Wirtschaft
Klima

Auf Kreuzfahrtschiffen reisen mehr Passagiere als je zuvor

Auf Kreuzfahrtschiffen reisen mehr Passagiere als je zuvor

25.04.2026, 06:4025.04.2026, 14:24

Die weltweiten Passagierzahlen auf Kreuzfahrt-Schiffen sind nach Angaben des Branchenverbands Clia im vergangenen Jahr abermals gestiegen. Seit Ende der Corona-Pandemie meldet der Verband Jahr für Jahr neue Rekordzahlen.

Die Zahl der Gäste von Hochseekreuzfahrten lag demnach bei 37,2 Millionen, was im Vergleich zu 2024 einem Plus um 7,5 Prozent entsprach, wie die deutsche Vertretung des internationalen Verbands mit Sitz in Washington mitteilte. Laut Clia handelt es sich um einen historischen Höchstwert.

Die USA, dahinter Deutschland

Die Gästezahl blieb trotz des Anstiegs aber leicht hinter der Prognose zurück. In der vorigen Ausgabe des jährlichen «State of the Cruise Industry Report» war mit 37,7 Millionen Gästen im Jahr 2025 gerechnet worden.

Deutschland ist nach den USA der zweitwichtigste Kreuzfahrtmarkt weltweit. Aus den USA stammte mehr als jeder zweite Gast. In die Statistik fliessen auch Zahlen von Nichtmitgliedern ein.

Die Cruise Lines International Association (Clia) bezeichnet sich selbst als weltgrösster Kreuzfahrtverband. Ihm gehören unter anderem die Reedereien hinter den Marken Aida Cruises, TUI Cruises und MSC Cruises an.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6
Meta, Amazon, Microsoft: Die KI-Revolution frisst ihre Kinder
Der Facebook-Konzern Meta baut massiv Stellen ab, um Geld für Investitionen in die Künstliche Intelligenz zu haben. Sind das die ersten Erschütterungen eines grossen Bebens?
Wer verstehen will, welche düstere Entwicklung die KI-Revolution nehmen kann, muss nicht in die Zukunft blicken, sondern zu Meta. Beim Facebook-Konzern zeigt sich schon heute, wie Technologie Arbeit ersetzt – und wie es den verbliebenen Mitarbeitern ergeht. Jüngst hat der Konzern angekündigt, zehn Prozent der Belegschaft abzubauen, was 8000 Stellen entspricht. Sie werden nicht mehr gebraucht – beziehungsweise werden die eingesparten Lohnsummen dringend benötigt, um Rechenzentren zu bauen und die Stromrechnung zu bezahlen.
Zur Story