Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der 10-Milliarden-Deal: Nestlé will Skin Health verkaufen



Nestlé steht kurz vor dem Verkauf seiner Hautpflegesparte. Man führe mit einem Konsortium, das von der Private Equity Gesellschaft EQT und einer Tochter der Abu Dhabi Investment Authority (ADIA) angeführt werde, exklusive Verkaufsverhandlungen, teilte der Nahrungsmittel-Konzern am Donnerstag mit.

ARCHIVBILD ZUM ABBAU VON 100 STELLEN AM PRODUKTIONSSTANDORT VON NESTLÉ IN BASEL, AM DONNERSTAG, 09. MAI 2019 ---- A logo is pictured during the general meeting of the world's biggest food and beverage company, Nestle Group, in Lausanne, Switzerland, Thursday, April 11, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Nestlé tritt in Verkaufsverhandlungen ein. Bild: KEYSTONE

Dabei ist die Rede von einem Verkaufspreis von 10,2 Milliarden Franken. Die geplante Transaktion werde nach den Konsultationsverfahren mit den Mitarbeitenden und vorbehältlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 abgeschlossen sein, hiess es weiter. Nestlé werde dann über die Verwendung des Erlöses sowie die zukünftige Kapitalstruktur informieren.

Nestlé Skin Health (NSH) – wie die Sparte offiziell heisst – erzielte 2018 einen Umsatz von 2,8 Milliarden Franken und beschäftigt mehr als 5000 Mitarbeitende in 40 Ländern mit Hauptsitz in Lausanne. Sie ist spezialisiert auf Lösungen im Bereich Hautgesundheit, die sowohl für medizinische Fachkräfte als auch für Patienten und Konsumenten bestimmt sind.

NSH betreibt die drei Geschäftseinheiten Verschreibungspflichtige Präparate, Ästhetische Dermatologie und Consumer Care. Nestlé hatte vergangenen September angekündigt, dass Optionen für die Sparte Skin Health geprüft würden.

(sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Nestlé immer wieder in der Kritik. Das ist die Geschichte

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Interview

WEF-Chef Schwab: «Wenn wir nichts unternehmen, kommen die Veränderungen durch Gewalt»

Die Corona-Krise zeigt: Wir müssen den globalen Kapitalismus neu definieren, sagt Klaus Schwab, Chef des WEFs. Sonst komme die Veränderung mit Gewalt.

Seit Anfang des Jahres arbeitet Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums WEF, im Homeoffice. Noch nie habe er so viele Menschen getroffen wie in den vergangenen Monaten – aber eben nur virtuell, erzählt der 82-Jährige am Telefon.

Seit 50 Jahren lädt er Regierungschefs, Majestäten, Vorstandsvorsitzende, Menschenrechtler und Umweltaktivisten nach Davos, um sie ins Gespräch zu bringen. Im Januar 2021 wird es coronabedingt nur ein virtuelles Treffen geben. Das eigentliche Forum wurde auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel