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General Electric spaltet sich in drei börsennotierte Unternehmen auf

General Electric spaltet sich in drei börsennotierte Unternehmen auf

09.11.2021, 13:4509.11.2021, 15:05
FILE - The General Electric logo appears above a trading post on the floor of the New York Stock Exchange, June 26, 2018. General Electric is splitting itself into three public companies that concentr ...
General Electric teilt sich auf.Bild: keystone

Der US-Industriekonzern General Electric will sich in drei Unternehmen aufspalten. Entstehen sollen Gesellschaften für Luftfahrt, Medizin und ein weiteres Unternehmen, welches die Geschäfte rund um erneuerbare Energien, Energieerzeugung und Digitalisierung umfasst.

Dies teilte der Konzern am Dienstag in Boston mit. Die Aktie legte in den ersten Handelsminuten um 11 Prozent zu.

GE Healthcare soll bis Anfang 2023 abgespalten werden und sich ausschliesslich mit Präzisionsmedizin befassen. GE selbst will 19,9 Prozent der Anteile behalten. Die Abspaltung des zusammengeführten Energiegeschäfts soll bis Anfang 2024 abgeschlossen sein. Anschliessend soll der Restkonzern ein auf die Luftfahrt fokussiertes Unternehmen sein. So baut GE Flugzeugtriebwerke.

Die Genehmigungen der Gremien und Behörden steht noch aus. GE schätzt die Kosten für den Umbau auf rund 2 Milliarden Dollar sowie weniger als eine halbe Milliarde Dollar an Steuerlast. Das Management verspricht sich von der Aufspaltung ein stärkeres langfristiges Wachstum. Ähnliche Wege sind bereits die Konkurrenten Philips und vor allem Siemens gegangen.

Konzernumbau beim Konzernumbau

Damit mündet der laufende Konzernumbau bei GE in einem grossen Finale. Das Unternehmen plant schon länger, sich stärker auf sein Industriegeschäft zu konzentrieren und die Schulden zu verringern.

Dazu hat das Management im Frühjahr beispielsweise die Fusion seiner Flugzeugleasing-Sparte Gecas mit dem irischen Konkurrenten Aercap verkündet, was GE 23,9 Milliarden Dollar einbringen soll. Durch die Aufspaltung werde GE seine Beteiligungen an Aercap und auch am Ölfelddienstleister Baker Hughes zu Geld machen können, hiess es. (aeg/awp/sda/dpa)

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