Wirtschaft
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epaselect epa07509663 Greenpeace activists bring back to food and drinks giant Nestle a huge monster made of plastic recovered at sea and on the beaches by Greenpeace, in front of Nestle's headquarters in Vevey, Switzerland, 16 April 2019. The NGO denounced the pollution caused by single-use plastics that end up creating real continents of waste in the oceans.  EPA/LAURENT GILLIERON

Protest gegen Einweg-Verpackungen vor dem Nestlé-Hauptquartier in Vevey. Bild: EPA/KEYSTONE

Interview

Warum verschwenden wir so viele Lebensmittel? – «Weil wir es uns leisten können»

Wir alle verurteilen Foodwaste. Aber warum schmeissen wir rund einen Drittel unserer Nahrung in den Abfall? Antworten gibt Claudio Beretta, Spezialist für Foodwaste am Institut für Umweltingenieurwissenschaften an der ETH.



Was essen Sie am liebsten?
Jetzt gerade hätte ich grosse Lust auf eine frische Aprikosenwähe.

Sind Sie Vegetarier oder Veganer?
Ich esse vorwiegend pflanzliche Produkte. Wenn ich jedoch weiss, dass ein Stück Fleisch von einem Tier stammt, das ein artgerechtes Leben geführt hat und mit Bio-Futter ernährt wurde, dann mache ich selten auch Ausnahmen.

Fällt Ihnen der Verzicht auf tierische Produkte schwer?
Was Fleisch betrifft, überhaupt nicht. Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der wenig Fleisch gegessen wurde; und zudem habe ich es nicht besonders gerne. Was ich hingegen gelegentlich vermisse, sind Milchprodukte, besonders ein gutes Stücke Käse.

Vegetarisch oder vegan zu essen, ist mit einem grossen Aufwand verbunden. Kochen Sie selbst?
Mein Aufwand hält sich in Grenzen. Ich lebe in einer WG, da kochen wir meist gemeinsam.

Claudio Beretta

Dr. Claudio Beretta (34) forscht an der ETH Zürich über Foodwaste. Er wird am 3. September als Referent am 7. Swiss Green Economy Symposium in Winterthur auftreten.

Wie sind Sie auf das Thema Foodwaste gestossen?
Ich wollte unbedingt eine Masterarbeit machen, die einen Bezug zur Praxis hat. Foodwaste war vor rund acht Jahren zwar ein Thema, aber es gab kaum vernünftige Fakten dazu. Daher hat mich das Thema gereizt.

Heute spricht man davon, dass fast die Hälfte aller Nahrungsmittel fortgeschmissen wird. Stimmt das?
Wenn man die unessbaren Teile wie Knochen und Bananenschalen ausklammert, ist es rund ein Drittel.

Wie lässt sich das messen?
Es gibt zwei Möglichkeiten: Ein Kollege an der Universität Basel hat die Menge der Kalorien, die in der Schweiz erzeugt und importiert werden und diejenigen, die verbraucht werden, erfasst und die Differenz ermittelt. Ich habe mich bei Bauern, Metzgern, Restaurants umgeschaut und gewogen oder geschätzt, was konkret im Abfall landet und diese Daten dann hochgerechnet.

Sind die Ergebnisse vergleichbar?
Ja, sie liegen erstaunlich nahe beieinander.

Food Waste Migros, Lebensmittel wegwerfen

Was bei der Migros alles im Abfall landet. Bild: userinput

Foodwaste ist heute in aller Munde, weil die Klimaerwärmung definitiv im Mainstream angekommen ist. Aber welchen Einfluss hat Foodwaste auf das Klima?
Einen sehr grossen. Rund ein Drittel der CO2-Erzeugung entfällt auf die Nahrungsmittelproduktion. Das ist ähnlich viel wie der Verkehr.

Spielt es dabei eine Rolle, ob wir uns vegetarisch ernähren oder Fleisch essen?
Ja, der Unterschied ist gewaltig. Was CO2 betrifft, entsprechen 100 Gramm Fleisch etwa fünf Kilo Kartoffeln. Ein etwas verschwenderischer Vegetarier fährt bezüglich Umwelt also meist immer noch besser als ein sparsamer Fleischesser.

Warum verschwenden wir so viele Lebensmittel?
Der Hauptgrund ist wohl, dass wir es uns leisten können. Durchschnittlich geben wir bloss rund sieben Prozent unseres Einkommens für Lebensmittel aus. Deshalb gehen wir viel weniger sorgfältig damit um als unsere Vorfahren.

Spielt es eine Rolle, dass der Anteil der Single-Wohnungen vor allem in den Städten massiv angestiegen ist?
Auf jeden Fall. Der wichtigste Anteil des Foodwaste entfällt auf die privaten Haushalte. Bei Einpersonenhaushalten ist es gemäss englischer Studien schwieriger, Foodwaste zu vermeiden. Dazu kommt, dass wir in Sachen Ernährung sehr unregelmässig geworden sind. Einmal essen wir zuhause, dann wieder im Restaurant oder bei Takeaway. Das macht es schwierig, Reste sinnvoll zu verwerten.

Spielt es eine Rolle, dass immer weniger Menschen selbst kochen können?
Ja. Wer selbst stundenlang Salat gerüstet und Gemüse geschält hat, der wird weniger geneigt sein, die Reste gedankenlos in den Abfall zu werfen. Er weiss, welcher Aufwand dahinter steckt.

Personen ruesten Gemuese, am Anlass

Gemeinsam Gemüse rüsten. Wer selber kocht, wirft weniger weg. Bild: KEYSTONE

Wie steht die Schweiz bezüglich Foodwaste im internationalen Vergleich da?
Es gibt zwischen den Ländern keine grossen Unterschiede in der Gesamtmenge. In den armen Ländern verderben aber mehr Nahrungsmittel am Anfang der Lebensmittelkette, beispielsweise weil sie unsachgemäss gelagert sind. In den reichen Ländern wird mehr in Haushalten und Restaurants verschwendet.

Was können wir tun, um diese Verschwendung zu vermindern?
Wir können alle etwas tun, z.B. nur so viel einkaufen, wie wir essen, Produkte übersichtlich lagern und Reste kreativ verwerten. Zudem können wir direkt auf dem Markt oder beim Bauern einkaufen und mehr saisonal und lokal essen. Kurze Wege vermeiden Foodwaste. Ich persönlich führe Workshops durch, z.B. wo Profis den Teilnehmern beibringen, wie sie selbst die Rüebli-Schalen verwerten können. Oder wir klären Schüler über den Wert und die Bedeutung von Nahrung auf.

Bringt das etwas, wenn man Primarschüler belehrt?
Es geht nicht um belehren, sondern darum, Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu wecken. Die Resonanz ist erstaunlich gut.

Reicht Aufklärung oder braucht es Verbote?
Grundsätzlich befürworte ich es, wenn freiwillige Anreize gesetzt werden. Angesichts der sich verschlimmernden Klimaerwärmung kommen wir jedoch auch um Verbote nicht herum.

Woran denken Sie konkret?
In Frankreich müssen Detailhändler nicht verkaufte Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen abgeben. Damit stellt sich für den Laden nicht mehr die Frage, ob es sich lohnt oder ob die Konkurrenten besser fahren, weil es einfach alle machen.

Beim CO2 haben wir uns genau definierte Ziele gesteckt. Gilt dies auch für Foodwaste?
Die Schweiz will bis zum Jahr 2030 den Anteil an Foodwaste halbieren. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber es ist ein wichtiger Baustein, um die Klimaziele zu erreichen.

Ist es auch realistisch? Die Mehrheit von uns verspürt noch kaum einen Leidensdruck.
Foodwaste ist ein idealer Einstieg, um über massvollen Konsum nachzudenken. Essen muss jeder Mensch, und wenn wir erkennen, wie unsinnig wir Lebensmittel verschwenden, dann wird uns vielleicht bewusst, dass es es auch in anderen Lebensbereichen mehr ums gesunde Mass geht als um möglichst grosse Mengen. Wenn wir merken, wie es uns glücklicher macht, wenn wir uns bewusst etwas gönnen, anstatt immer mehr zu konsumieren, dann werden wir die Klimakrise überwinden.

So viel Food Waste produzieren Schweizer Haushalte jährlich

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118Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jungleböy 22.08.2019 13:04
    Highlight Highlight Ich für meinen Teil konnte Foodwaste so gut wie ganz vermeiden. Zwei einfache Prinzipien haben mir dabei geholfen, auf Vorrat wird nur gekauft was lange haltbar ist wie zB Teigwaren, Reis etc. Alles andere kaufe ich frisch ein und genau so viel wie ich brauche. Aber das Problem ist auch unsere verwöhnte Gesellschaft, ich meine das Gemüse wird in zwei Klassen unterteilt, weil die Karotte gerade sein soll und alles jederzeit verfügbar sein muss. Letztendlich sind es die Konsumenten die den Markt bestimmen. Wird etwas nicht gekauft wird es nicht hergestellt oder produziert bzw. importiert.
  • THEOne 22.08.2019 12:31
    Highlight Highlight unser bäcker macht es richtig. der verwurstet praktisch alles was am abend übrigbleibt zu neuen delikatessen. im gegensatz zu migrolino die 9 abends die regale nochmals mit frischwaren füllen MÜSSEN damits 1 h später containerisiert wird.
    letztens war ich einkaufen, gegenüber war der andere orange. da stand am samstag ein container offen, voll mit feinsten sachen zum schreddern, während neben mir die leute ihr geld zusammenkratzen mussten um überhaupt was kaufen zu können.

  • Satan Claws 21.08.2019 18:13
    Highlight Highlight Man erinnere sich an die Fair-Food-Initiative welche verlangte etwas auf staatlicher Ebene gegen Verschwendung zu unternehmen. Danke nochmal der Mehrheit.
  • Krise 21.08.2019 17:00
    Highlight Highlight Ich finde Hochrechnungen immer arg suspekt.
    • Firefly 21.08.2019 21:51
      Highlight Highlight Na dann passt ja der andere Anstatz, der zum gleichen Ergebnis kam, besser für dich.
    • Krise 22.08.2019 07:01
      Highlight Highlight Es sind beides Hochrechnungen.
    • Firefly 22.08.2019 08:52
      Highlight Highlight @iisprinzässin wir können da auch ganz ganz pingelig sein wenn wir wollen, und sagen, dass man sich mit der Mathematik der realen, analogen Welt immer nur annähern kann. In dem Sinne ist jede Berechnung die die Realität zu beschreiben versucht eine Annäherung.

      Eine Entschuldigung für alles?

      Aber die Frage ist, wie gut/schlecht ist die Annäherung. Meistens wird in der Forschung auch darüber Auskunft gegeben und die Fehlertolleranz wir kommuniziert.
  • Sarkasmusdetektor 21.08.2019 15:07
    Highlight Highlight Rüeblischalen verwerten? Rüebli haben doch gar keine Schale. Ich wasche die nur ab und esse sie komplett.
    • Lami23 21.08.2019 15:36
      Highlight Highlight Ich frage mich auch, wer Rüebli schält und vor allem, warum.
    • Shikoba 21.08.2019 19:14
      Highlight Highlight Ich gebe die Schalen meinen Kaninchen, oder ich schäle sie gar nicht erst 😉
    • Firefly 21.08.2019 21:54
      Highlight Highlight Es gibt auch solche die schälen Gurken. Oder Oberschienen. Aber am schlimmsten ist, wenn man Gemüse, das eine eigene Verpackung hat, wie Oberschienen oder Tomaten noch mal in Plastik verpackt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bits_and_More 21.08.2019 14:24
    Highlight Highlight "Zudem können wir direkt auf dem Markt oder beim Bauern einkaufen und mehr saisonal und lokal essen. Kurze Wege vermeiden Foodwaste."

    Kann das nicht häufig auch ein Widerspruch sein? Wenn ich zum Markt fahre für Gemüse, zum Bauern für Fleisch und in die Migros für Non-Food-Artikel? So hab ich 3 Fahrten. 1x zum Detailhändler wäre effizienter. Auch macht es Wegtechnisch wenig Sinn, wenn die halbe Stadt einzeln aufs Land fährt im Gegensatz zum zentralen Verkauf bei einem Detailhändler.
    • JasminBae 21.08.2019 15:16
      Highlight Highlight Ich nehme mal an er wohnt in Zürich, sowie ich auch. Für mich ist sowohl der Markt als auch die Migros zu Fuss erreichbar. Glaub wichtig an der Aussage ist auch regionales und saisonales zu konsumieren. Auch wenn du 5 mal fahren müsstest zum Einkaufen ist dass immer noch besser als mit dem Flugzeug oder dem Frachter importiertes Gemüse und Früchte zu kaufen.
    • Bits_and_More 21.08.2019 15:47
      Highlight Highlight @JasminBae
      Nicht einmal zwingend, ein Kilo Äpfel aus Argentinien hat einen Co2 Ausstoss von 163g pro kg Aepfel inkl Transport[1].
      Das ist in etwa gleich viel, wie 1km Autofahren. Also wenn man nicht gerade zu Fuss / Velo unterwegs ist, ist der Umweg zum Bauern schnell schlechter fürs Klima als der Apfel aus Chille von der Migros gegenüber.

      [1] (https://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/umwelt-apfel-regional-neuseeland-100.html)
    • loquito 21.08.2019 15:51
      Highlight Highlight Jasmin, das ist nicht immer der Fall. Regionale Äpfel sind bereits im Februar umweltschädlicher als Südafrikanische, da diese in der CH sehr energieintensiv gealagert werden müssen... Aber ja, wenn regional und saisonal, dann sicher. Aber nur regional ist kein Garant für Umweltfreundlichkeit
    Weitere Antworten anzeigen
  • p4trick 21.08.2019 14:19
    Highlight Highlight Ich werfe grundsätzlich nur fort was schimmelt, denn da ist der gesundheitliche Aspekt einfach das Problem. Und ich ärgere mich jedesmal grausam wenn ich das machen muss.
    Es ist ganz einfach Resten zu verwerten, v.a. Gemüse, einfach eine Suppe machen. So hatte ich diese woche auch ein hartgewordenes Stuck Zopf wieder verwertet. Der Zopf war eine Woche alt und steinhart. In die Suppe damit und das war wieder richtig lecker.
    • bbelser 21.08.2019 18:29
      Highlight Highlight Trockenes Brot, Zopf etc. = Paniermehl.
      Manchmal verbacke ich auch trockene Brotreste zerkleinert und eingeweicht im nächsten Schub selbstgebackenem Brot...
    • Lichtblau550 21.08.2019 22:44
      Highlight Highlight Trockenes Brot: Käseschnitten, „Arme Ritter“ (French Toast) mit Kompott, Croutons für Suppen oder Salate ...
    • Noschi 21.08.2019 23:26
      Highlight Highlight Oder Zuppa Pavese 😋
  • Mangi 21.08.2019 13:38
    Highlight Highlight Eine Hungersnot wird kommen wie die Welt es noch nie gesehen hat
  • Mutbürgerin 21.08.2019 13:38
    Highlight Highlight Lebensmittel können gar nicht verloren gehen. Die Natur selber basiert auf dem Konzept des Food Waste. Etwas wächst, wird ev. von der Evolution vorzeitig ermordet oder wenn es sein sinnloses Wachstum beendet hat, dann verrottet oder verwest es und düngt die nächste Generation. Täglich sterben Millionen von Tieren, Pflanzen, die keinem Sinn dienen, ausser eine Futterkette zu speisen. Wir und die Steinkugel namens Erde sind ein kleiner Punkt im Kosmos von unendlichen Ressourcen.
    • Kruk 21.08.2019 15:17
      Highlight Highlight Wahrscheinlich haben Sie auch einen Baum mit Fertigpizzen Zuhause stehen.
    • JasminBae 21.08.2019 15:18
      Highlight Highlight Also stört dich einfach der Begriff Foodwaste oder verstehst du die ganze Thematik nicht?
    • Beat_ 21.08.2019 15:19
      Highlight Highlight Ich denke, Du hast was übersehen oder blendest es aus: viele der Lebensmittel, die dem Foodwaste zum Opfer fallen, verroten nicht einfach irgendwo auf dem Kompost, sondern werden verbrannt und sind dann grösstenteils wirklich verloren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jesses! 21.08.2019 13:32
    Highlight Highlight Vegetarisch zu essen ist nun wirklich nicht „mit einem grossen Aufwand“ verbunden. Diese weit verbreitete Meinung unter Fleischessern existiert nur, weil sie die Alternativen noch nicht kennen. Wenn man die mal kennt, ist der Aufwand überhaupt nicht gross. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall. Bei Veganern trifft die Aussage hingegen eher zu.
    • MarGo 21.08.2019 15:29
      Highlight Highlight nee, trifft auch nicht auf Veganer zu... wir sind Gewohnheitstiere... und wer sich daran gewöhnt hat vegan einzukaufen und zu essen, der ist schwuppdiwupp durch den Laden (er kann ja 80% eh nicht essen) und das Kochen zu Hause ist ohnehin Gewohnheitssache...
    • MarGo 21.08.2019 17:03
      Highlight Highlight Falls die Blitzer überaus gestresste Veganer kurz vor dem Hungertod sind.... ich helf euch gerne, wir können auch mal zusammen einkaufen gehen :)
  • Toerpe Zwerg 21.08.2019 13:04
    Highlight Highlight Die Reduzierung des menschlichen Seins auf Auswirkungen desselben auf ein Ökosystem beelendet mich zutiefst.

    Man führe den Gedanken zu Ende und erkenne den Kern:

    Ein mit 28 verstorbener Fleischesser weist einen geringeren ökologischen Fussabdruck auf als ein mit 75 gestorbener Veganer.

    Ein mit 25 verstorbener Veganer ...

    Ein gar nicht geborener Veganer ...

    Eine Erde ohne Menschen ... weist gar keinen Fussabdruck auf - es gibt keine Füsse.

    Ist das ein gescheiter Massstab? Ist es Ziel einer Existenz sein, möglichst keine Spuren der Existenz zu hinterlassen?

    Denken vor dem Blitzen!
    • Supermonkey 21.08.2019 13:22
      Highlight Highlight Eine Existenz ohne Spuren zu hinterlassen ixt nicht möglich, dwsmwolltest Du unterm Strich sagen wenn ich Dich richtig verstehe. Das ist absolut korrekt. Wir können unseren Fussabdruck kleiner machen, aber ganz ohne Füsse Leben können wir nicht. Deswegen habe ich vor KEINE Kinder in die Welt zu setzen. Der Umwelt zuliebe und es gibt bereits genug.
    • Faceoff 21.08.2019 13:27
      Highlight Highlight Da machst du es dir etwas gar bequem in der Rolle des Winkelried gegen den Zeitgeist.

      Es geht um ein sinnvolles Mit- und Nebeneinander von Menschheit und Umwelt. Jedes Lebewesen hinterlässt Spuren. Daran ist nichts verkehrt. Es ist wie immer eine Frage des Masses.

      Du stellst dich in die gegenüberliegende Ecke von Veganern und Klimaaktivisten. Spoiler Alert: Die Lösung liegt zwischen euch.
    • Freedom Fighter 21.08.2019 13:34
      Highlight Highlight Am Thema vorbei argumentiert. Es ist in jedem Fall sinnvoll, wenn jeder Mensch, egal ob Veganer oder Fleischesser, egal ob er 25 oder 85 Jahre alt wird, bewusst isst und Foodwaste möglichst verhindert. Damit ist auf jeden Fall der guten Sache gedient. Simpel. Habe also nachgedacht und blitze trotzdem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nick Name 21.08.2019 13:02
    Highlight Highlight Kurz: Nahrung ist hierzulande viel zu billig.
    In diesem Bereich (nicht nur ...) fördert die Marktwirtschaft eindeutig die nicht nachhaltige Ausbeutung der Ressourcen – letztlich zu Ungunsten der ganzen Menschheit.
    • Krise 21.08.2019 13:14
      Highlight Highlight Billige Nahrung ist zu billig. Was sollen die drölfzig Sorten weisses Toastbrot, alle in Plastik geschweisst?
  • Frances Ryder 21.08.2019 12:40
    Highlight Highlight Die beste Lösung, um Foodwaste im eigenen Haushalt drastisch zu reduzieren wird nie erwähnt: Ein Hund. Der freut sich über deine Spaghetti Bolognese von Vorgestern.
    • Erwin71 21.08.2019 14:28
      Highlight Highlight armer hund. hunde vertragen keine gewürze, salz usw. wenn sie einen hund so futtern sollte der ihnen weggenommen werden. das ist tierquälerei
    • Archivarius 21.08.2019 19:58
      Highlight Highlight @Erwin71 Hunde vertragen sehr wohl Gewürze, wenn auch in geringeren Mengen als der Mensch. Da aber sowieso das Ziel ist, wenig zu verschwenden wird der Hund auch keine ganze (menschliche) Portion zu fressen bekommen. Oder man kocht und würzt erst später kräftig nach. So mache ich es. Meine Hündin ist übrigens 16 Jahre alt und erfreut sich - altersgemäss - bester Gesundheit.
  • super_silv 21.08.2019 12:39
    Highlight Highlight Nurmal noch zum klarstellen, ich dinde das kommt hier zuwenig Raus. Interpretieren will ich die Zahl nicht..
    Wir möchte 50% Foodwaste einsparen von 1/3 das weggeschmissen wird. Das heisst wir können 1/6 von der Nahrungsmittel CO2 Produktion einsparen welche auf die Gesamte CO2 Produktion 1/3 einfluss hat. Das heisst mit 50% weniger Foodwaste können wir 1/18 oder 5.5% CO2 einsparen.

    Ps sonst noch als Anstoss was man machen kann: http://www.withouthotair.com/c29/page_229.shtml
  • Matrixx 21.08.2019 12:38
    Highlight Highlight Ich habe immer über meine Nachbarin gelacht, die täglich 1-2 mal einkaufen gegangen ist.
    Heute weiss ich, dass sie es eigentlich richtig gemacht hat und immer nur soviel gekauft hat, wie sie auch wirklich an dem Tag gebraucht hat.

    Aber es geht ja nicht nur um die gekaufte Ware. Viel wird bereits vor dem Verkauf weggeworfen. Wegen Banalitäten wie falsche Farbe, Flecken, falsche Grösse etc.
    Vielleicht hilft es, wenn man diese Lebensmittel zumindest im Laden anbietet.
    • Kruk 21.08.2019 15:20
      Highlight Highlight Ist so, wer einmal in der Lebensmittelindustrie oder in einem Supermarkt gearbeitet hat, den verwundern diese 1/3 nicht mehr.



  • Skip Bo 21.08.2019 12:36
    Highlight Highlight Was sagt der Prof zu Fleisch aus Weidemast von ackerbaulich nicht geeigneten Flächen?
    Kann man übrigens kaufen.
    Ackerbau in Hügelgebieten führt oft zu Erosion. Dort ist Graswirtschaft am nachhaltigsten.
    Da der Prof Ernährungs- und nicht Produktionsfachmann weiss er das wohl nicht und präsentiert die von Löpfe erwarteten Antworten.
    • Nick Name 21.08.2019 13:07
      Highlight Highlight Man muss dem «Prof» ja nicht unbedingt gleich was unterstellen. Löpfe hat schlicht nicht danach gefragt.

      Abgesehen davon: Würde sowohl weniger ackergebaut als auch geweidemästet, hätte es vermutlich einfach mehr Wald. Und das wäre u.a. klima- und erosionsbezogen wohl günstiger als weidende und furzende Kühe, Schafe und Ziegen. So ganz allgemein gesagt. Im Detail wären unterschiedliche Geländeformen natürlich konkreter zu vergleichen.
    • Krise 21.08.2019 13:15
      Highlight Highlight Lesen bildet. Hätest du auch mit dem Artikel machen sollen. 😉
    • Skip Bo 21.08.2019 13:37
      Highlight Highlight Sorry das ich ihn habe promovieren lassen. Das wird aber sicher noch kommen.
      Die künftige Ernährungssituation bedingt höchstwahrscheinlich die Nutzung der bestehenden lw Nutzfläche. Wald statt Weide ist bei abnehmender Bevölkerung sicher sinnvoll.
      Weide ist eine Kohlenstoffsenke, es wird Humus gebildet, also C aus der Atmosphäre fixiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Müllli 21.08.2019 12:32
    Highlight Highlight Ich bin so erzogen worden, dass ich von meinen Eltern gelernt habe zu Kochen und Lebensmittel die übrig bleiben so zu kombinieren, dass man daraus noch ein leckeres Restenessen zubereiten kann.
    (Wertschätzung)
    Ich rege mich in letzter Zeit auf, über die tollen Klugschwätzer, die Dir erzählen was du machen musst und wie mann sich vorbildlich verhalten soll.
    Ist meiner Meinung ein alter Hut und was Hänschen nicht lehrnt lehrt Hans nimmermehr.
    • Krise 21.08.2019 16:39
      Highlight Highlight Habe ich als Erwachsene gelernt und daher meine perönliche Meinung: das Sprichwortmist Blödsinn.
    • Firefly 21.08.2019 22:10
      Highlight Highlight @iisprinzässin ja, Sprichwörter sind oft Blödsinn.
  • Merida 21.08.2019 12:29
    Highlight Highlight Danke für dieses Interview! 👍
  • SIEGLINDE 21.08.2019 12:28
    Highlight Highlight Ist ja total simpel zieht euch die ständigen Tierquälerein rein und euch ekelt automatisch wenn ihr das Drecksfleisch der Massentierhaltung nur anschaut. Ich bin kein Vegetarier und kein Veganer esse jedoch kaum Fleisch. Das nächste Problem was an Nahrungsmitteln weggeworfen wird ist enorm. Tja nur die Zeiten bleiben nicht so die Grundnahrungsmittel werden täglich im Preis angehoben und werden sich in nächster Zeit rapide verteuern ,dann überlegt sich die Menschheit obs in die Tonne kommt oder gegessen wird, spätestens wenn die sozialen Ungleichheiten steigern und auch Unruhen kommen
  • wolge 21.08.2019 12:25
    Highlight Highlight ... Ausser er hat Kinder...
    • Krise 21.08.2019 13:17
      Highlight Highlight Von der Vorstellung, jeder Mensch müsse sich unbedingt fortpflanzen sollten wir grundsätzlich mal wegkommen. Was man als Frau heute noch erleben muss wenn man sagt dass man keine Kinder will ... 😖
  • Marc83 21.08.2019 12:24
    Highlight Highlight Schluss und entlich ist es reiner Menschenverstand das man nur soviel einkauft wie man braucht, aber da scheiterts schon. Wer macht heute noch einen Einkaufszettel geschweige denn einen Menüplan für die kommende Woche. Heute regiert das Lust und Laune prinzip. Da erstaunts nicht das soviel weggeworfen wird...
    • Wollgras 22.08.2019 17:44
      Highlight Highlight Doch; Einkaufszettel/Menuplan schreibt man, sobald man ein sehr kleines Budget hat. Und interessanterweise essen wir seit dann auch gesünder; das Geld fehlt für Conv./Industrieschrott =)
  • Mutbürgerin 21.08.2019 12:23
    Highlight Highlight Hält man die Leser eigentlich für blöd, dass sie nicht selber erkennen, ob sie viel wegwerfen oder nicht? Diese Aufklärungskampagnen sind völlig lächerlich. Ist dieses tägliche Bombardement eigentlich gesponsored? Die paar wenigen, die ihr Leben dem Klimawandel unterwerfen wollen, tun es sowieso und der Rest wird keine Rüebli- und Kartoffelschalenkochkurse besuchen. Das ganze nimmt langsam die Dimensionen der Nervigkeit des Missonierungsdranges von Vegis und Tierschützern an.
    • Nick Name 21.08.2019 13:09
      Highlight Highlight Ehrlicher wäre, schlicht zu sagen: Mir ist egal, was nach mir kommt. Hauptsache ich kann leben, wie ich will.
    • Schnog 21.08.2019 13:09
      Highlight Highlight Du hast deinen Namen falsch geschrieben. Wutbürgerin schreibt man mit 'W'.
    • Wollgras 22.08.2019 17:48
      Highlight Highlight Ablenkungsmanöver… So wirkt dieses Foodwast-Thema auf mich. … peinlich; bin auch drauf reingefallen🙈
      ich gehe jetzt besser die Gartenarbeit machen
  • sunshineZH 21.08.2019 12:22
    Highlight Highlight Was an Essen in Restaurants weggeworfen wird, weil es zuviel vorig hat ist extrem...da müsste man anfangen.
    • Bits_and_More 21.08.2019 14:28
      Highlight Highlight Falsch, die Gastrobranche ist für ca 5% des Foodwaste verantwortlich, Private für 45%

      https://foodwaste.ch/was-ist-food-waste/

      Gerade Gastro und Handel ist sehr stark an wenig Foodwaste interessiert, da es hier um eine direkte Verringerung des Gewinnes führt bei einer sowieso schon kleinen Rendite.
  • JJTheBigDog 21.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Baccaralette 21.08.2019 12:46
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • WID 21.08.2019 12:01
    Highlight Highlight Es ist relativ einfach: Für die Grossverteiler: Nur das einkaufen was man frisch verkaufen kann. Für den Konsumenten: nur das kaufen was man sicher verbrauchen kann. Das hätte dann zur Folge, dass es nicht immer alles im Laden oder im Kühlschrank hat, das finde ich akzeptabel.
  • Nonkonformist 21.08.2019 11:58
    Highlight Highlight 34 und wohnt in einer WG...alles klar. Wieder so ein Watson Filterblase Bestätiger.
    In meinem Umfeld interessiert sich niemand für CO2. Vegetarier oder Veganer kenne ich keinen einzigen. Will ich auch nicht kennen. Täglich Fleisch essen und was zuviel ist, wird weggeschmissen. Kein Problem, kein schlechtes Gewissen.
    • Snowy 21.08.2019 12:15
      Highlight Highlight Sympathischer Zeitgenosse! 😍
      Fühl Dich umarmt. ❤️
    • Snowy 21.08.2019 12:17
      Highlight Highlight Womit mein untenstehender Post bewiesen wäre.

      „Danke“ Nonkorformist.
    • I don't give a fuck 21.08.2019 12:20
      Highlight Highlight 😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 21.08.2019 11:56
    Highlight Highlight Die wichtigste Aussage des Interviews (gilt leider auch für fast alle anderen Nachhaltigkeitsbestrebungen):

    Reicht Aufklärung oder braucht es Verbote?
    Grundsätzlich befürworte ich es, wenn freiwillige Anreize gesetzt werden. Angesichts der sich verschlimmernden Klimaerwärmung kommen wir jedoch auch um Verbote nicht herum.

    Woran denken Sie konkret?
    In Frankreich müssen Detailhändler nicht verkaufte Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen abgeben. Damit stellt sich für den Laden nicht mehr die Frage, ob es sich lohnt oder ob die Konkurrenten besser fahren, weil es einfach alle machen.
    • Sagittarius 21.08.2019 12:14
      Highlight Highlight Dr. Evil, es gibt bspw. auch Familien oder Einzelpersonen die am Existenzminimum leben.

      Das wären auch dankbare Abnehmer.
    • Hoihoi 21.08.2019 12:24
      Highlight Highlight Oder einfach weniger produzieren, dann gibt es auch weniger Abfall
    • Sagittarius 21.08.2019 12:37
      Highlight Highlight Gute Idee Hoihoi... In der Umsetzung wohl etwas schwierig.

      Falls vorher aber kein Umdenken stattfindet, führt eine solche Massnahme dann zwangsläufig zur Knappheit. Preise schiessen in die Höhe und die grössten Verlierer wären wiederum die, welche schon wenig bis nichts haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Filz 21.08.2019 11:49
    Highlight Highlight 2/3 von welcher gesamt Menge CO2?
    Bitte berechnet noch die % der 2/3 Menge vom Gesamt Vol.% des CO2 der Welt.

    Mit solchen Aussagen kann der Leser etwas anfangen.



  • Kiro Striked 21.08.2019 11:37
    Highlight Highlight Ich habe 0 Foodwaste, gekuft wird nur, was auch sofort Konsumiert wird, ab und zu Koche ich vor, Friere ein und Verbrauche dann in den Nächsten Paar Tagen/Wochen, genau das was ich gekauft habe.

    Kann ich nicht auch erinnern, dass wir bei uns zuhause jemals Essen weggeschmissen hätten, deshalb erschrecken mich diese Food Waste Zahlen besonders.

    Ich kann mit der "selbermach" Logik, Trotz voller Arbeitswoche im Monat für etwa 200.- essen Einkaufen für mich und meine Mutter, Wir backen selbst, kochen selbst, und haben dadurch keinen Food waste, was gakauft wird, wird gegessen.
    • Guardragon!? Tsuchinoko? 21.08.2019 12:32
      Highlight Highlight Man sollte vielleicht nicht vergessen, dass man massiv sparen kann, wenn man sein Essen selberkocht
    • Manfred the Fred 21.08.2019 12:45
      Highlight Highlight Chapeau, wenn das stimmt ist das sehr beeindruckend. Vorallem das mit den 200 Fr. / Monat.

      Bei mir funktionierts noch nicht ganz so gut, ich gebe sicher Fr. 300+ für mich aus. Hast du ein paar gute Tipps auf Lager?
    • Krise 21.08.2019 13:13
      Highlight Highlight Natürlich hast du trotzdem "food waste" - es zählen nämlich auch z.B. Rüstabfälle. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 21.08.2019 11:35
    Highlight Highlight Und darum arbeitet eine Firma wie Bühler aktiv daran Maschinen zu entwickeln die weniger Ressourcen brauchen.

    Könntet mal über diese Firma berichten statt mit Nestle zu reden, denn Nestle kauft die Maschinen bei Bühler.

    https://networkingdays2019.buhlergroup.com/key-topics/

Widerstand gegen Cannabis-Versuche im Nationalrat: Das musst du jetzt als Kiffer wissen

Der Nationalrat ist gegenüber Versuchen zur kontrollierten Abgabe von Cannabis grundsätzlich positiv eingestellt. Trotzdem gibt es noch Widerstand gegen den Experimentierartikel. Wann die ersten Versuche in Schweizer Städten starten und was du sonst noch dazu wissen solltest, liest du hier.

2018 gab der Ständerat grünes Licht für die Cannabis-Versuche und einen neuen Experimentierartikel. Der Ball lag damit beim Nationalrat. Hier hat sich nun Widerstand gegen die Vorlage formiert. Die Gesundheitskommission des Nationalrates hat auf Stichentscheid des Kommissionspräsidenten die Vorlage knapp abgelehnt.

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