Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07676096 (FILE) - An Ethiopean Airlines Boeing 737 Max 8 parked at Bole International airport, Addis Ababa, Ethiopia, 04 April 2019 (reissued 27 June 2019). According to media reports a newly discovered potential hardware issue could delay the return of the 737 Max 8 to service. Multiple countries around the world have ground the Boeing 737 Max 8 planes following two separate crashes involving the model.  EPA/STR  GERMANY OUT

Eine Boeing 737 Max 8 der Ethiopian Airlines in Addis Abeba. Bild: EPA

Nach Abstürzen der 737 Max – Boeing will Hinterbliebenen 100 Millionen Dollar zahlen



Der US-Luftfahrtkonzern Boeing bietet Angehörigen von Opfern der Flugzeugabstürze in Indonesien und Äthiopien Finanzhilfen an. Der Konzern teilte am Mittwoch mit, 100 Millionen Dollar (rund 89 Mio Euro) bereitzustellen. Das Geld solle auch Gemeinden zugute kommen, die von den Abstürzen betroffen sind.

Es werde in Zusammenarbeit mit Nicht-Regierungsorganisationen und örtlichen Behörden in Programme etwa zugunsten von Ausbildung und Entwicklung fliessen und die Familien und Gemeinden finanziell unterstützen. Bei den Abstürzen zweier Boeing-Maschinen vom Typ 737 Max waren im Oktober und März insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen.

Parallel verhandelt Boeing vor Gericht mit Angehörigen von Absturzopfern über einen Vergleich. Die Parteien hätten sich geeinigt, eine rasche Lösung auszuloten, damit die Betroffenen ohne lange Rechtsverfahren entschädigt werden können, hatte ein Boeing-Sprecher vergangene Woche erklärt.

Dabei geht es zunächst um den Absturz der 737 Max in Indonesien vom 29. Oktober. Doch auch wegen des Absturzes vom 10. März in Äthiopien ist Boeing mit solchen Klagen konfrontiert. Der US-Konzern steht im Verdacht, die Sicherheit der 737 Max vernachlässigt zu haben. Erste Untersuchungsberichte deuteten auf einen Softwarefehler als entscheidende Absturzursache hin. (sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Indonesisches Flugzeug mit 188 Menschen an Bord abgestürzt

Auch Schweiz sperrt Luftraum für Unglücksmaschine

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rburri38 03.07.2019 20:13
    Highlight Highlight Ein Witz! Boeing weiss genau wieviel sie Zahlen müssen, wenn es vor Gericht kommt. Daher bieten Sie nun diese Zahl an. Bei einem Umsatz von 100 Milliarden und Gewinn von 10 Milliarden werden sie hoffentlich deutlich mehr Zahlen müssen.
  • Pafeld 03.07.2019 19:52
    Highlight Highlight Gerade haben sie in Simulatortest herausgefunden, dass im Falle eines elektronischen Defektes wegen fehlender Redundanz im System das Problem des Runaway Stabilizer durch das MCAS ebenfalls auftreten kann. Damit dürfte wohl klar sein, dass die 737Max8 ohne Hardwarenachrüstung kaum wieder zertifiziert werden wird.
  • *sharky* 03.07.2019 19:44
    Highlight Highlight Da fehlt im Minimum eine Null!
    Die Eins muss auch weg (3-9)!
  • JackMac 03.07.2019 19:32
    Highlight Highlight 100 Mio? 😳 Das ist ja nicht einmal so viel wie die Airline von der Versicherung für den Vogel bekommen wird. Weniger wie 300‘000 pro Opfer? Was für ein Hohn.
    Boeing gehört mit ein paar Milliarden bestraft! Mindestens.
    • ursus3000 03.07.2019 20:44
      Highlight Highlight nein das war nur bei VW so...
    • Joe 'Barack America' Biden 03.07.2019 21:42
      Highlight Highlight Die 100 Millionen Dollar sind eine Sofortmassnahme. Mehr kommt noch, siehe im Artikel:

      "Parallel verhandelt Boeing vor Gericht mit Angehörigen von Absturzopfern über einen Vergleich."
    • MazZee 05.07.2019 09:46
      Highlight Highlight Weis jemand wie Boeing die entstandenen Kosten der gegroundeten 737 Max deckt? Parkgebühren, Instandhaltung und natürlich die nicht durchgeführten Flüge...

UV-Licht gegen Viren und Bakterien: Flughafen Zürich rüstet auf im Kampf gegen Corona

Für eine reinere Reise: Bahnhöfe und Flughäfen bemühen sich darum, ihre Infrastruktur häufiger zu desinfizieren. Der Landesflughafen in Kloten geht nun neue Wege. Das freut einen anderen Schweizer Grosskonzern.

Normalerweise würde dieser Tage an Schweizer Flughäfen Hochbetrieb herrschen. Doch der Flugbetrieb kommt weltweit nur sehr langsam in die Gänge. Zu gross scheint die Angst bei den Ferienhungrigen, sich während der Reise anzustecken oder im Ausland wegen plötzlicher Grenzschliessungen festzustecken.

Umso mehr ist die Reise-Industrie bemüht, ihren Kunden ein möglichst sorgenfreies Reiseerlebnis zu ermöglichen. Der Flughafen Zürich reagierte rasch und installierte zahlreiche …

Artikel lesen
Link zum Artikel