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Kahlschlag bei Siemens Energy – 7800 Stellen werden abgebaut



epa08703051 A view of Logos of Siemens Energy AG during the opening of the Initial public offering at the Stock Exchange in Frankfurt am Main, Germany, 28 September 2020. The Siemens Energy AG went public on the German Stock Exchange on 28 September.  EPA/RONALD WITTEK

Entlässt tausende Mitarbeiter: Siemens Energy Bild: keystone

Bei Siemens Energy kommt es zum Kahlschlag. Das Unternehmen ist zwar zurück in den schwarzen Zahlen. Die Notwendigkeit zu einem tiefgreifenden Umbau sieht es dennoch und will 7800 Jobs im Geschäft mit fossiler Energie abbauen.

Bis 2025 könnte damit jeder zwölfte Job in dem vergangenes Jahr von Siemens an die Börse gebrachten Unternehmen wegfallen. Betroffen ist die Sparte Gas and Power, wie Siemens Energy am Dienstag bei der Vorlage der Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal erklärte.

Die Zahlen fielen dabei gut aus: Von Oktober bis Dezember verdiente das Unternehmen unter dem Strich 99 Millionen Euro und kehrte damit in die Gewinnzone zurück. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Energy noch einen Milliardenverlust gemacht.

«Der Energiemarkt verändert sich rasant. Das bietet uns Chancen, stellt uns aber gleichzeitig vor grosse Herausforderungen», sagte der Vorstandsvorsitzende Christian Bruch. Mit dem Sparprogramm will er die Wettbewerbsfähigkeit steigern. «Wir sind uns bewusst, dass unsere Pläne Teilen der Belegschaft viel abverlangen. Daher ist es unser Ziel, diese Massnahmen so sozialverträglich wie möglich durchzuführen.» Zudem sollen keine ganzen Standorte geschlossen werden. Sitz des Unternehmens ist München, das Hauptquartier soll in Berlin angesiedelt werden.

Dass die Geschäfte im ersten Quartal gut liefen, ändere nichts an der Notwendigkeit des Umbaus, hiess es von Siemens Energy. Das Ergebnis wurde zum einen von operativen Verbesserungen bei Gas and Power und der Windkrafttochter Siemens Gamesa getragen. Zum anderen halfen Sondereffekte: So sparte das Unternehmen durch Homeoffice und wegfallende Dienstreisen in der Corona-Pandemie. (aeg/sda/awp/dpa)

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