International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this Nov. 9, 2017, photo, U.S. President Donald Trump, right, talks to Chinese President Xi Jinping during a welcome ceremony at the Great Hall of the People in Beijing. The brewing China-U.S. trade conflict features two leaders who’ve expressed friendship but are equally determined to pursue their nation's interests and their own political agendas. But while Trump faces continuing churn in his administration and a tough challenge in midterm congressional elections, Xi leads an outwardly stable authoritarian regime. Xi recently succeeded in pushing through a constitutional reform allowing him to rule for as long as he wishes while facing no serious electoral challenge. (AP Photo/Andy Wong)

Donald Trump mit Chinas Präsident Xi im November 2017. Bild: AP/AP

Handelsstreit mit China: Trump schlägt versöhnliche Töne an – und verschiebt Strafzölle



US-Präsident Donald Trump hat die am 1. März auslaufende Frist im Handelsstreit mit China verschoben. Im Kurzbotschaftendienst Twitter sprach Trump am Sonntag (Ortszeit) von «bedeutenden Fortschritten» in den Handelsgesprächen mit Peking.

Unter anderem seien substanzielle Fortschritte beim Schutz geistigen Eigentums, bei Technologietransfers, in Währungsfragen und bei Agrargütern erzielt worden. Deswegen verschiebe er die Frist, nach deren Ablauf er Strafzölle auf chinesische Waren drastisch erhöhen wollte.

Ein neues Datum nannte der US-Präsident zunächst nicht. Weitere Fortschritte vorausgesetzt - solle bei einem Gipfeltreffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in seinem Luxusressort Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida ein Abkommen besiegelt werden, schrieb Trump auf Twitter weiter. «Ein sehr gutes Wochenende für die USA und China», schloss Trump seinen Tweet.

Auch China zog eine positive Bilanz der bisherigen Gespräche im Handelsstreit. Bei zentralen Streitpunkten wie Technologietransfers, dem Schutz geistigen Eigentums und Wechselkursen seien «erhebliche Fortschritte» erzielt worden, berichte die amtliche Nachrichtenagentur Chinas, Xinhua, am Montag.

Eckpunkte für Handelsvertrag

Trumps bisherige Frist wäre am kommenden Freitag abgelaufen. Der US-Präsident hatte damit gedroht, Strafzölle auf chinesische Waren drastisch zu erhöhen, wenn bis dahin keine Einigung erzielt wird. Zölle auf Waren im Umfang von 200 Milliarden Dollar würden dann von bislang zehn auf 25 Prozent steigen. In den vergangenen Tagen hatte Trump aber wiederholt eine Verlängerung der Frist in Aussicht gestellt.

Im Handelsstreit hatte am Donnerstag eine neue Verhandlungsrunde in Washington begonnen. Die zunächst auf zwei Tage angesetzten Gespräche wurden dann bis Sonntag verlängert. Ziel der Verhandlungen ist es, die Eckpunkte für einen Handelsvertrag zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt festzulegen.

Die USA und China stecken seit einem Jahr im Handelskonflikt und haben sich gegenseitig mit massiven Strafzöllen überzogen. Weltweit schürt dies Ängste vor einem Einbruch der Konjunktur. Trump ist das US-Handelsdefizit mit China ein Dorn im Auge. Er beschuldigt Peking unfairer Praktiken, darunter des Diebstahls von geistigem Eigentum. (sda/afp/reu)

China gegen USA – der neue Kalte Krieg:

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

Link zum Artikel

Xi Jinping und Donald Trump sind auf Kollisionskurs – es wird brandgefährlich

Link zum Artikel

«In China sind Geld und Macht zwei verschiedene Dinge»

Link zum Artikel

Der Crash ist das Zeichen eines drohenden Wirtschaftskrieges zwischen den USA und China 

Link zum Artikel

China gegen USA: Der neue Kalte Krieg

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

17
Link zum Artikel

Xi Jinping und Donald Trump sind auf Kollisionskurs – es wird brandgefährlich

23
Link zum Artikel

«In China sind Geld und Macht zwei verschiedene Dinge»

43
Link zum Artikel

Der Crash ist das Zeichen eines drohenden Wirtschaftskrieges zwischen den USA und China 

33
Link zum Artikel

China gegen USA: Der neue Kalte Krieg

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

17
Link zum Artikel

Xi Jinping und Donald Trump sind auf Kollisionskurs – es wird brandgefährlich

23
Link zum Artikel

«In China sind Geld und Macht zwei verschiedene Dinge»

43
Link zum Artikel

Der Crash ist das Zeichen eines drohenden Wirtschaftskrieges zwischen den USA und China 

33
Link zum Artikel

Smog in China:

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dragona 25.02.2019 09:18
    Highlight Highlight Trump scheint mit den Medien Katz und Maus zu spielen. Immer wenn er aufgrund der Konfrontationspolitik soweit gegangen ist, dass die Medien in deshalb kritisieren, dreht er den Spiess um und erwischt die Medien jedes Mal auf dem linken Bein.
    Bei Nordstream 2 hat es auch funktioniert, Deutschland verteidigt Nord Stream 2 nun vehement, gegen die Drohungen aus den USA. Trotzdem ist es ein gewagtes Pokerspiel und man weiss nie recht wann etwas ein Bluff ist und wann er wirklich vor hat die Karten zu spielen.
    • rodolofo 25.02.2019 12:20
      Highlight Highlight Jedenfalls gehen ihm die guten Karten und Trümpfe immer mehr aus.
      Sein jeweiliges Einknicken kurz vor dem "Alles zeigen!" deutet darauf hin, dass "sein Blatt" nicht besonders gut ist.
      Aber er wird natürlich versuchen, seinen Mega-Bluff des Jahrhunderts weiterzuziehen und aufrecht zu erhalten, indem er seine weitreichenden Befugnisse als Präsident ausnützt.
      Für die demokratische Opposition und für uns bedeutet das:
      - Durchhalten und aushalten!
      - Nicht die Nerven verlieren!
      - Profis wie Mueller machen lassen!
      - Die Dinge geduldig reifen lassen und wenn sie reif sind, sofort pflücken!
    • Dragona 25.02.2019 20:08
      Highlight Highlight @rodolofo
      Mal sehen was die 100'000 versiegelten "Karten" zu taghe fördern werden.
  • Stormrider 25.02.2019 05:40
    Highlight Highlight Sehr gut, solange verhandelt wird sinkt das Risiko einer globalen Rezession.
  • Gawayn 25.02.2019 05:39
    Highlight Highlight Große Fortschritte erzielt worden.
    Sehr produktive Sitzung.
    Einigungen beschloßen worden.

    Aber wie bei Trumpel üblich, keinerlei konkrete Fakten.

    Ausser das es ein weiteres Treffen braucht.

    Sprich:
    Rein gar nichts erreicht, ausser einem Aufschub.

    Das die Treffen noch im Ressort abgehalten werden sollen, die Trump selbst gehören, finde ich mehr als befremdlich.

    Ja es ist dann durchaus was besser geworden.
    Trumpels Kontostand...

Zwangsarbeit in China: Fragwürdige Geschäfte in Xinjiang – auch von Schweizer Firmen

Ob Nestlé oder Novartis: Auch Schweizer Firmen sind in der chinesischen Provinz aktiv, in der Muslime in Lager weggesperrt werden.

In demonstrativer Einigkeit sprach Washington am vergangenen Dienstag ein Machtwort in einem der weltweit schwerwiegendsten Menschenrechtsverbrechen: Mit nur einer Gegenstimme hat das US-Repräsentantenhaus Sanktionen gegen die Komplizen der Unterdrückung der muslimischen Minderheit in der westchinesischen Provinz Xinjiang gefordert.

Nancy Pelosy, Sprecherin des US-Abgeordnetenhauses, sprach von «barbarischen Taten» in den Internierungslagern, in denen mehrere hunderttausende Uiguren …

Artikel lesen
Link zum Artikel