel ist in höchstem Mass unseriös. Eine Antwort von zahlreichen in diesem Bereich tätigen Wissenschaftlern erfolgte in Form eines offenen Briefes an die NYT: https://www.geneticliteracyproject.org/2016/11/11/scientists-open-letter-ny-times-public-editor-brightlines-danny-hakims-misleading-gmo-article/
    Auch die Daten hier stimmen so schlicht nicht. Eine Meta-Studie (http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0111629) zeigte, dass durch den Einsatz von GVOs weltweit im Schnitt 37% Pestizide eingespart und der Ertrag um 22% gesteigert werden konnten.
    • saukaibli 21.11.2016 16:04
      Highlight Highlight Nein, wie überraschend dass Wissenschaftler, die bei Gentech-Multis angestellt sind, nicht mit dem Artikel einverstanden sind. Es gibt leider kaum unabhängige Studien, praktisch alle veröffentlichtenwurden von den Biotech-Firmen selber durchgeführt oder zumindest von ihnen bezahlt. Das ist genau wie wenn Philip Morris eine Studie zur Schädlichkeit von Zigaretten durchführen würde, absolut befangen und deshalb unglaubwürdig. Wenn man sich mal ein wenig unabhängig informiert wird man zwangsläufig zu anderen Zahlen kommen als die Gentech-Mafia.
    • Ich hol jetzt das Schwein 21.11.2016 16:34
      Highlight Highlight Wieder mal wird nur mit Verschwörungstheorien geantwortet. Und: Nein, das stimmt so schlicht nicht. Es gibt auch sehr viele unabhängige Studien. Aber diese werden leider nicht in Youtube-Videos abgehandelt, sorry...
  • d4ydr34m3r 15.11.2016 21:10
    Highlight Highlight Diese Argumentation wird der grünen Gentechnick gänzlich ungerecht... und ist schwach recherchiert.

    Man betrachtet hier nur die erste Generation der GVOs. Lässt dieser neuen Technik keine Zeit sich zu beweisen (Das braucht mehrere Jahrzehnte aufgrund Forschung & Regulationen). Und schreibt sie aufgrund Unzulänglichkeit, den grossen Versprechen gerecht zu werden, gleich wieder ab.

    Das ist als ob man am Anfang das Auto abgeschrieben hätte, weil es teurer, dreckiger und langsamer als ein Pferd war.
    • saukaibli 21.11.2016 16:09
      Highlight Highlight Natürlich gibt es Unterschiede. Ich denke es macht sicher einen Unterschied ob man ein Gen von einer Apfelsorte in eine andere transplantiert oder ob man ein Gen eines Bakteriums in eine Pflanze transplantiert. Das Erste könnte wohl mit Geduld auch durch Züchtung erreicht werden, das Zweite ist einfach nur eine Perversion gegenüber der Natur. Und wieso sollte ein Gift, das den Verdauungstrakt von Insekten zerstört bei uns, einem Lebewesen das sich die Mehrheit seiner Gene mit den Insekten teilt, nicht schädlich sein?
  • Aged 15.11.2016 20:26
    Highlight Highlight Hmm, ich fürchte, die gejagten Schädlinge sind auch Hilflinge, woanders eben. Man bekämpft sie einerseits mit Chemie und ersetzt sie dann anderswo mit Chemie u/o Technik. Mein Herz ist bei Bio. Wer auf Technik steht, soll mal die Karriere von Plastik als kleine Lehre anschauen.
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 17.11.2016 09:11
      Highlight Highlight Ohne Plastik würden ganze Wälder fehlen und die Luft und das Wasser wären so schmutzig, wie vor 50 Jahren.
      Denn Plastik ersetzte unzählige Produkte, die man zuvor aus Holz (Wälder), Leder (Vieh, Gülle, d.h. Wasserverschm.), Glas und Blech (verbrennt viel Kohle und Oel, d.h. schlechte Luft) herstellte.
      Ohne den Kunststoff Polystyrol, liessen sich die Häuser nicht so gut wärme- und die CO2-Emission eindämmen, u.v.m.
      Plastik ist eine sehr gute Sache für die Umwelt, ausser es landet im Meer. Das liegt jedoch am Menschen, nicht am Plastik.
    • saukaibli 21.11.2016 16:12
      Highlight Highlight Die mit Round Up verseuchten Böden sind tot, da lebt nicht mehr. Wie auch, wenn ausser Soja oder was auch immer alle Pflanzen gekillt werden? Folglich führt der Einsatz von Glyphosat auch zu erhöhtem Verbrauch von Dünger, der wiederum Gewässer und Grundwasser mit Nitraten, Phosphaten und andern Stoffen verseucht. Von daher bin ich auf deiner Seite, Bio ist die Zukunft oder wir und unsere Erde gehen vor die Hunde.
  • Walter Sahli 15.11.2016 18:29
    Highlight Highlight Der Einsatz von Herbiziden und Pestiziden hat va. deswegen zugenommen, weil die Pflanzen nicht gegen Schädlinge, sondern eben gegen Herbizide und Pestizide resistent gemacht werden.
    • Jol Bear 15.11.2016 22:03
      Highlight Highlight Richtig. Auch die UNO ist beispielsweise gegen ein kategorisches Gentechverbot, ganz einfach weil sie wissen, dass sich mit dieser Technologie auch sinnvolle Möglichkeiten eröffnen. Die Herbizidresistenz ist eine, der aktuell verbreiteten Möglichkeiten. Bessere sind prinzipiell möglich. Wenn z.B. Dank Gentech Krautfäule-resistente Kartoffeln verfügbar sind, dann könnten auch Bio-Bauern auf ihre Kupfer-Spritzungen (Schwermetall!) verzichten.
    • saukaibli 21.11.2016 16:27
      Highlight Highlight @Jol Bear: Herbizidresistenz ist absolut nicht sinnvoll weil die Unkräuter mit der Zeit ebenfalls eine Resistenz gegen z.B. Glyphosat entwickeln. Dieses Problem ist in den USA und in Südamerika bereits verbreitet. Ausser Monsanto und co. hat niemand von den Roundup-ready GVOs profitiert. Im Gegenteil, Tiere die nur GVOs fressen leiden an Krankheiten, Böden werden mit Herbiziden verseucht und Bauern werden versklavt.
    • Jol Bear 21.11.2016 18:01
      Highlight Highlight @saukaibli, nun mal cool bleiben und nicht gleich masslos übertreiben. Ausserdem hab ich ja geschrieben, dass Herbizidresistenz nicht das Gelbe vom Ei sei. Wie geschrieben, eröffnet Gentech zukünftig durchaus auch sinnvolle Anwendungen. Wie mit andern Technologien auch, kommt es darauf an, wie damit umgegangen wird. Mit einem Motor kann ein Krankenwagen angetrieben werden, aber auch ein Fahrzeug für ein Selbstmordattentat...
  • HansDampf_CH 15.11.2016 18:13
    Highlight Highlight Der Artikel zeigt exemplarisch die Problematik mit Gen-agri ABER einen wichtigen Aspekt würde nicht thematisiert. DAS GRÖSSTE PROBLEM DABEI. Das patentierte Killergen, welches dafür sorgte keine keimfähigen Samen aus den Pflanzen gewonnen werden kann! Der Bauer muss Saatgut immer neu einkaufen. Wenn dieses Gen sich irgendwie in der Flora verteilt dann gute Nacht!
    • Wehrli 15.11.2016 18:37
      Highlight Highlight Killergen wau. Das springt dann auf die Haifische die sich dann teleportieren können, oder? Skarkanado Löpfe style? Und natürlich die Nazisöldner von Monstranto nicht vergessen! Was für ein Blockbuster! Vielleicht gibt's mal ein Hirngen, das würde hier schon helfen ...
    • Gaudenz Halter 15.11.2016 18:45
      Highlight Highlight Wie soll sich dieses "Killer-Gen" denn genau verbreiten, wenn die Pflanze keine Nachkommen produzieren kann?
    • HansDampf_CH 15.11.2016 19:16
      Highlight Highlight http://www.3sat.de/nano/glossar/terminator_gen.html

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Genetic_Use_Restriction_Technology

      Lesen Sie selbst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 15.11.2016 18:02
    Highlight Highlight Deckt diese Argumentationslinie auch die Inkaufnahme von jährlich Hunderttausenden Toten aufgrund von Fundamentalopposition gegen eine Technologie ab?
    • HansDampf_CH 15.11.2016 18:44
      Highlight Highlight Ja deckt Sie da Sie den Europäischen Konsens widerspiegelt: eine Technologie muss erst beweisen das Sie unschädlich ist. Gegenüber dem Amerikanischen, woman in Nachhinein einfach diakonische strafen bekommt. Es gibt genug essen auf der Welt Ihre Argumente sind scheinheilig. Wasserknappheit und subventionierte Exporte USA und EU sind im Effekt schlimmer. Betrachten Sie die Welt doch einmal ohne grenzenlose Technologie gläubigkeit
    • Toerpe Zwerg 15.11.2016 19:46
      Highlight Highlight Analysieren wir mal ...

      Unschädlichkeitsnachweis? Kann nie erbracht werden und musste auch noch keine "Technologie" je erbringen. Wie soll das gehen?

      Es gibt genug zu Essen auf der Welt. Agrarsubventionen und Wasserknappheit sind schlimner.

      Dann ist ja alles gut und es gibt überhaupt keinen Grund, 100'000-de Tote aufgrund von Mangelernährung mit einer fixfertigen Lösung zu verhindern.

      Scheinheilig? Nein. Zynisch argumentueren Sie. Betrachten Sie die Welt doch mal ohne grenzenlose Technologiefeindlichkeit
    • _kokolorix 15.11.2016 21:30
      Highlight Highlight Du langweilst toerpe
      Der Ertrag mit GVO ist nicht höher. Neben der Unschädlichkeit wäre zumindest eine Verbesserung zu beweisen. Neben der Kernspaltung ist das die gefährlichste Technologie die wir zur Zeit kennen und zwar sowohl technisch, wegen der unberechenbaren Wirkungen von verändertem Erbgut, als auch wirtschaftlich, wegen der enormen Abhängikeiten die sie schafft. Es wird viel mehr Aufwand getrieben um die Pflanzen für hauseigene Chemiekeulen fit zu machen und die Reproduktion zu unterbinden. Ein Problem, da die Fortpflanzung so ziemlich das Elementarste des Lebens darstellt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einfache Meinung 15.11.2016 17:52
    Highlight Highlight Schon alleine dieses Zitat "Experiment mit der Bevölkerung..." sollte schon alles sagen.!
  • LeChef 15.11.2016 17:48
    Highlight Highlight Btw, selbst wenn der Verbrauch bei GVO nicht tiefer ist, muss das nicht per se an der Technologie liegen. Monsanto produziert sowohl GVO, als auch Dünger und Pestizide. Es liegt also nicht gerade in deren Interesse, resistente GVO zu entwickeln...
  • Regas 15.11.2016 17:46
    Highlight Highlight Ein sehr einseitiger und unausgewogener Artikel über die Gentechnik. Die positiven Aspekte wurden weggelassen und nur negative Beispiele erwähnt. Gentech ist doch, je nach der Methode die man anwendet, nichts anderes als eine beschleunigte Züchtung, welche schon seid Menschengedenken angewendet wird. Siehe Wikipedia "Grüne Gentechnik" und andere. Es gibt nicht nur die von Grosskonzernen vermarkteten Produkte. Mosanto und Roundup sind beileibe nicht der Weisheit letzter schluss.
    • undduso 15.11.2016 18:16
      Highlight Highlight Beschleunigte Züchtung?
      Versuchen sie mal eine Maus mit einer Qualle zu kreuzen so dass eine leuchtende Maus entsteht. Das geht nicht ohne Gentechnik.
      Meines Wissens nach besitzen veiel gentechnisch veränderte Pflanzen Gene von Tieren. Können sie mir erklären wie man das züchten soll?
      Mit der Gentechnik kann man beinahe Gott spielen, aber mit Züchtungen hat das kaum mehr was am Hut.
    • Walter Sahli 15.11.2016 18:22
      Highlight Highlight Bei Züchtungen werden die natürlichen Barrieren nicht durchbrochen, sprich, was nicht zusammenpasst, wächst auch nicht zusammen. Verändert man das Erbgut, gilt dies nicht mehr - man zwingt der Natur etwas auf, was sie nicht tun würde...prosaisch gesagt.
    • Tilman Fliegel 15.11.2016 19:39
      Highlight Highlight Viele Züchtungen entstehen aus spontanen Mutationen. Die können beliebig unsinnig oder gefährlich sein, siehe z. B. die Hunderassen. In diesem Sinne ist Gentechnik weder besser noch schlechter als Züchtung, es geht einfach etwas schneller und zielgerichteter.
  • LeChef 15.11.2016 17:45
    Highlight Highlight So ein Seich Philipp, get your facts staight. In den USA werden bei normalem Saatgut sowieso mehr Dünger und Pestizide verwendet. Ein Schnitt über den ganzen Anbau sagt ja noch nichts über den Schnitt bei GVO aus. Es könnte gut sein, dass der normale Anbau den Schnitt einfach so stark nach oben zieht, obwohl bei GVO weniger Dünger und Pestizide angewendet werden. Ich weiss es zwar ehrlich gesagt nicht, aber ich schreibe auch keine reisserischen, politisch verbrämten Artikel.
    • Adremos 15.11.2016 20:10
      Highlight Highlight Da Sie ja selber zugeben es "ehrlich gesagt nicht zu wissen" ist Ihr Kommentar keinen Deut besser als der von Ihnen ohne Wissen kritisierte Artikel.
      Können Sie Ihre Vermutungen konkretisieren? Es würde mich sehr interessieren ob Ihre Theorie stimmt!!
    • LeChef 15.11.2016 22:24
      Highlight Highlight Was ich meinte war, dass ich nicht weiss, ob der Schnitt für GVO tatsächlich tiefer ist oder nicht. Was ich sehr wohl weiss ist, dass es nicht zulässig ist, aus einem Mittelwert für sämtliche Anbauarten einen Rückschluss auf GVO zu ziehen. Statistik für Anfänger. Das habe ich auch so geschrieben. Leider ist Textverständnis jedermanns Sache nicht.
    • Adremos 15.11.2016 23:45
      Highlight Highlight Sooo, fühlen Sie sich jetzt besser nachdem Sie mich über mein aus Ihrer Sicht mangelndes Textverständnis aufgeklärt haben? Gut.

      Ihren Text habe ich durchaus so verstanden wie Sie ihn gemeint haben, aber eben, Sie wissen es ja nicht und darum ist Ihr Kommentar viel unhöfliches blabla übers nicht Wissen.
      Übrigens steht im Artikel nichts über die Methodik und wie und woher die Daten genau kommen (was durchaus eine Schwäche dieses Artikels ist - der Originalartikel gibt das an), wie kommen Sie also auf Ihre Aussage? Und nochmals, haben Sie harte Daten die Ihre "könnte" Theorie bestätigen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • herschweizer 15.11.2016 17:34
    Highlight Highlight Ich glaubs nicht... Der Lopfe wird Biochemiker 😂
    • Wehrli 15.11.2016 18:29
      Highlight Highlight Der Lopfe macht den Trump. Aus dem Bauch direkt zum Feldversuch. Gen und Faktenfrei ... En guete!
  • chicadeltren 15.11.2016 17:30
    Highlight Highlight Der totale Verbrauch von Pestiziden sagt ja noch nicht viel über den Erfolg von Gentech aus. Man sollte viel mehr vergleichen wie viele Pestiziden Genmais gegenüber Normalmais benötigt. Die Aussagen im Artikel sind also nichtssagend. Und wenn die Qualität oder Ertrag nicht stimmen, so ist die Technick halt noch nicht so weit und muss weiterentwickelt werden. In anderen Bereichen hat Gentech aber schon grosse Erfolge gefeiert.
    • phreko 15.11.2016 17:48
      Highlight Highlight Wo?
    • HansDampf_CH 15.11.2016 18:49
      Highlight Highlight Chica wir warten...
  • Victarion 15.11.2016 17:27
    Highlight Highlight Was ist jetzt hier gerade passiert? Watson war doch sonst immer sehr neutral und hat die Themen immer wissenschaftlich analysiert. Dieser Artikel zeugt davon, dass sie keine Ahnung von Wissenschaft haben. Hier mal einen Link den sie sich anschauen sollten. GMO ist nicht die Lösung um den Welthunger besiegen etc, dies ist mir bewusst. Jedoch können sie aus dem lächerlichen Vergleich der NYT auch nicht schliessen, dass gentechnik sinnlos ist.
    https://www.geneticliteracyproject.org/2016/10/31/strawmen-selective-statistics-new-york-times-botch-critique-gmo-crops/
    • Wuschelhäschen 15.11.2016 17:49
      Highlight Highlight "Watson war doch sonst immer sehr neutral und hat die Themen immer wissenschaftlich analysiert"

      😂 was haben wir hier gerade herzhaft gelacht.
    • Crecas 15.11.2016 18:25
      Highlight Highlight Saubere Argumentationsline beim Thema weniger Herbizide in Europa vs USA. Ein Anfängerfehler der NYT? (Bei der Grafik der anderen europäischen Länder fehlt die Quellenangabe, konnte es nicht verifizieren).

      Beim Punkt der höheren Yields bemerkt er zwar den einen oder anderen guten Punkt (regionale Unterschiede), aber hat kein wirklich starkes Gegenargument und zeigt somit, dass dieser Kritikpunkt stimmt - zumindest generalisiert.

      Das ist für mich hier eine neue Erkenntnis, darum bin ich froh über den Watson Artikel - auch wenn er das Thema wie der Times Artikel nicht ganz sauber aufarbeitet.
  • atomschlaf 15.11.2016 17:25
    Highlight Highlight Gentech steigert die Erträge nicht und reduziert auch den Einsatz von Herbiziden und Pestiziden nicht - aber es steigert die Erträge der Saatgut-Konzerne!

    Wie immer: Follow the money.
  • Alex_Steiner 15.11.2016 17:24
    Highlight Highlight Aha... also sollen all die armen Leute BIO Produkte kaufen?
    Die sind nur erfolgreich weil wir sie für teures Geld kaufen.

    Du gibts zu das es wohl nicht gefählich ist - aber vermutlich nichts bringt. Was natürlich blödsinn ist. So etwas wie Goldener Reis könnte viele Probleme lösen.

    Man müsste einfach gewisse Praktiken verbieten. Nicht das ganze Prozedere verteufeln. "Wir dürfen die Natur nicht verändern" Wir züchten schon ewig... was für eine Farbe hat eine Karotte? Orange?... falsch...
    • Habicht 15.11.2016 19:48
      Highlight Highlight Was denkst du wer verdient am BIO viel? Die Bauern oder die Händler? Den grossen Reibach machen die Händler da sie einfach eine viel grössere Marge draufhauen. Der Bauer kriegt knapp 20 Rappen mehr pro Liter Milch im Laden bezahlst du aber 50-70 Rappen mehr für die Bio komisch oder?
  • acvodad 15.11.2016 17:08
    Highlight Highlight Wie jede Technologie braucht auch die Gentechnik ihre Zeit, bis sie ausgereift ist. Bereits jetzt zu sagen "bringt eh nix" ist voreilig.
    Es mag sein, dass der Pestizid- und Herbizidverbrauch seit der Einführung von GMOs gestiegen ist, aus dieser Beobachtung jedoch ohne weitere Daten (nicht erwähnt in Artikel) auf einen kausalen Zusammenhang ist naiv und unberechtigt.
    Das einzig wirklich schlechte am Ganzen ist die Industrie, sprich Syngenta und Monsatan (ja Wortspiel *kicher*). Aber wie immer ist auch hier Geld die treibende Kraft des Verderbens durch Selbstbereicherung.
  • zuercher123 15.11.2016 17:06
    Highlight Highlight Gentech, Roundup, Monsanto und Syngenta werden euch mal noch das Leben retten.
  • whatthepuck 15.11.2016 17:05
    Highlight Highlight Sehr schön wenn man mit Bio sein Einkommen steigern kann. Eingangs wird aber erwähnt was die Absicht von Gentech war - die Erträge zu erhöhen. Das wird mit Bio nie und nimmer erreicht werden. Bei der einen Story geht's um Äpfel, bei der anderen um Birnen.

    Sollen die in Nordamerika ihren Genfood essen. Gebracht hat's ihnen nun ja nichts.
  • R&B 15.11.2016 16:56
    Highlight Highlight Good News für die Welt!
    • Wehrli 15.11.2016 18:15
      Highlight Highlight Ach ja, welche? Weil Gentech böse weil .... Ähm ... Mami Greenpiss sagt das? Mimimimi ....
    • R&B 15.11.2016 18:36
      Highlight Highlight @Wehrli: Sie erwarten jetzt ja wohl nicht, dass ich auf einen solch kindischen Kommentar eingehe?
    • Wehrli 15.11.2016 19:42
      Highlight Highlight R&B ? For real? Vielleicht hilft gentech?
  • Wilhelm Dingo 15.11.2016 16:53
    Highlight Highlight Gentech ist sogar nachweislich extrem nützlich: es ermöglicht den Agrarkonzernen eine neue Dimension von Gewinnerwirtschaftung.
    • Wehrli 15.11.2016 18:27
      Highlight Highlight Und den Ignoranten etwas zu wackeln! Die können dann sachlich Faktenfrei sich empören, sozusagen Trumpstyle!
  • Kookaburra 15.11.2016 16:37
    Highlight Highlight Yay! Ein Artikel von Herrn Löpfe den ich gut finde, mit dem ich absolut einverstanden und zufrieden bin. Freut euch und spart euch das Bashing für wenn es angemessen ist. :)
    • Crecas 15.11.2016 18:06
      Highlight Highlight Mein Problem mit den Artikeln von Löpfe, ist nicht seine Meinung (die meistens nicht der meinigen entspricht), sondern das die Argumente und Fakten zum Thema in ungenügender Weise reflektiert sind und die Schlussfolgerungen darum oft zu profan sind - für den durchschnittlichen Watson Leser. Dieses Problem ist leider auch bei diesem Artikel nicht ganz von der Hand zu weisen.

      Aber ich habe mich auch über den Artikel gefreut, da er doch ein spannendes Thema aufbringt.

      Hier das Orginal:
      http://mobile.nytimes.com/2016/10/30/business/gmo-promise-falls-short.html
    • Wehrli 15.11.2016 18:21
      Highlight Highlight Löpfe hat soviel Ahnung von Gentech wie ich vom Kinderkriegen. Aber hey, Mainstream-was-ich-nicht-raff-muss-böse-sein passt schon. Selig sind die ..... usw ...
  • c0rnfl4ke 15.11.2016 16:35
    Highlight Highlight Ah, und Herr Löpfe sollte sich vielleicht zuerst bewusst sein, dass Gentechnik nicht bloss für Saatgut angewendet wird, bevor er hier so einen reisserischen Titel schreibt.
    • legis 15.11.2016 16:48
      Highlight Highlight Genau das habe ich mir auch gedacht! Bei seinem Horizont möglich, dass ers wirklich nicht weiss. Armer Kerl!
    • @schurt3r 15.11.2016 16:52
      Highlight Highlight @lexlex: Den hast du dir redlich verdient!
      Benutzer Bildabspielen
    • R&B 15.11.2016 16:58
      Highlight Highlight @c0rnfl4ke: Für welche Zeitung arbeiten Sie? Ich finde den Ton Ihres Kommentars absolut daneben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smarties 15.11.2016 16:28
    Highlight Highlight Herr Löpfe etwas haben Sie vergessen - die oftmalige nicht Kontrolierbarkeit, wohin es sich verbreitet und dann kaum wegzubringen ist!
    Besten Dank
    • Wehrli 15.11.2016 18:24
      Highlight Highlight Ja, die Bösen Gene sind dann überall! Im Salat, in der Luft, im Arsch ....
  • c0rnfl4ke 15.11.2016 16:28
    Highlight Highlight Natürlich ist Bio-Landwirtschaft ökonomisch sinnvoll, solange der westliche Konsument bereit ist, sich dafür dumm und dämlich zu zahlen.
    • R&B 15.11.2016 17:02
      Highlight Highlight @c0rnfl4ke: Logo! Ich kaufe lieber Nahrungsmittel, die mit Pestiziden vollgespritzt und mit Hormonen vollgepumpt sind. Das tut meinem Körper sicher gut... Hauptsache billiger! Ich gebe viel Geld für Klamotten und so aus, aber meinem Körper gönne ich keine Produkte, die meinem Körper nicht schaden.
    • c0rnfl4ke 15.11.2016 17:10
      Highlight Highlight Äh, also ich habe ja nichts gegen den Bio-Landbau gesagt, aber es ist nun mal so, dass die Leute hier bereit sind viel Geld dafür zu zahlen.
    • atomschlaf 15.11.2016 17:26
      Highlight Highlight Vor allem der Schweizer Konsument.

      Aber konventioneller (Nicht-Bio) Anbau geht auch ohne Gentech!
    Weitere Antworten anzeigen
  • sapperlot 15.11.2016 16:24
    Highlight Highlight Bin nicht unbedingt traurig, dass die Erträge nicht besser sind durch GVO's. Dieses Argument wird auf jeden Fall besser ziehen als: Es könnte krebsfördernd sein.
    Trotzdem muss sich in Zukunft etwas ändern, wenn man das Wachstum der Bevölkerung anschaut.
    • Maragia 15.11.2016 16:57
      Highlight Highlight Ja, versuch du mal nur so viel zu kaufen wie du brauchst, als Singlehaushalt, was es heute immer mehr gibt!
    • Regas 15.11.2016 17:11
      Highlight Highlight @Scrambler: Je mehr weggeschmissen wird desto mehr können die Bauern produzieren und verdienen.
    • baBIELon 15.11.2016 17:26
      Highlight Highlight @Maragia, Vorausplanen ist das Zauberwort ;-) Und kauf dir ne Gefriertruhe, so kannst du Essen länger halten. Wird am Ende auch deinem Portemonnaie zugute kommen
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Wie man jedes Einfamilienhaus in eine Wasserstoff-Tankstelle verwandeln kann

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