Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Blick auf das Logo der St. Galler Kantonalbank, aufgenommen vor der Bilanzmedienkonferenz der St. Galler Kantonalbank, am Mittwoch, 17. Februar 2016, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Was für eine Rolle spielt die St. Galler Kantonalbank? Bild: KEYSTONE

Football Leaks: Jetzt greift die Schweiz ein – Finma klärt Rolle der Banken ab



Football Leaks – das grösste Datenleck der Sportgeschichte – füttert die Öffentlichkeit fast täglich mit neue brisanten Informationen über die Machenschaften der ganz Grossen des Fussballs. 

Unter anderem brachten die «Spiegel»-Recherchen zu Tage, dass Jorge Mendes, einer der erfolgreichsten Spielerberater überhaupt, viel von «seinem» Geld auf Schweizer Bankkonten fliessen liess. Mendes berät die Superstars des Fussballs; so etwa Cristiano Ronaldo und José Mourinho. 

«Alle Mendes-Leute hatten Konten im Umfeld der St. Galler Kantonalbank», sagt Jörg Schmitt, Mitglied des «Spiegel»-Investigativteams. Einige ausserdem bei der Hyposwiss und bei der Mirabaud. Den drei Schweizer Banken könnten schon bald unangenehme Fragen gestellt werden. 

«Wir werden Abklärungen vornehmen, welche Rolle Schweizer Banken in diesem Kontext gespielt haben», sagt Tobias Lux, Mediensprecher der eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) zu watson.  Zu einzelnen Instituten äussere sich die Finma indes nicht. 

24.09.2016;  St. Gallen; Fussball Super League - FC St.Gallen - FC Basel; Silvan Hefti (L, St.Gallen) gegen Matias Delgado (R, Basel) (Marc Schumacher/freshfocus)

Die St. Galler Kantonalbank ist Sponsor des FC St. Gallen. Bild: freshfocus

SGKB sagt nichts dazu

Die St. Galler Kantonalbank äussert sich dazu wie folgt: «Aus Gründen des Bankkundengeheimnisses darf sich die St. Galler Kantonalbank weder zu behaupteten, noch zu realen Kundenbeziehungen äussern», sagt Mediensprecher Simon Netzle. 

Football Leaks deckte auf, wie Ronaldo und Co. bei den Steuern tricksen. Spaniens Steuerbehörden prüfen jetzt Steuererklärungen mehrerer Profis Real Madrids. 

Die Entwicklung der Rekordtransfers im Fussball

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kingkong 10.12.2016 23:32
    Highlight Highlight Hier scheinen kritische Anregungen unter den Tisch gewischt zu werden! Es gibt keinen überzeugenden Anklagepunkt gegen irgendwelche Schweizer Banken und trotzdem kommen sie wieder ins Kreuzfeuer. Man sollte sich mal die Gründe für Steuerhinterziehung oder -betrug genauer anschauen. Ist es die Gier der Menschen?
  • CASSIO 10.12.2016 18:18
    Highlight Highlight Es wird Zeit, dass doe Banker die Bussen aus eigener Tasche bezahlen müssen, abdernfalls bezahlen immer die Aktionäre, bei Kantonalbanken sind dies (teils) die Kantone und somit deren Steuerzahler. Dies darf nicht mehr sein. Wer Boni will, soll diese sauber verdienen.
  • Knut Atteslander 10.12.2016 13:21
    Highlight Highlight Aber, aber, wir haben doch jetzt eine Weissgeldstrategie...

Überbrückungsrente vors Volk? SVP-Politiker ergreifen Referendum

Die SVP will kein Referendum gegen die Überbrückungsrente ergreifen. Die Arbeit übernehmen nun Einzelpolitiker.

SVP-Exponenten ergreifen das Referendum gegen die Überbrückungsrente für ausgesteuerte Arbeitslose über 60. Wie sie am Donnerstag vor den Medien sagten, geht das von ihnen gebildete Komitee und nicht die Mutterpartei gegen den Parlamentsbeschluss vor. Die Sammelfrist läuft bis zum 8. Oktober.

Die SVP sei in den kommenden Wochen mit ihrer Begrenzungsinitiative beschäftigt und bei etlichen Referenden gefordert, erklärte Benjamin Fischer, Zürcher SVP-Präsident, Kantonsrat und Co-Präsident des …

Artikel lesen
Link zum Artikel