Wirtschaft
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Warum die Italiener Teil der chinesischen Seidenstrasse werden wollen

Rom will in einer Woche ein Abkommen mit Peking unterzeichnen. Es sieht vor, dass China in italienische Infrastrukturprojekte investiert. Brüssel und Washington finden das nicht lustig.



Hohe Schulden, hohe Arbeitslosigkeit und ständig Ärger mit Brüssel wegen zu hoher Staatsdefizite: All dies macht den Italienern das Leben schwer. Die populistische Regierung der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega Nord sucht daher nach unorthodoxen Auswegen. So wurde unter anderem die Einführung einer Parallelwährung erwogen.

Jetzt hat sich eine neue Option ergeben. Die «Financial Times» berichtet, dass Rom und Peking schon am 22. März ein «memorandum of understandig», einen Vorvertrag, unterzeichnen wollen. Der chinesische Präsident Xi Jinping weilt dann zum Staatsbesuch in Rom.

«Wir haben alles sorgfältig geprüft und haben auf allen Ebenen der Regierung eine totale Übereinstimmung gefunden.»

Manlio di Stefano

Der Vorvertrag sieht vor, dass China im grossen Stil in italienische Infrastrukturprojekte investiert. Finanziert werden sollen diese Investitionen von der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB), dem chinesischen Gegenstück zum Internationalen Währungsfonds.

Italien wird damit Teil der chinesischen Belt-and-Road-Initiative (BRI), auch «neue Seidenstrasse» genannt. Darunter versteht man das gigantische Projekt, das Peking mit dem restlichen Asien, Afrika und Europa verbinden soll.

FILE - In this Jan. 2, 2018 file photo, a Chinese construction worker stands on land that was reclaimed from the Indian Ocean for the Colombo Port City project, initiated as part of China's ambitious One Belt One Road initiative, in Colombo, Sri Lanka. Sri Lanka's Finance Ministry spokesman M.R. Hasan said Saturday, Feb. 2, 2019, that he's waiting to hear whether terms of a $1 billion loan from China to construct a highway linking the capital Colombo to the hilly resort city of Kandy for the highway project have been approved. President Maithripala Sirisena's government had criticized the previous administration of strongman Mahinda Rajapaksa for leading the country into a Chinese debt trap. However, the government has turned to China to help relieve economic pressures. (AP Photo/Eranga Jayawardena, File)

Ein chinesischer Bauarbeiter steht vor einem neuen Hafengebäude in Colombo, der Hauptstadt von Sri Lanka. Bild: AP/AP

Bisher haben vor allem Länder wie Pakistan, Sri Lanka, aber auch Kenia und Griechenland Eisenbahnlinien, Autobahnen und Flug- und Schiffshäfen von den Chinesen finanzieren und bauen lassen. Insgesamt sind bereits rund 80 Länder Teil des BRI-Projekts. Mit Italien soll nun erstmals ein Land der G7 eingebunden werden.

In Brüssel und Washington stossen die BRI-Pläne der Italiener auf grosse Skepsis. China ist vom friedlichen Wirtschaftspartner des Westens zur rivalisierenden Supermacht mutiert. Die Amerikaner haben deswegen nicht nur einen Handelskrieg mit Peking angezettelt. Wie der Fall Huawei zeigt, versuchen sie aktiv, westliche Staaten davon abzuhalten, mit den Chinesen ins Hi-Tech-Geschäft zu kommen.

Auch in Brüssel gibt man sich skeptisch. Doch Rom lässt sich davon nicht beirren. Understaatssekretär Manlio di Stefano erklärt gegenüber der «Financial Times»: «Wir haben alles sorgfältig geprüft und haben auf allen Ebenen der Regierung eine totale Übereinstimmung gefunden.»

Die italienische Regierung erhofft sich viel von der Zusammenarbeit mit China. «Unsere Unternehmen werden zu zentralen Playern im BRI», so di Stefano weiter. «Und wir werden mehr Gewicht im chinesischen Markt haben.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thadic 16.03.2019 19:16
    Highlight Highlight @Watson: wenn ein Teil der italienischen Regierung etwas beabsichtigt dann ist es schon fast eine fakenews wenn ihr schreibt „die Italiener....“. Ich glaube es geht einmal mehr darum Sachverhalte möglichs plakativ darzustellen denn nur so kann der faule Leser zum antippen der Nachricht gebracht werden. Mein erster Eindruck dass Watson anders ist als die anderen Medien schindet allmählich dahin.
  • Faethor 16.03.2019 11:38
    Highlight Highlight Früher hat man Territorium mit Kriegen erobert, heute macht man es mit der Wirtschaft...
  • Le_Raclette 16.03.2019 02:40
    Highlight Highlight Geht mir immer noch gegen den Strich dass ihr whinnie the poo als Präsident bezeichnet.

    Sonst ja alles wie gehabt. China gibt sich freundlich auf Kredit gegenüber 3weltländern und quätscht dann nach die Bevölkerung welche nie von den Projekten profitierte nach hausentwickelten Methoden (ja Tibet ist seit antiker Geschichte chinesisch)

    Die freie und von der ckp unabhängige Cosco hat nebst Griechenland auch schon in Spanien Frankreich und den Niederlanden beträchtliche Anteile an Flug und seehäfen. Wozu auch immer...
  • theluke 15.03.2019 21:49
    Highlight Highlight Nix gelernt von den beispielen dri lanka, pakidtan usw, wo schlussendlich keine wertschöpfug statt fand. Italien halt.
    • dan2016 16.03.2019 13:55
      Highlight Highlight Sorry, wollte nicht blitzen, du hast völlig recht
  • demian 15.03.2019 21:14
    Highlight Highlight Bauen wie in Asien und Afrika nur Chinesen an der Infrastruktur? Oder kommen auch Italiener in den Genuss von Arbeit?
    • theluke 15.03.2019 21:50
      Highlight Highlight 1 2 jahre lang, dann finden dir chinesen einen grund das nicht mehr zu tun. Siehe sri lanka
  • katerli 15.03.2019 21:11
    Highlight Highlight Die Chinesen machen mir Sorgen, vor allem deren Präsident.
    Schaut euch mal die Arte Doku zu Chinas Präsidenten JiJinPin an. Dann wisst ihr was ich mit Sorgen meine. Bei allem Respekt, aber bei dieser Biografie kann der psychologisch betrachtet nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, gehört aber zum Club der weltweit mächtigsten Personen.
    • Leider Geil 15.03.2019 23:46
      Highlight Highlight Ja die Doku hab ich auch gesehen, ziemlich beeindruckend bis schon fast bedrückend... man bekommt das Gefühl, die Chinesen sind hart auf Kurs Weltherrschaft und die Welt ist ziemlich naiv abgelenkt und nimmt die Chinesen nicht für das, was sie sind und wollen. Und jetzt Italien, das geht ja schnell, bin gespannt wie das weitergeht. Jetzt grenzt die Schweiz neuerdings quasi an eine chinesische Kolonie, die erste in Europa.
      Empfehlenswert auf alle Fälle die Doku.
      Play Icon
  • leu84 15.03.2019 20:37
    Highlight Highlight Die "5 stelle" haben sie schon
    • leu84 15.03.2019 23:05
      Highlight Highlight Oder auf deutsch. Die 5 Sterne Chinas kommen auf den roten Streifen der Trikolore
    • MGPC 16.03.2019 12:41
      Highlight Highlight NIEMALS!!!!! leu84. Dann verbrenn ich sie lieber.
  • Troxi 15.03.2019 20:33
    Highlight Highlight Europa ist schon halbwegs Chinesisch, da kommt es auf Italien auch nicht mehr an. Rumänien Energiekonzerne -> Chinesisch, Griechenland Häfen ->Chinesisch, Ungarn Schienennetz ->Chinesisch etc. etc. Was China noch stoppen kann ist ein Börsencrash. China ist die dritt stärkste verschuldete Nation.
    • WDuong 15.03.2019 23:16
      Highlight Highlight Und wer ist der grösste Schuldner der Chinesen?!
    • Troxi 16.03.2019 06:56
      Highlight Highlight Es bräuchte einen Hard Reset oder so was ähnliches. Denn dann wird die USA, China, Italien, Frankreich, UK und viele weitere Nationen Zahlungsunfähig. Bei den Japaner, welche die 2. höchsten Schulden haben, wäre ich mir nicht so sicher. Diese haben ein ganz komisches System, das ich nicht verstehe. Allerdings wird dies sehr viele Vermögen und Arbeitsplätze vernichten, auch bei uns. Dafür hätte man die Möglichkeit etwas besseres als das Schuldsystem zu erlernen.
  • Elke Wolke 15.03.2019 18:27
    Highlight Highlight Nicht erwähnt ist die Mitteilung der EU Kommission vom
    12. März wonach China neu als
    "strategic competitor" und "systemic rival" bezeichnet wird:
    „China ist zugleich ein Kooperationspartner, mit dem die EU eng abgestimmte Ziele verfolgt, ein Verhandlungspartner, mit dem die EU einen Interessenausgleich anstreben muss, ein wirtschaftlicher Konkurrent um technologische Führung und ein Systemrivale, der alternative Governance-Modelle fördert.“
    • Stormrider 15.03.2019 18:46
      Highlight Highlight Wenn Dein „strategic competitor“ drei mal grösser ist und seine Wirtschaft mit 6% wächst, während du mit 1.x % so vor dich herdümpelst, wäre es vielleicht an der Zeit zu agieren statt zu lavieren. „Alternative Governance Modelle“: ein schöner Ausdruck für eine Diktatur, habe ich so noch nie gesehen.
    • Hierundjetzt 15.03.2019 20:44
      Highlight Highlight 1,1 ist aber viel mehr als Chinas 6,6...

      China ist weit davon entfernt ein reiches Land zu sein es gibt im Nordosten immer noch 30 Mio Menschen mit Mangelernährung

      BIP / Kopf
      China: 10‘000.-
      CH: 81‘000.-
  • Brezel Hugger 15.03.2019 17:51
    Highlight Highlight Die chinesische Sprache kennt kein grammatikalisches Geschlecht. Die haben Zeit für reale Dinge.
    • Stormrider 15.03.2019 18:07
      Highlight Highlight Ich werde sofort meiner Frau anrufen und sie fragen ob sie sich noch real weiblich fühlt. Mir ist das nämlich wichtig.
    • Hierundjetzt 15.03.2019 18:29
      Highlight Highlight Man kann natürlich unglaublich viel Zeit sparen, wenn man konsequent alle mit „Herr“ betitelt.

      Herr Karin Keller Suter
      Herr Doris Leuthard
      Herr Merkel

      Mol, hab glatt unglaublich gespart. Merci für den life hack👌🏼
    • Elephant Soup slow cooker recipes 15.03.2019 18:30
      Highlight Highlight Brezeliumarmer: ehrlich, nicht mal hier kommen wir ohne Gendergeplauder aus? aiuto
  • TanookiStormtrooper 15.03.2019 17:50
    Highlight Highlight Der EU waren schon die Nöte der Griechen ziemlich egal. Jetzt haben die Chinesen ihnen unter die Arme gegriffen und dafür wird jetzt alles, was den Chinesen an Vorschlägen aus Brüssel nicht gefällt von den Griechen blockiert. Jetzt ist Italien dran. Bevor sie auch von unsinnigen Rettungspaketen und der Laune des deutschen Sparonkels abhängig werden, holt man sich doch gleich den "freundlichen" Chinesen an Bord. Wäre die EU solidarischer, es wäre wohl nicht so weit gekommen. Pech gehabt, die Chinesen haben jetzt schon einen Fuss in der Tür.
    • Hierundjetzt 15.03.2019 18:25
      Highlight Highlight Kurz ernsthaft: Italien ist ein G7 Land. Wo erwartest Du von wem mit was Solidarität?

      Die Schulden von Italien sind hausgemacht. Nix da pöse Banken (für einmal)
    • dan2016 16.03.2019 13:54
      Highlight Highlight Stimmt, die EU sollte sich mehr erpressen lassen. Ich denke, dass es den Italinern gut tun wird, wenn der grosszügige Onkel dann mal echte Daumenschrauben anlegt, wie in Sri Lanka oder Pakistan
  • Nonald Rump 15.03.2019 17:48
    Highlight Highlight Danke Löpfe, spannender Artikel! Passende und aktuelle Lektüre dazu: "The Silk Road Trap" von Jonathan Holslag, kann ich nur empfehlen wenn man sich weiter ins Thema einlesen will. Hoffen wir, Italien wägt die kurzfristigen Vorteile (Investitionen) mit den langfristigen Gefahren (Abhängigkeit von China) ab
    • Financegozu 16.03.2019 12:46
      Highlight Highlight „Langfristig“ und „Italien“ im gleichen Satz ... dass ich nicht lache!
  • Ökonometriker 15.03.2019 17:45
    Highlight Highlight China wird zum grössten Geldgeber der USA: kein Problem. China finanziert ein europäisches Land zu einem kleinen Teil: Drama.
    • Stormrider 15.03.2019 18:10
      Highlight Highlight Da gibt es doch einen wesentlichen Unterschied. Im ersten Fall existiert eine gegenseitige Abhängigkeit zweier Giganten, im zweiten gewinnt ein Gigant mehr Macht über einen Zwerg. Assymetrische Machtverhältnisse sind immer schwierig und enden meist nicht so gut.
    • mrmikech 15.03.2019 18:23
      Highlight Highlight Nicht das gleiche, China gibt Italien halt kein geld um Chinesische produkte zu kaufen. Nein, China kauft teile Italiens. Etwas völlig anderes.
    • Ökonometriker 15.03.2019 19:11
      Highlight Highlight @Stormrider: wenn China mehr Zinsen verlangt als die internationalen Märkte, schichtet Italien um. Wenn China sich weigert, defaultet Italien auf die chin. Schulden. Wo ist hier die Assymetrie?

      @mrmikech: in Italien gilt italienisches Recht.p
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 15.03.2019 17:44
    Highlight Highlight Wessen "Fehler" ist das jetzt? EU, USA, Italien oder China?
    • LibConTheo 15.03.2019 22:50
      Highlight Highlight @Donald:

      Das kommt darauf an, wen du fragst.
      Wen du die EU oder die USA fragst, ist es ein Fehler Italiens, da sie dadurch Abkommen mit China treffen, welche die Beziehung mit dem europäischen Raum verschlechtern.

      Zwischen China und Italien scheint kein Fehler vorzuliegen, denn diese sind offensichtlich freiwillig in Kontakt getreten.
  • Hierundjetzt 15.03.2019 17:35
    Highlight Highlight Die Italiener bezahlen wie alle anderen doppelt: die Strasse wird mit überhöhten Krediten (finanziert von Italien) von chinesischen Firmen und deren chinesischer Arbeiter gebaut. Nix von weniger Arbeitslosigkeit und tra la la. Die chinesen wären ja blöd dies anders zu machen
  • smoking gun 15.03.2019 17:29
    Highlight Highlight Ja was fällt diesen Italienern ein, Geschäfte mit China zu machen. Die sollen gefälligst LNG-Terminals bauen, damit Uncle Sam sein dreckiges Fraking-Gas verkaufen kann.

    Und natürlich mehr US-Waffen kaufen. Auch die Italiener müssen sich wappnen, denn das Schreckliche und Böse kommt immer aus dem Osten.

  • Elephant Soup slow cooker recipes 15.03.2019 17:16
    Highlight Highlight Hier eine interessante Doku, welche Anhand der Tomate eindrucksvoll aufzeigt wie der weltweite Handel funktioniert und Spurensuche in China, Afrika und Europa betreibt. Zuerst dachte ich so "Tomaten, okay", aber sehr interessant und anschaulich dargestellt.

    https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/rotes-gold--die-geheimnisse-der-tomatenindustrie-100.html


    • Coffeetime 15.03.2019 20:25
      Highlight Highlight Danke für den Link. Der Film zeigt ein erschreckendes Bild das mir wirklich Angst macht. Und es bestärkt mich, meine Tomatensauce weiterhin selbst zu kochen!
  • Blister 15.03.2019 17:13
    Highlight Highlight 50 Jahre konnte man die Kommunisten mit Waffengewalt zurückdrängen. Wieso jetzt nicht?
    • Stormrider 15.03.2019 18:13
      Highlight Highlight Weil
      A) die Chinese keine Kommunisten sind sondern eine kapitalistische Diktatur betreiben.
      B) man die Kommunisten nicht mit Waffengewalt sondern mit der angedrohten gegenseitigen Vernichtung in Schach gehalten hat.
      C) die Europäischen Armeen nicht mehr in der Lage sind abzuschrecken
    • bebby 15.03.2019 19:35
      Highlight Highlight @Stormrider: Zu B: Leider blieb es nicht mit der Drohung: in diversen Kriegen in Korea und Vietnam sind über eine Million Menschen umgekommen, mit dem Ziel die Kommunisten „in Schach zu halten“. Ob es das Wert war, darüber lässt sich streiten.
      Und im Gegensatz zu früher haben die Chinesen in jüngerer Zeit sich friedlich gegenüber Nachbarländern verhalten. Im Gegensatz zu Russland. Wenn schon, dann müsste man die Russen wieder aus der Ukraine vertreiben. Bevor sie noch weitergehende Pläne entwickeln. Insofern stimmt C).
    • Stormrider 15.03.2019 23:05
      Highlight Highlight @bebby: Ja, darüber lässt sich absolut streiten. Die Kommunisten haben sich ja schlussendlich alle dem Kapitalismus zugewandt, wenn auch unter einer Parteidiktatur.
  • Basubonus 15.03.2019 16:50
    Highlight Highlight China finanziert die dritte Welt. Nun also auch in Europa.
  • LibConTheo 15.03.2019 16:49
    Highlight Highlight Mit anderen Worten:

    China verzweigt ihre Beziehungen um die "Gebietshoheit" zu erlangen und dies in Form der Seidenstrasse.

    Aktionen einer aufkommenden Imperialmacht, welche die sog. Hoheit anderer Imperien in Frage stellt.

    Für die Italiener scheint das im jetzigen Moment sinnvoll, da die Infrastruktur fremdfinanziert wird. Fragt sich nur, welche Gegenleistung die Chinesen gegenüber den Italiener in Anspruch nehmen wollen, falls es dann mal "Hart auf Hart" kommt.

    Im Prinzip ein "Ich helfe dir und du tanzt dann nach meiner Pfeife"-Ding.
    • Stormrider 15.03.2019 17:07
      Highlight Highlight Genau, und die Schweiz will ein Chinesisches 5G installieren. „cloud-cockoo-land“ sagen dem die Amerikanter.
  • Bert der Geologe 15.03.2019 16:48
    Highlight Highlight Spagettis, Pizza und Schwarzpulver wurden in China erfunden und von den Italiener so adaptiert, dass es zum Nationalgut wurde. Das lässt zumindest etwas hoffen.
    • Thadic 15.03.2019 17:38
      Highlight Highlight Das mit den Spaghetti und Pizza aus China ist einfach nur eine dumme Behauptung.
    • Kucy 15.03.2019 18:22
      Highlight Highlight Nudelallianz
    • mrmikech 15.03.2019 18:26
      Highlight Highlight @Thadic: Nein, stimmt. Marco Polo hat es aus China importiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 15.03.2019 16:47
    Highlight Highlight Soviel zum Thema, dass die EU ein Gegengewicht zu China und Co. sei.

    Wenns drauf an kommt, machen die einzelnen Länder eh was sie wollen. Die Italiener sowieso.
    • Sarkasmusdetektor 15.03.2019 18:04
      Highlight Highlight Tja, kein Wunder, wenn die EU nicht mal die eigenen Mitglieder unterstützt, sondern stattdessen nur einschneidende Sparmaßnahmen verlangt...
  • mrmikech 15.03.2019 16:42
    Highlight Highlight Die italiener haben keine ahnung, sie sollen mal in Afrika schauen. Diese infrastrukturprojekte gehören nie Italien, und 100.000e chinesen werden das xenofobische Italien als wohn- und arbeitsort haben. Italien im ausverkauf also.

    Deutschland soll jetzt endlich mal mit sparwut aufhören und in Europa investieren, bevor es zu spät ist.
  • Stormrider 15.03.2019 16:39
    Highlight Highlight Ein gefährlicher Weg wenn man sich aus finanzieller Not dem moderen Kolonialismus einer Diktatur ergibt. Man sieht jetzt schon in Afrika wie das chinesische System läuft.

«Logisch verdiene ich doppelt so viel wie er – das ist die Schafseckel-Zulage»

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