Wirtschaft
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ZUR BERUFSAUSBILDUNG DETAILHANDELSFACHFRAU BEI DER POST STELLEN WIR IHNEN HEUTE MITTWOCH, 24. FEBRUAR 2016, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A retail trade apprentice of the Swiss Post advises a customer on smart phones at the post office Basel 3 Spalen, Switzerland, on January 18, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Neben Handys will die Post künftig auch Krankenkassen-Beratungen anbieten. Bild: KEYSTONE

Interview

«Wir müssen die Filialen beleben»: Post-Chef will ins Krankenkassen-Business einsteigen

Der Konzern sucht nach neuen Einnahmenquellen und will künftig Beratungen in den Postfilialen anbieten. Und umweltfreundlicher werden: Die Post will bis 2030 Co2-frei sein. Das grosse Interview mit Post-CEO Roberto Cirillo.

Othmar von Matt/ ch media



Roberto Cirillo empfängt in seinem Büro im Post-Hauptgebäude in Bern Wankdorf. Am Sitzungstisch steht ein grosses gelbes Post-Plakat, auf das «Roberto» gedruckt ist. Es war sein Geschenk für den Einstieg als Post-Chef.

Ist es in Ordnung, wenn wir das Gespräch auf Hochdeutsch führen?
Roberto Cirillo: Wie Sie möchten. Mundart. Hochdeutsch.

Wir könnten Sie auch auf Italienisch, Spanisch, Französisch oder Englisch befragen?
Natürlich. Aber meine Arbeitssprache ist Deutsch. Das passt perfekt.

Seit 100 Tagen an der Spitze der Schweizer Post: CEO Roberto Cirillo.

Der neue Post-Chef Roberto Cirillo hat Grosses vor. Bild: KEYSTONE

Dass Sie fünf Sprachen sprechen, passt in der viersprachigen Schweiz sehr gut zu einem Konzernleiter eines bundesnahen Betriebs?
Es ist sehr schön, mit den Mitarbeitern in ihrer eigenen Sprache reden zu können. Das baut Barrieren ab.

Sie sind nun ein halbes Jahr im Amt. Wie umschreiben Sie in drei Worten, was die Post ist?
Zuverlässigkeit ist sicher ein Element. Wichtig ist auch Verbundenheit und Identität. Und drittens sind wir sehr innovativ und erfolgreich unterwegs. Definitiv erfolgreicher, als jedes andere Postunternehmen in Europa, wohl sogar weltweit. Denn am Mittwoch wurde die Schweizer Post wieder zur besten der Welt gekürt.

«Die Paketmengen wachsen sehr stark. Wir müssen deshalb neue Kapazitäten schaffen.»

Wie soll die Post aussehen, wenn Sie sie dereinst verlassen?
Die Post soll in 10 oder 15 Jahren noch immer ein sehr relevantes Unternehmen sein für die Schweiz.

Können Sie diese Post der Zukunft genauer skizzieren?
Wir haben zwei grosse Herausforderungen. Einerseits garantiert die Post den sicheren, zuverlässigen und vertraulichen Transport von Informationen für die Bevölkerung, für Unternehmen und Organisationen. In 15 Jahren wird dieser Transport zum grossen Teil digital stattfinden.

Und die zweite Herausforderung?
Sie betrifft die Logistik. Die Post ist das Logistik-Rückgrat der Schweiz. Hier steigen die Anforderungen massiv. Stichworte dafür sind E-Commerce und M-Commerce, also Onlinehandel auf mobilen Geräten wie etwa das Handy. Wenn wir es schaffen, diese beiden Bereiche zukunftsfähig zu machen, leisten wir einen gewaltigen Beitrag an die Schweizer Volkswirtschaft.

Was planen Sie bei der Logistik?
Die Paketmengen wachsen sehr stark. Wir müssen deshalb neue Kapazitäten schaffen. Das tun wir mit unseren regionalen Verteilzentren im Tessin, in Graubünden und im Wallis. Sie werden es uns ermöglichen, neue Dienstleistungen anzubieten wie die flächendeckende Lieferung am selben Tag. Es gibt aber noch eine andere Herausforderung.

Welche?
Die letzte Meile. Um in den Städten Pakete und Waren auf der letzten Meile an die Kunden zu bringen, müssen wir noch feiner verästelte Netze aufbauen. Es braucht logistische Plattformen, um die Nachfrage der Zukunft bewältigen zu können.

Wie viele solche Plattformen braucht es für eine Stadt?
In der Stadt Zürich braucht es wahrscheinlich Dutzende von Standorten. Pakete und Waren werden von diesen Standorten nachhaltig zu den Kunden geliefert, zum Beispiel mit Velokurieren des Technologieunternehmens notime.

Wie muss man sich eine solche Plattform vorstellen?
Mit dem Standort ist sie zwar physisch vorhanden. Der Warenfluss wird aber durch digitale Netze gesteuert.

In den grösseren Schweizer Städten müssen also weit über hundert Plattformen aufgebaut werden?
Eine hohe Dichte ist tatsächlich wichtig, so verkürzen wir die Lieferzeiten. Doch das sind Zukunftsszenarien.

Gibt es bei der Logistik noch weitere Herausforderungen?
Wir müssen verstärkt eine Logistik ins Ausland aufbauen – und vom Ausland zurück in die Schweiz. Seit einiger Zeit haben wir den Gateway to China, das Tor für die Schweizer KMU nach China. Nach dieser Logik sollten wir ein Tor in die ganze Welt aufbauen, damit die Schweiz ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit auch in Zukunft sicherstellen kann.

Heisst das: Sie wollen ein weltweit tätiges Logistikunternehmen kaufen?
Nicht unbedingt. Es geht nicht um Expansion. Es geht darum, dass wir für die Schweiz die entsprechenden Kanäle ins Ausland sichern, damit wir die Schweizer Unternehmen ins Ausland begleiten können. Das kann über Partnerschaften geschehen oder über Zukäufe.

Wo kann die Post in Zukunft Geld verdienen? Vor allem mit Paketen?
Pakete und Waren sind ein Wachstumsmarkt. Es ist ein kompetitiver Markt und wir werden dort verdienen, was möglich ist.

«Die Menge steigt, die Kundinnen und Kunden wollen die Pakete immer schneller»

Bis jetzt verdienen Sie kaum Geld mit Paketen. Müssen Sie die Preise senken?
Die Menge steigt, die Kundinnen und Kunden wollen die Pakete immer schneller. Das bedeutet, dass wir mehr Mitarbeitende brauchen und in die Infrastruktur investieren müssen. Wir wollen den richtigen Preis für die richtige Leistung. Die Kunden sind bereit, für Qualität zu bezahlen. Und Qualität, Dichte des Netzes, Flexibilität und Innovation der Post sind in der Schweiz einmalig.

Ganz anders sieht es bei den Briefen aus. Sie sind seit Jahren rückläufig. Gibt es in zehn Jahren keine Briefe mehr?
Verschwinden werden sie nicht. Die Volumen werden aber signifikant kleiner. Klar ist: Wir müssen das Gesamtsystem der Post anpassen. Mit einem Briefvolumen, das in zehn Jahren vielleicht noch halb so gross ist wie heute, können wir nicht mehr arbeiten wie heute.

Denken Sie an Preiserhöhungen?
Der Preis von Briefen hat sich seit 15 Jahren nicht um einen einzigen Rappen erhöht. Das ist eine sehr lange Zeit. Die Frage einer Preiserhöhung wird sich stellen. Aber nicht in den nächsten ein oder zwei Jahren. Wir würden es begrüssen, wenn es in diesem Bereich Dialogbereitschaft gäbe. Doch es geht um mehr.

Wie meinen Sie das?
Wir müssen die operative Flexibilität zurückgewinnen. Nur so können wir die Erfolgsgeschichte der Post in den nächsten zehn Jahren fortschreiben. Was machte den Erfolg der Post möglich? Flexibilität und unternehmerische Freiheit. Wir wollen die Grundversorgung der Schweiz weiterhin eigenwirtschaftlich erbringen. Dafür müssen wir neue Dienstleistungen anbieten, wo es neue Bedürfnisse gibt. Wir müssen das System Post und seine Finanzierung als Ganzes ansehen. Eine entsprechende Gesamtschau liegt seit Ende August beim zuständigen Departement Uvek.

Wo wollen Sie neu anbieten?
Wir haben einen Aktivposten, den wir noch nicht angesprochen haben. Das ist unser Netz mit den Filialen und den Pöstlerinnen und Pöstlern, das uns eine einmalige Nähe zu den Menschen und zu den Dörfern garantiert. Wir müssen ganz besonders das Filialnetz weiterentwickeln und beleben. Leere Wände helfen niemandem. Ein Backstein erbringt keine Dienstleistung und kein Geld. Menschen und relevante Angebote tun das.

Sie haben heute total 4200 Kontaktpunkte in der Schweiz, darunter 800 bis 900 Poststellen. Was planen Sie?
Das Filialnetz soll mit Dienstleistungen belebt und stabilisiert werden. Das ist die Öffnung, die wir brauchen und wollen. Die meisten Dienstleistungsfirmen verschieben ihre Angebote ins Netz und sind nur noch online präsent. Es gibt aber Personen, die den menschlichen Kontakt wollen und suchen. Wir haben mit unseren kompetenten Mitarbeitenden in den Filialen die Fähigkeit, um diesem Bedürfnis zu entsprechen. Wir wollen damit verhindern, dass in der Schweiz Dienstleistungswüsten entstehen.

An welche Dienstleistungen denken Sie?
Wir wollen die Poststellen nicht in eine Versicherung, ein Reisebüro oder eine Arztpraxis verwandeln. Unser Postnetz der Zukunft soll aber garantieren, dass Dienstleistungen mit menschlicher Beratung weiterhin existieren. Es ist sehr anspruchsvoll geworden, das richtige Angebot zum richtigen Preis online zu finden. Selbst junge Leute tun sich schwer damit. Hier soll die Post helfen.

Man soll sich in Postfilialen künftig zum Beispiel beraten lassen können, welche Reiseversicherung man abschliessen soll?
Genau. Beratungen zu Reiseversicherungen sind ein Beispiel dafür. Unsere Mitarbeitenden sollen die Kunden bei einer ganzen Palette von Dienstleistungen beraten.

Müssen die Postmitarbeiter neu geschult werden?
Unsere Mitarbeiter sind sehr kompetent, wenn es um Dienstleistungen geht. Sie haben eine sehr gute Ausbildung. Zudem geniessen sie sehr hohes Vertrauen. Tests in der West- und Zentralschweiz am Beispiel von Krankenkassen haben gezeigt, dass unsere Mitarbeiter in der Lage sind, solche Dienstleistungen zu erbringen, und dies den Kundinnen und Kunden Mehrwert bringt.

In Zukunft kann man sich bei der Post beraten lassen, zu welcher Krankenkasse man am besten wechselt?
Ja, das ist ein Beispiel: Wir könnten in Poststellen Beratungen zu Krankenkassen durchführen. Deswegen machten wir entsprechende Tests. Die Palette ist sehr breit.

Wie viele Poststellen wird es in zehn Jahren noch geben?
Das hängt zu hundert Prozent davon ab, wie stark wir diese Poststellen öffnen können.

Es gibt bereits 50 sogenannte Poststellen der Zukunft. Wie sehen sie aus?
Wir investieren in unser Netz, bauen die klassischen Poststellen mit Panzerglas und Gittern kundenfreundlich um. Sie verfügen über Beratungs- und Selbstbedienungszonen. Letzte Woche haben wir die 50. Poststelle der Zukunft eröffnet. Nun brauchen wir noch die entsprechenden Dienstleistungen.

Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga möchte die Post wieder stärker an den Staat rücken. Das lässt sie durchblicken. Wie sehen Sie das?
Wir gehen davon aus, dass der Bund zu 100 Prozent unser Eigner bleibt. Unsere Herausforderungen hängen nicht mit der Frage des Eigners zusammen. Sondern mit der Nachfrage am Markt und mit dem Finanzierungsmodell.

Sommaruga ist Klimapolitik besonders wichtig. Hier hat die Post eine Vorbildfunktion.
Wir wollen ein Vorbild sein. Dieser Rolle sind wir uns als grösster Logistiker der Schweiz mit der grössten Fahrzeugflotte bewusst. Wir sind weltweit das einzige Postunternehmen, das alle zwei Milliarden Briefe zu fast 100 Prozent mit elektrischen Fahrzeugen verteilt. Wir setzen dafür 6000 elektrisch betriebene Dreiräder DXP ein.

Wie viele Fahrzeuge hat die Post?
Die gesamte Flotte der Post umfasst 14 500 Fahrzeuge. 6600 sind elektrisch mit Ökostrom unterwegs. In der Logistik bietet sich nun die Chance, ebenfalls auf elektrische Fahrzeuge umzurüsten.

«Wir wollen bis 2030 netto Null sein.»

Sie wollen auch die restlichen 7900 Fahrzeuge fossilfrei machen?
Ja. Die grosse Herausforderung besteht aber in der Finanzierung dieser Wende.

In welchem Zeitrahmen ist der Umbau möglich?
Das hängt von der Investitionsfähigkeit der Post ab. Es könnte in zehn Jahren möglich sein, zieht man die durchschnittliche Abschreibungsdauer unserer Fahrzeuge in Betracht.

Wir wollen bis 2030 netto Null sein. Das bedingt aber signifikante Investitionen. Ein Elektrofahrzeug in der Kategorie, wie wir es brauchen, ist doppelt so teuer wie ein fossiles Fahrzeug.

Wichtig ist für Sie auch, wie es mit Postfinance weitergeht. Gelingt es Ihnen, das Hypothekarverbot aufzuheben?
Heute ist Postfinance mit dem Verbot Kredite und Hypotheken zu vergeben nur eine halbe Bank. Dieses Modell hat im Negativzins-Umfeld keine Zukunft. Es ist deshalb zwingend, dass wir es weiterentwickeln. Ich bin überzeugt davon, dass die Entscheidungsträger sehr klar sehen, wie wichtig dieser Schritt ist. Eines muss man aber sehen: Wir werden von der Postfinance selbst bei einer Öffnung nicht mehr dieselben Dividenden erhalten wie in der Vergangenheit.

Nehmen Sie eine Teilprivatisierung in Kauf, um das Hypothekar- und Kreditverbot aufzuheben?
Die Frage, wem die Postfinance gehört, ist für uns nicht zentral. Entscheidend ist, die Postfinance auf einen stabilen und nachhaltigen Kurs zu bringen. Das ist für die Post als Ganzes wichtig. Schliesslich wollen wir die Grundversorgung auch in Zukunft selbst bezahlen.

Was tun Sie, sollte die Politik das Verbot nicht aufheben?
Dann müssten wir alle Massnahmen treffen, um die Stabilität von Postfinance zu gewährleisten. Wir sind aber zuversichtlich, dass die Politik sieht, wie wichtig die Weiterentwicklung von Postfinance ist.

Vier weitere Postbaustellen

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65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sowhat 12.10.2019 22:34
    Highlight Highlight Mich etrstaunt die urkonservative Sichtweise vieler Komentierenden hier. Die Post muss sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Der grösste Teil ihrer ehemaligen Aufgaben, Briefe, Postkarten, Einzahlungen etc. hat sich dramatisch reduziert. Einzig der Paketversand hat zugenommen. Wenn die Post unter diesen Voraussetzungen nicht neue Geschäftsfelder anvisiert, gibt es sie in absehbarer Zeit nicht mehr.

    Wieviele Schuster kennen diese Kommentierenden eigentlich noch, die bei ihrem Leisten geblieben sind? Äbe! Die gibts nämlich nicht mehr, weil ihr eure Schuhe da nicht mehr machen lasst
    • Vecchia 14.10.2019 10:03
      Highlight Highlight "urkonservative Sichtweise"

      hat nichts damit zu tun, aber die Post sollte zuerst wieder ihr eigenes Angebot und ihren Grundauftrag gut erfüllen.
      Ich wohne und arbeite auf dem Land, diverse Poststellen wurde geschlossen und ein Teilangebot in diverse Volg-Läden gezügelt. Seither muss ich privat wie geschäftlich, je nach Postgeschäft, zu 4-5 verschiedenen Poststellen kurven da, ausser der einen richtigen Poststelle zwei Dörfer weiter, keine Stelle mehr das vollständige Angebot hat. Wahnsinnig umweltfreundlich ...
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 12.10.2019 21:32
    Highlight Highlight Die Post soll ihren Grundauftrag erfüllen. Das darf auch Geld kosten. Leider wird da abgebaut und so Murks wie Versicherungsberatung überlegt 🙄
  • Rumbel the Sumbel 12.10.2019 19:26
    Highlight Highlight Post ist Post und nicht Krankenkasse. Sowieso Post war einmal.
  • Aufschrei 12.10.2019 18:20
    Highlight Highlight Ich finde die Idee gut und sie könnte sogar funktionieren.

    Für alle diejenigen, die sich über die Diversifizierung bei der Post echauffieren; was würdet ihr als Postchef unternehmen, um einen unrentablen aber gesetzlich zwangsverodneten Service Public aufrecht zu erhalten?
  • El Vals del Obrero 12.10.2019 15:39
    Highlight Highlight "In 15 Jahren wird dieser Transport zum grossen Teil digital stattfinden"

    Hat er schon mal was von diesem Internet gehört, dass es bereits gibt und ohne Beteiligung der Post schon funktioniert?

    Naja, Swisscom will sicher auch bald Brieftransporte anbieten. Dann wäre letztendlich die ehemalige PTT in zwei neue PTTs aufgeteilt worden :)
    • Alex_Phil 12.10.2019 17:31
      Highlight Highlight Im Swisscom Shop wird einem Angeboten das Postfinance App dowzuloaden. Dazu noch den Schnellservice einrichten.
    • sowhat 12.10.2019 22:43
      Highlight Highlight El Vais, ich wollte dich blitzen, hast aber wg meinem dicken Finger ein Herz gekriegt. 😁
      Ich finde deinen Kommentar wg dem Internet doof.
      Der Post kann man nun wirklich nicht vorwerfen die Digitalisierung verschlafen zu haben.
  • TagTräumer. 12.10.2019 14:55
    Highlight Highlight Finde ich eine super Idee, doch doch
  • gerade LIVE dazugeschaltet 12.10.2019 14:32
    Highlight Highlight Wie krank ist das denn?
  • Gubbe 12.10.2019 14:27
    Highlight Highlight Ich habe schon einen Bissplan, wie ich alle Banken dazu bringe, mir alles Geld zu überbringen. Der Plan sieht vor, den Haufen auf zu teilen, mir 20%, den Rest durch die Bevölkerung. Man muss ja von etwas leben.
  • Neunauge 12.10.2019 13:55
    Highlight Highlight Ich würde bei der Gelegenheit noch Staubsauger, Teefahrten und Katzenstreu mit ins Sortiment aufnehmen. Und Butter!
    • Makatitom 12.10.2019 17:20
      Highlight Highlight Neu wären da aber nur die Tee/Kaffeefahrten, alles andere bekommst du bereits bei der Post
  • Maya Eldorado 12.10.2019 13:45
    Highlight Highlight Er kann 3 Landessprachen sprechen. Daneben spricht er spanisch und englisch.
    Das wurde hervorgehoben.
    Es stände ihm gut an noch die 4. Landessprache zu lernen, das räterromanische. Erst dann kann er mit allen Schweizern in ihrer Muttersprache sprechen.
    • Nume no eis, bitteee! 12.10.2019 15:19
      Highlight Highlight Seien Sie doch mal nicht ganz so streng.
    • Maya Eldorado 12.10.2019 15:44
      Highlight Highlight Es stand oben einfach so aufreizend, dass er es gut findet, dass er mit allen in ihrer Landessprache sprechen kann.
      Da ist mir gleich aufgefallen, dass das räterromanische aussen vor geblieben ist. Schade, eine so schöne Sprache ist am aussterben.
    • Makatitom 12.10.2019 17:21
      Highlight Highlight Es heisst übrigen rätoromanisch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Petitsuisse 12.10.2019 13:07
    Highlight Highlight Ja unsere Post ist vermutlich weltweit die beste und zuverlässigste, doch zu welchem Preis? Einerseits wird das Personal "ausgequetscht" und verschoben wie Töggeli im Leiterlispiel. Standorte werden ohne Rücksicht aufgegeben, dem Personal werden sogenannte zumutbare Stellenangebote unterbreitet, jenseits von gut und böse. Friss oder Stirb heisst hier die Devise.So muss Personal, welche nur die internen, eidgenössisch nicht anerkannten Ausbildungen hat von Basel nach Härkingen wechseln, selbst wenn es keinen Führerschein hat. Und wenn doch, ist das klimaneutral? Alles Augenwischerei!
    • Petitsuisse 12.10.2019 13:20
      Highlight Highlight Zum andern will die Post bei den richtigen Speditionen mitmischen, ist aber derart unflexibel, dass man versucht ist die versteckte Kamera zu suchen wenn man mit denen zu tun hat. Wie auch bei Postfinance ist dieser Service ein Abklatsch des eigentlichen Geschäfts. Aber solange es immer mehr brachenfremde "Manager" in den Teppichetagen gibt, wird sich das langfristig nicht bessern.
    • Cosmopolitikus 12.10.2019 16:51
      Highlight Highlight Und? Da Sie scheinbar Experte sind und Internas kennen, möchte ich gerne wissen, wie das Problem gelöst werden kann? Ich bin gespannt auf Ihre Ausführungen.
    • Petitsuisse 12.10.2019 18:42
      Highlight Highlight Danke, hätte ich nicht besser sagen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 12.10.2019 13:01
    Highlight Highlight Wann kann ich meinen Drahtesel in den Service bringen ?

    Und ich hätte gerne, dass jemand im November zu meiner Katze schaut.

    Und den Müll rausbringen am Montag wäre noch gäbig.

    Danke
  • Panna cotta 12.10.2019 12:56
    Highlight Highlight In ein paar Jahren wird die Post Psychotherapien anbieten.
    • The Destiny // Team Telegram 12.10.2019 14:20
      Highlight Highlight Physiotherapie "Hot Päckli"
  • Thomas G. 12.10.2019 12:49
    Highlight Highlight Das ist sicher direkt aus dem Ratgeber "Tote Pferde reiten sich besser" abgekupfert. Googeln!
  • Thomas G. 12.10.2019 12:47
    Highlight Highlight Macht doch noch eine Autogarage, ein Reisebüro, ein Nagelstudio, einen Coiffeur und ein Restaurant in die Post. Die Mitarbeiter sind ja vielseitig begabt, die kriegen das hin. Vielleicht kann ja auch jemand nebenher noch Zähne flicken oder so, passt das alles super zur Post.
  • Peter R. 12.10.2019 12:33
    Highlight Highlight Es wäre schön wenn sich die Post wieder auf ihre Kernkompetenz besinnen würde und da die nötige Infrastruktur aufbauen würde. Krankenkassen-Beratung brauchen wir nicht - es gibt die Comparis!!
    In Uitikon-Waldegg (knapp 4'000 Einwohner) wurde die Post neu plaziert (wegen Umbau Einkaufsgebäude) und dabei gibt es nicht einmal einen Postomat - man muss in den Coop gehen und warten bis gnädigst jemand von dort kommt, um die Dienstleistung zu erbringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • circumspectat animo 12.10.2019 12:19
    Highlight Highlight Ab wann bietet die Post eigentlich Gesundheitsdienstleistungen, Autoservice und Hauskaufberatung an ?
  • RicoH 12.10.2019 12:15
    Highlight Highlight Wenn ich auf die Post gehe, will ich
    A) ein Paket/Brief möglichst schnell aufgeben können oder
    B) ein Paket/Brief möglichst schnell abholen können.

    Nervig wird es, wenn jemand einen Sonderwunsch wie z.B. eine Einzahlung/Überweisung in Fremdwährung machen will. Dann stehst du ein gefühlte Ewigkeit am Schalter an.

    Wenn die Post jetzt auch noch Beratungen anbieten will, dann dauert das Ganze mehrere gefühlte Ewigkeiten. Nein, darauf habe ich überhaupt keinen Bock. Aus meiner Sicht ein gaaanz kontraproduktiver Ansatz.
    • ch.vogel 12.10.2019 16:07
      Highlight Highlight Bester Post hier, stimme dir 100% zu.
      Wenn die Mitarbeiter mit reinem Post-Dienstleistungen (inkl. Pakete sortieren etc.) nicht ausgelastet sind, kann man den Standort auch grad dichtmachen und eine PickPost Stelle im nächsten Kiosk oder Migros aufmachen.
      Ist zwar ein zusätzlicher Aufwand für die Angestellten dort, aber diese Geschäfte sind sowieso geöffnet (zu kundenfreundlichen Zeiten), sind auf schnelle Transaktionen ausgelegt und können einfach ein paar zusätzliche Stellenprozente einstellen anstatt sich überlegen zu müssen, wie man das Geschäft und die Mitarbeiter besser auslasten könnte.
  • Töröö! 12.10.2019 12:06
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • Gipfeligeist 12.10.2019 12:04
    Highlight Highlight "Wir wollen bis 2030 netto Null sein"

    Jap, Wasser predigen und Wein trinken, die PostFinance ist einer der dreckigsten Banken der Schweiz [1]. Solange sie ein paar Elektrofahrzeuge kauft (ist langfrisit sowieso günstiger) können sich die Deppen schön Grün-waschen. Bitte schaut diesen Firmen genau auf die Finger...

    1) https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/schweizer-banken-im-test-nachhaltigkeit-geniesst-wenig-kredit (Ende 2017)
    Benutzer Bild
  • Thomas Oetjen 12.10.2019 12:04
    Highlight Highlight «Briefmarken? Haben wir nicht. Aber hier eine Krankenkasenpolice und ein Sugus“»

    Die Provision die die Post mit den KK-Vermittlungen verdiene würde geht von unseren Prämien ab, das finde ich gelinde gesagt, eine Schweinerei.
  • Thomas Oetjen 12.10.2019 12:01
    Highlight Highlight 😂😂😂
  • Füürtüfäli 12.10.2019 11:29
    Highlight Highlight Äääähm... Schuster, bleib bei deinen Leisten...

    Wenn ein Standard-Brief (A-Post wohlgemerkt) eine!?! Woche braucht, um von Winterthur nach Frauenfeld zu gelangen, will ich erst gar nicht wissen, wie schluddrig sie einem beraten im Krankenkassenwesen. Nei märci....
    • weachauimmo 12.10.2019 20:36
      Highlight Highlight Schließt Du jetzt von einem Einzelfall auf jeglichen A-Post-Versand von Standardbriefen?
    • Füürtüfäli 14.10.2019 09:43
      Highlight Highlight Da ich in den letzten Wochen mehrere Briefe versenden konnte, kann ich leider nicht von einem Einzelfall reden. Es sind gerademal 7/26 Briefen am folgenden Werktag bei den Empfängern angekommen ( bei rechtzeitiger Aufgabe). Im Schnitt kamen die Briefe am 3ten Tag beim Empfänger an und das sollte es nicht sein.
  • John Henry Eden 12.10.2019 11:17
    Highlight Highlight Statt dem SRF (und einigen Lokalsendern), sollte die Post die Radio- und TV-Gebühren bekommen. Natürlich unter anderem Namen.

    Im Vergleich zum überholten Angebot vom SRF ist der Dienst der Post tatsächlich wichtig für Land und Leute.

    Spätestens in 20 Jahren ist das SRF sowieso Geschichte. Im Gegensatz zum Onlinehandel, der dann erst so richtig Gas gibt. Paketlieferungen werden also sehr, sehr viel wichtiger sein, als Geschwafel und Geschwurbel im Schweizer Fernsehen und am Schweizer Radio.

    Kluge Menschen und moderne Staaten, handeln präventiv.
    • ingmarbergman 12.10.2019 11:20
      Highlight Highlight Onlinehandel bringt dem kulturellen Zusammenhalt überhaupt nichts. Im Gegensatz zum SRF.
      Wer Pakete bestellen will, soll dafür bezahlen. Dafür muss die Post nicht subventioniert werden.
  • Henzo 12.10.2019 11:05
    Highlight Highlight Ich persönlich finde, die Poststellen wirken zu leblos, zu kalt, zu verstaubt oder eben zu Lagerhallenhaft um ein attraktiver Ort zu sein um zu Verweilen und was anderes zu machen als ein Paket abzugeben. Das fängt schon bei den verkrampften Uniformen am Schalter an ...einfach zu altbacken mässig. Das kann man alles leider nicht so einfach ändern.
    • Nr 756 12.10.2019 11:50
      Highlight Highlight Natürlich kann man, wenn man denn will.
      Zudem, anstatt Beratungen anzubieten wie wä're es wenn man einen Bücherladen mit Cafe reinbringt? Oder die Post in eine richtige Papeterie verwandelt? Das hätte zumindest noch mit "Post" zu tun, nicht so wie Versucherungen.
    • Spieglein 12.10.2019 12:37
      Highlight Highlight Ich würde Umkleidekabinen, Spiegel und einen Laufsteg installieren. So kann die bestellte Ware kurz anprobiert werden, das Publikum könnte auch noch Rückmeldung geben...
      Vielleicht noch eine Vermess-Station, einen Modeberater und ein Technik-Experte für zukünftige Bestellungen.
    • Henzo 12.10.2019 15:24
      Highlight Highlight Nr 765: das mit dem Cafè war auch meine Idee aber auf der anderen Seite gibt es dort auch immernoch Bareinzahlungen. Wenn ich sehe, was für Leute bei uns am Bahnhof im Café herum lungern und um 10 Uhr schon ihr 5. Bier kippen, dann möchte ich nicht mit viel Geld in der Hand da vorbei laufen ....wirkt einfach deutlich unseriöser ...aber sonst ja, bin ich bei dir ...man müsste aber auch genug Platz in der Filiale haben und viel Geld in die Infrastruktur hinein buttern. Aber mal einen Pilot sollten sie trotzdem starten.
  • ingmarbergman 12.10.2019 10:34
    Highlight Highlight Die Post soll Briefe und Pakete befördern. Sonst nix. Kein Kiosk, keine Krankenkassen aufschwatzen.
    Solange die Post ein staatlich subventioniertes Monopol hat, brauchts keinen solchen Gugus. Wenn ihr Kiosk sein wollt, dann privatisiert die Post und der Markt wird ein Angebot schaffen für Leute die nur Briefe und Pakete verschicken wollen.
    • Nr 756 12.10.2019 11:51
      Highlight Highlight Hmm, vom Monopol spürt man dank DHL, ups und Konsorten aber eher wenig. 🤔
    • Mike S. 12.10.2019 14:15
      Highlight Highlight Naja, also das Monopol der Post wird ja nicht subventioniert. Die Post hat nur ein Monopol auf Briefsendungen bis zu 50g, welches sie eigenwirtschaftlich (ohne Steuergelder) finanzieren muss. Nur bei der PostAuto sieht es anders aus, wo sie für den bestellten Regionalverkehr Gelder bekommt. Denken Sie, der Transport der Briefe ist kostenlos? Anyway, wie viele Briefe haben Sie wohl in den letzten Monate versendet? Irgendwie muss die Post ja Geld machen und das geht das wohl kaum nur noch über die Briefe, wenn sie keine versenden.
    • JoeyOnewood 12.10.2019 15:48
      Highlight Highlight Ingarmarbetgman: Vlt. Solltest du dich etwas besser informieren, bevor du hier so rumposaunst. Der Postkonzern ist nicht subventioniert - im Gegenteil, er liefert dem Eigner (dem Bund, also und allen) jährlich 200 Mio Dividende ab.

      Zum Thema Monopol: Die Post hat nur ein Monopol bei den adressierten Sendungen bis 50g, just jener Bereich, der in den letzten 10 Jahren rasant zusammenbrach. Angesichts des damit verbundenen öff. Auftrages alle CH-Briefkästen mind. 5 pro Woche anzusteuern, würde wohl gar kein anderer Player in diesen Markt gehen will. Er ist weder lukrativ noch zukunftsträchtig.
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  • Capodituttiicapi 12.10.2019 10:24
    Highlight Highlight Ausserdem. Die meiste Pizzaiolos bieten bald Gynäkologie-Dienstleistungen an.
    • johnnyenglish 12.10.2019 12:15
      Highlight Highlight Pizza Funghi Vulvovaginitis
  • c_meier 12.10.2019 10:16
    Highlight Highlight "Um in den Städten Pakete und Waren auf der letzten Meile an die Kunden zu bringen, müssen wir noch feiner verästelte Netze aufbauen. Es braucht logistische Plattformen... "
    Früher hatte die Post in jedem Dorf bzw. Stadtteil eine solche logistische Plattform auch Poststelle genannt... aber das hat man ja zusammengespart... 🤔
    • xTuri 12.10.2019 10:35
      Highlight Highlight Waren Sie mal auf einer solchen Poststelle in einem Dorf? Da läuft nichts mehr, selbst den Mitarbeitenden ist langweilig. Das heutige Netz weist ein jährliches Defizit von ca. 90-100 Mio aus. Gemischtwarensortiment wurden aus Druck von Politik und Bevölkerung eliminiert. Die frühere Haupteinnahmequelle durch Einzahlungen am Schalter und Briefversand sind nicht mehr da.
    • Cosmopolitikus 12.10.2019 10:41
      Highlight Highlight Das ist eben gerade das Problem. Postfilialen sind rein physische Standorte, welche eine teure Infrastruktur besitzen (Alarmanlagen, Geldauszahler, Flächen, etc.), welche zum Teil heute so nicht mehr genutzt wird. Heute braucht es flexible Angebote, welche den Mix von digital und physisch ermöglichen.
    • Mugendai 12.10.2019 11:01
      Highlight Highlight XTuri also bei uns auf dem Dorf muss man praktisch immer anstehen. Immer Betrieb. Trotzdem soll sie geschlossen werden.
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  • Zaytoun 12.10.2019 10:11
    Highlight Highlight Nein. Ich will keine Versicherungsberatung am Postschalter. Niemand möchte das.
    • skeeks 12.10.2019 16:49
      Highlight Highlight Wenn das niemand möchte, dann wird die Post das auch nicht einführen. So einfach ist das.

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