Wirtschaft
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Vom Aussterben bedroht; die traditionelle Tageszeitung. Bild: 26296869

Medien

Wann wird die letzte Zeitung gedruckt?

US-Verlage stossen im grossen Stil Zeitungen und Zeitschriften ab. In Deutschland sind Leserzahlen und Werbeeinnahmen eingebrochen. Das Geschäftsmodell der Printmedien liegt im Koma.



Gannett, Tribune Company und E.W. Scripps, einst drei grosse Player im amerikanischen Zeitungsmarkt, haben ihr Printgeschäft von TV- und Internetaktivitäten getrennt. Robert Murdoch hat diesen Schritt mit seiner News Corporation schon vor einiger Zeit getan, ebenso TimeWarner.

Der Grund für dieses Tun ist schnell erklärt: Das einst hoch profitable Printgeschäft ist heute zu einem Klotz am Bein geworden und verwässert den Gewinn der Medienkonzerne. Die Aktionäre setzen die Verleger unter Druck, sich von Zeitungen und Magazinen zu trennen. «Print ist fix und fertig», bilanziert der Medienexperte David Carr in der «New York Times»

SEATTLE, WA - JUNE 18: Amazon.com founder and CEO Jeff Bezos presents the company's first smartphone, the Fire Phone, on June 18, 2014 in Seattle, Washington. The much-anticipated device is available for pre-order today and is available exclusively with AT&T service.   David Ryder/Getty Images/AFP
== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==

Hat die «Washington Post» gekauft: Jeff Bezos. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

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Dabei sah es noch vor Jahresfrist geradezu rosig aus. Amazon-Gründer und Milliardär Jeff Bezos hatte sich für 250 Millionen Dollar die «Washington Post» gekauft, zusammen mit der «New York Times» und dem «Wall Street Journal» die wohl angesehenste Zeitung der USA. Warren Buffett erwarb derweil kleinere Zeitungen im grossen Stil, und er ist nicht bekannt dafür, sein Geld in den Sand zu setzen. 

Leistungen werden gekürzt, die Preise angehoben

Alles wird gut, jubelte die Branche. Allen Unkenrufen zum Trotz werden die Zeitungen überleben. Heute weiss eigentlich niemand mehr, warum Bezos die «Washington Post» gekauft hat, und auch Buffetts Zeitungskäufe werden eher unter dem Titel «Leidenschaften eines älteren Herrn» abgebucht als unter «gelungene Investitionen». 

Mit Zeitungen Geld zu verdienen, ist heute tatsächlich sehr schwer geworden: Druck- und Verteilkosten verschlingen mindestens soviel wie die Redaktion. Gleichzeitig schrumpfen die Einnahmen, weil die Auflagen sinken und die Werbung abwandert. Die Folgen sind fatal: Um nicht vollends in den roten Zahlen zu ertrinken, werden die Redaktionen abgespeckt, während gleichzeitig die Preise teilweise massiv angehoben worden sind. Ein riskantes Unterfangen: «Man kann auf Dauer nicht gleichzeitig Preise drastisch erhöhen und Leistungen kürzen, ohne dass dies folgenlos bleibt», erklärt der Zeitungsforscher Rudolf Stöber in der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» (FAS). 

Die Auflage hat sich halbiert

Drei Journalisten des renommierten Blattes haben am vergangenen Wochenende die Situation der deutschen Printmedien unter die Lupe genommen. Sie kommen ebenfalls zu einem desolaten Schluss: Zu Beginn der 80er Jahre betrug die Gesamtauflage der deutschen Zeitungen noch gut 30 Millionen Exemplare, heute sind es noch 17 Millionen. 

Allein zwischen 2004 und 2014 schrumpfte die verkaufte Auflage der Tages-, Sonntags- und Wochenzeitungen um mehr als sechs Millionen Exemplare. Und ja, auch die Werbeeinnahmen sind gesunken, von 3,6 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 2,9 Milliarden Euro im Jahr 2013. 

Der Bannwald der Demokratie lichtet sich

Im Zeitungsland Schweiz hat sich der «Bannwald der Demokratie» – wie Verleger und Journalisten gerne prahlen – ebenfalls bedrohlich gelichtet. Die letzten Jahre waren geprägt von Konzentrationen und dem Verschwinden von regionalen und nationalen Titeln, verbunden mit einem massiven Abbau von Journalisten. 

Presseschau mit deutschsprachigen Schweizer Zeitungen auf der Schweizerflagge,  am 02. Juli 2014 in Zuerich, nach dem Ausscheiden der Schweizer Fussball Nationalmannschaft im Achtelfinal gegen Argentinien. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Pressevielfalt war gestern. Bild: KEYSTONE

Gleichzeitig wurde das Geschäftsmodell umgekrempelt. Ringier wird immer mehr zum Eventmanager und Online-Anbieter von Tierfutter. Tamedia baut den digitalen Rubrikenbereich aus – und über die Strategie der «NZZ» rätseln selbst die Experten. 

Print war einst ein sehr gutes Geschäft. Die Gewinnmargen lagen zu den besten Zeiten in einem Bereich, der selbst Investmentbankern die Schamröte ins Gesicht getrieben hätte. Diese Zeiten sind vorbei und werden nie mehr wiederkehren. 

Der Zeitungsleser ist wahrscheinlich ein Rentner

Nicht nur das Print-Geschäftsmodell ist kaputt, auch die Lesegewohnheiten haben sich radikal geändert. Der Mensch, der heute noch am Morgen bei Kaffee und Gipfeli gemütlich seine Zeitung liest, ist wahrscheinlich in Rente. Alle anderen beziehen ihre Informationen am Smartphone in Bahn und Bus oder am PC im Büro. 

Was bedeutet dies für den Journalismus? Die FAS- Autoren prophezeien zwei mögliche Entwicklungen:

Crowdfunding als neues Geschäftsmodell?

In den USA macht derzeit das Modell von BuzzFeed Furore. Diese Online-Publikation wurde 2006 von Jonah Peretti in New York gegründet. Anfänglich war es ein Labor für das, was man «virale Inhalte» nennt, alle möglichen Arten von Listen und alle möglichen Arten von Tiervideos. 

Buzzfeed employees work at the company's headquarters in New York January 9, 2014. BuzzFeed has come a long way from cat lists. This month one of its journalists was on the ground in Kiev reporting on the crisis in Ukraine, and last December it published an in-depth article on a Chinese dissident living in Harlem, New York. The kittens haven't disappeared, but these days there is serious journalism as well. Founded in 2006, BuzzFeed is now among the top 10 most-visited news and information sites in the United States. Headquartered in New York, BuzzFeed now has more than 150 journalists, an investigative reporting unit, bureaus in Australia and the United Kingdom, and foreign correspondents in far-flung places like Nairobi and the Middle East. Its expansion comes amid a wave of investor interest in new media companies that are trying to capitalize on a decade-long wave of job cuts at newspapers, and new technology that has upended how news and advertising are produced and distributed. To match Feature USA-MEDIA/BUZZFEED  Picture taken January 9, 2014.  REUTERS/Brendan McDermid (UNITED STATES - Tags: MEDIA BUSINESS SCIENCE TECHNOLOGY)

Macht Furore: BuzzFeed. Bild: BRENDAN MCDERMID/REUTERS

Heute beschäftigt BuzzFeed rund 550 Angestellte, darunter Journalisten von renommierten Publikationen. Soeben ist der auf Start-up-Unternehmen spezialisierte Fund Andreessen Horowitz mit 50 Millionen Dollar eingestiegen. Insgesamt wird der Wert von BuzzFeed auf 850 Millionen Dollar geschätzt. 

BuzzFeed will ein seriöses Informationsmedium werden. Es begeht dabei jedoch ganz andere Wege als die traditionellen Tageszeitungen. Die Inhalte werden nicht mehr primär über eine eigene Homepage, sondern über die sozialen Medien – vor allem über Facebook – verbreitet. Facebook sei die neue Titelseite des Internets, heisst es bei BuzzFeed. 

epa04092482 Founder of social news and entertainment website BuzzFeed and online news site Huffington Post, Jonah Peretti, speaks at the 'Online Marketing Rockstars' conference in Hamburg, Germany, 21 February 2014. The conference unites experts and newcomers to learn about trends and tricks in digital marketing.  EPA/BODO MARKS

Buzzfeed-Gründer Jonah Peretti. ild: EPA/DPA

Gleichzeitig will man Schritt für Schritt vom Image des Trivialen wegkommen. So erklärt Chris Dixon von Andreessen Horowitz gegenüber der «New York Times»: «BuzzFeed und ich sind gleichermassen überzeugt, dass die Menschen smart sind und Inhalt von höchster Qualität wollen.» 

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Äschii 17.08.2014 15:48
    Highlight Highlight Ich selbst lese keine Tageszeitungen mehr, Infos hole ich mir via News Apps wie Watson, 20Min. oder NZZ, als Printmedien kaufe ich mir nur noch die WOZ und ab und an ein Metal Hammer, was jedoch als Musikmagazin ist. Vertiefte Reportagen lese ich gerne auf Papier, kurze Infos online, so einfach.
  • koni 15.08.2014 07:01
    Highlight Highlight Nicht "entweder oder", sondern "sowohl als auch" heisst die Formel der Zukunft. Beide Medienkanäle sind notwendig - der eine für schnelle und kurz Informationen und der andere für Dinge, die mehr Zeit und Vertiefung verlangen.
  • Jol Bear 14.08.2014 20:24
    Highlight Highlight Durchaus möglich, dass Printmedien weiter an Boden verlieren, insbesondere Tageszeitungen auf Papier. Vielleicht werden Aktualitäten und News nur noch online verbreitet und gelesen und auf Papier gibts noch Hintergrundberichte u.ä. Der teilweise Niedergang der Printmedien ist ein (logische) Erscheinung oder Folge des digitalen Zeitalters und muss per es noch nicht Anlass zur Beunruhigung sein. Bedenklich wird es dann, wenn ausführliche Berichterstattung und längere Hintergrundberichte nicht mehr gefragt sind, wie sie z.B. In der NZZ noch regelmässig zu lesen sind. Ob Solches online oder auf Papier angeboten wird, ist nicht relevant. Die Medienhäuser oder andere Anbieter werden Wege finden, solche Inhalte zur Verfügung zu stellen. Wir befinden uns in einer Übergangsphase, in der Art und Weise von Angebot und Nachfrage sich neu finden. Im Sinn der Nachhaltigkeit ist zu hoffen, dass sich in diesem Prozess die politischen und staatlichen Regulatoren weitestgehend heraushalten.
  • mrgoku 14.08.2014 17:05
    Highlight Highlight Habe meine Lehre im ZH oberland bei einer Firma gemacht welche weltweit führend ist für Druck und Verarbeitungssysteme von Zeitungen und Co. ist. Schon 2009 merkte man den rücklauf stark. wo es vorher jährlich mehrere aufträge im zweistelligen millionenbetrag gab, wurden es nur noch wenige im einstelligen bereich... man hoffte bzw. arbeitete dann mit hochdruck an ländern wie indien oder brasilien welche noch grosses wachtumspotenzial hatten/haben...aber war wohl nichts... zeitungen werden bestimmt nie aussterben den print wird es immer brauchen...aber definitiv nur noch am rande...
  • Andreas Stalder 14.08.2014 15:53
    Highlight Highlight Gute Artikel und Hintergrundsberichte werden immer gewünscht sein und die Leser zahlen auch einen Preis dafür. Nur müssen sie nicht auf Papier vorliegen. Wer Papier will, druckt es sich rasch aus. Alle anderen schätzen, dass sie kein Altpapier mehr haben. Von daher erwarte ich, dass die gedruckten Zeitungen rascher verschwinden werden, als viele heute annehmen. Die meisten Mitmenschen hätten einem für verrückt gehalten, wenn man ihnen vor sechs Jahren gesagt hätte, dass 2014 Smartphones allgegenwärtig sein werden. So gesehen könnten bereits 2020 fast keine gedruckten Zeitungen mehr sein...
    • Pano 15.08.2014 17:40
      Highlight Highlight Völlig richtig! Gute journalistische Arbeit ist auch in Zukunft gefragt. Aber Papier ist vorbei, gelesen wird online. Nur haben dies gewisse Verlage noch nicht begriffen. So zB ist der Auftritt von NZZ am Sonntag und Weltwoche eine Verarschung ihrer Abonnenten, der Leere macht sich die Augen kaputt! Bei WW begnügt man sich, das Magazin als PDF aufzuladen. "Unsere Abonnenten lesen die WW nur in den Ferien am Bildschirm" teilte man mir mit.
      Ein guter online Auftritt ist halt schon notwendig, wenn man im Geschäft bleiben will. Watson hats, nur die journalistische Qualität ist oft im Keller




  • Publikumsjoker 14.08.2014 15:49
    Highlight Highlight Ich muss zustimmen, dass Online-Angebote, speziell im mobilen Bereich, die Zukunft sind.. einzig wegen der Komvergenz in vielen Bereichen wird das unausweichlich sein.
    Trotzdem mag ich das Gefühl, eine anfassbare Kopie in der Hand zu haben, nicht missen. Also am Besten zweispurig fahren.
    Z.B. finde ich die Watson Angebote ausführlich und ansprechend, lese dennoch ab und zu die NZZ.
  • watrolfwat 14.08.2014 15:35
    Highlight Highlight am tag - bis jetzt noch - 'watson'
    (mit, so hoffe ich auch für euch, einigem weniger an trivialem. es ist ja nicht ewig sommerloch mit anschliessendem januarloch)
    und abends und am wochenende
    'die zeit' (auf papier und mit fassbarem inhalt)
  • poesie_vivante 14.08.2014 15:27
    Highlight Highlight (...) das Leben ist zu kurz für seichte Unterhaltung. Qualität setzt sich durch. Oberflächliche aktuelle News, für die online-Plattformen das richtige Medium sein können, mögen für Medienkonsumenten zu Beginn Anziehungskraft ausstrahlen, wer um Gottes Willen will jedoch über Jahre hinweg 100 Mal im Tag auf einer Online-Seite lesen, dass wieder irgendwo auf der Welt ein Feld unter Wasser steht oder irgendwo ein Hund in einen Bach gesprungen ist? Gedruckte Zeitungen bündeln das Wichtigste und vertiefen es. Darum mache ich mir keine Sorgen um die gedruckte Zeitung.
    • Pano 15.08.2014 17:47
      Highlight Highlight Sie verwechseln da etwas, wie viele Verlage: Journalistische Qualität ist nicht papierabhängig und auch digital möglich, nur muss man sich mit den Online-Medien und Technik halt professionell auseinandersetzen.
      Auf das Bündeln und Herumschleppen von Altpapier kann ich gerne verzichten!
  • poesie_vivante 14.08.2014 15:24
    Highlight Highlight (...) dann kann ein Team wie watson (das in Zürich den ganzen Tag vor dem Computer sitzt) nie und nimmer etwas ähnliches bieten wie eine NZZ, die in den jeweiligen Ländern ihre Reporter hat und ausführliche Hintergrundberichte bringen kann (wer will schon ganzseitge Zeitungsberichte am Bildschirm lesen)? Zudem: Irgendwann genügt Unterhaltung einfach nicht mehr (das merkt nun auch Buzzfeed, warum sie plötzlich von Qualität fasseln, ohne etwas in der Richtung je online gestellt zu haben). Surfte ich am Anfang mit meinem iPhone von einer Unterhaltungsseite zu nächsten, finde ich nun (...)
    • Pano 15.08.2014 19:33
      Highlight Highlight Ein bisschen vorgestrig, Ihre Aussagen. Ich kann mir mittlerweile das Lesen ab Papier gar nicht mehr vorstellen.....als 70-jähriger Rentner! Am Bildschirm kann ich den Text skalieren und wenn ich etwas über Timbuktu lese, den Ort schnell mal googeln, Interessantes speichern, usw. Hören Sie doch auf, Papier mit Qualität gleichzusetzen, das wäre so, wie wenn ich das Reinigen meines Ar....auf der Toilette mit Poesie gleichsetzen würde.
    • poesie_vivante 15.08.2014 21:11
      Highlight Highlight Wieso vorgestrig? Das Medium ist letztlich doch nicht unwesentlich für den Inhalt. Ich sage ja nicht, dass online keine Qualität entstehen kann, es wird einfach eine andere sein als bei gedruckten Zeitungen wie der ZEIT. Im Fernsehen entstehen auch wunderbare qualitativ wertvolle Serien, es wird aber nie das gleiche sein (ob schlechter oder nicht steht gar nicht zur Diskussion) wie ein Buch wie Krieg und Frieden von Tolstoi zu lesen. Online zu lesen verführt zur oberflächlichen Lektüre (schnell mal etwas googeln), beim Lesen von Papier lasse ich persönlich mir mehr Zeit und Musse ...
    • Pano 15.08.2014 22:25
      Highlight Highlight Reine Frage der Gewohnheit. Vorausgesetzt natürlich, dass wir von einem hochauflösenden Qualitätsmonitor ausgehen, lese ich gerade einen Tolstoi-Wälzer lieber auf dem iPad, welches auf Reisen noch 1-2 Dutzend andere Bücher gespeichert hat; Bücher übrigens, welche ich zu Hause probelesen und bei Gefallen innert einer Minute bequem herunterladen kann.
      Sie schreiben, dass Sie kein Rentner sind....ich bin es; wer von uns beiden ist jedoch wirklich älter?
      Zugegeben, es gibt Momente, in denen ich die Zeitung vermisse: Beim Anfeuern des Cheminées.

  • poesie_vivante 14.08.2014 15:20
    Highlight Highlight Schon seit über 10 Jahren wird auf allen Kanälen Abgesänge auf die Zeitung angestimmt, jedoch - da bin ich überzeugt - wird es auch noch gedruckte Zeitungen geben, wenn Portale wie buzzfeed und watson (ich würde es Euch nicht gönnen ;-) schon längst wieder verschwunden sind. Meine Argumente (und ich bin kein Rentner, sondern erst 27-jährig): Nach anfänglichem Reiz (beim ersten Smartphone, ersten Tablett etc.) schwindet die Freude, Artikel am Bildschirm lesen zu dürfen, ziemlich schnell und macht Verdruss Platz (ich habe mein iPhone in ein Steinzeithandy wieder gewechselt) (...)

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