Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Einkaufsmanagerindex (PMI)

Starker Franken: Der Industrie fallen die Aufträge weg



Die Schweizer Industrie ist im Januar so stark eingebrochen wie zuletzt während der Finanzkrise. Der Auftragsbestand wurde deutlich kleiner und es wurde Personal abgebaut. Drei Viertel der Unternehmen waren nicht gegen eine Frankenaufwertung abgesichert.

Dies zeigt die Umfrage im Rahmen des Einkaufsmanagerindex (PMI) der Credit Suisse, die zwischen dem 19. und dem 27. Januar durchgeführt wurde. Mit einem Minus von 5.3 auf 48.2 Punkten ist der PMI im Januar unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen. Dies ist der stärkste Rückgang seit November 2008, also seit dem Höhepunkt der Finanzkrise.

Alle Subkomponenten des Index gaben nach. So ist der Auftragsbestand deutlich zurückgegangen. Die Unternehmen kauften auch weniger ein und bauten Lagerbestände und Personal ab. Den stärksten Einfluss hat die Frankenaufwertung jedoch auf die Teuerung: Die Einkaufspreise stürzten um 26.7 Punkte auf ein historisches Tief von 21.2 Zähler ab. Demnach dürfte das Preisniveau in der Schweiz deutlich sinken, heisst es in der Mitteilung. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Der abtretende Swiss-Chef im Interview: «So kann es nicht weitergehen!»

Thomas Klühr gab diese Woche bekannt, auf Ende Jahr als Swiss-Chef zurückzutreten. Im Exklusiv-Interview nimmt der 58-jährige Deutsche Stellung zu seinem Entscheid. Zudem kündigt er Corona-Tests in Eigenregie an. Klühr warnt vor Entlassungen – und sagt, weshalb er in der Schweiz bleibt.

Die Nachricht war ein Schock fürs Personal: Thomas Klühr kündigte am Dienstag an, Ende 2020 sein Amt als Swiss-Chef abzugeben. Und das mitten in der grössten Krise in der Geschichte der Luftfahrt. Beim Interviewtermin im beinahe leeren Bürogebäude der Swiss in Kloten geht er gleich zu Beginn auf seinen Rücktritt ein.

Weshalb haben Sie ausgerechnet jetzt Ihren Rücktritt angekündigt?Thomas Klühr: Diese Entscheidung habe ich nicht in den letzten Wochen und Monaten gefällt. Ich habe mir schon vor …

Artikel lesen
Link zum Artikel