DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bitcoin fällt in Richtung 40'000 US-Dollar

21.09.2021, 09:16
Bild: keystone

Der Markt für Kryptowährungen steht weiter unter Druck. In der Nacht auf Dienstag fiel der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung Bitcoin bis auf rund 40 200 US-Dollar. Noch vor wenigen Tagen hatte die nach Marktwert grösste Kryptoanlage fast 10 000 Dollar mehr gekostet. Am Dienstagmorgen erholte sich der Bitcoin-Kurs bis auf etwa 42 600 Dollar.

Auch andere Digitalwerte standen weiter unter Druck. Die zweitgrösste Internetdevise Ether kostete am Dienstagmorgen rund 3000 Dollar, nachdem sie in der Nacht bis auf gut 2800 Dollar abgerutscht war. Anfang September hatte ein Ether noch knapp 4000 Dollar gekostet. Der Marktwert aller derzeit rund 12'000 Kryptoanlagen betrug am Dienstag etwa 1.8 Billionen Dollar. Noch am Wochenende waren es fast 400 Milliarden Dollar mehr gewesen.

Auslöser der herben Kursverluste sind Sorgen über die Finanzprobleme des grossen Immobilienentwicklers Evergrande aus China. An den Finanzmärkten fragt man sich, welche Auswirkungen sich für die chinesische Volkswirtschaft und darüber hinaus im Falle einer Zuspitzung ergeben können. Der Immobiliensektor macht einen erheblichen Teil der chinesischen Volkswirtschaft aus.

Digitalanlagen wie Bitcoin sind eine vergleichsweise junge Anlageklasse, die zum Teil extremen Kursschwankungen unterliegt. Sie gelten daher als sehr riskante Finanzanlagen, die unter einer schlechten Stimmung an den Finanzmärkten besonders stark leiden. (aeg/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die grössten Spekulationsblasen und Börsen-Crashs

1 / 18
Die grössten Spekulationsblasen und Börsen-Crashs
quelle: keystone / jean-christophe bott
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Du willst Bitcoin kaufen? Dann schau zuerst dieses Video

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Milliarden-Betrug mit Onecoin: Mitarbeiter der Krypto-Königin stehen vor Gericht

Ruja Ignatova täuschte mit einer Pseudo-Kryptowährung Anleger um mehrere Milliarden Euro. In Deutschland soll dem Betrug der Prozess gemacht werden: Doch die Krypto-Königin bleibt verschwunden.

Am Ende sollen andere den Kopf für ihre dubiosen Geschäfte hinhalten: Schon vor Jahren beschrieb die Erfinderin der vermeintlichen Kryptowährung Onecoin, Ruja Ignatova, ihre Ausstiegsstrategie. «Nimm das Geld und lauf und gib jemand anderem die Schuld», zitiert die «Süddeutsche Zeitung» einen Briefverkehr der Juristin, die im Schwarzwald aufgewachsen ist und deren Betrugsmasche sich mittlerweile um die ganze Welt spannt.

In Münster beginnt nun der Prozess: Er versucht, die Luftschlösser, die …

Artikel lesen
Link zum Artikel