Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Stadt Zug geht's finanziell weiter prächtig



Die Bautaetigkeit in der Stadt Zug ist weiter gestiegen am Freitag, 23. August 2013. Das Bauvolumen in der Stadt Zug erreicht im Jahr 2013 einen neuen Rekordwert...(KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

Die Stadt Zug veranschlagt auch für 2020 einen kleinen Gewinn. Die Fiskalerträge sowie das Nettovermögen pro Einwohner wachsen wieder.

Wie die Stadt Zug am Dienstag mitteilte, rechnet sie 2020 in der Erfolgsrechnung mit einem Ertrag von 299.2 Millionen Franken und einem Aufwand von 298.9 Millionen Franken. Es verbleibt ein Ertragsüberschuss von 334'000 Franken. Dieser ist nur noch halb so gross wie im Budget 2019. Auch der Finanzplan sieht für 2021 bis 2023 Gewinne von deutlich unter einer Million Franken vor.

Die für 2020 veranschlagten Fiskalerträge nehmen gegenüber dem Budget von 2019 insgesamt zu, sind aber tiefer als in der Rechnung von 2018. Von den natürlichen Personen werden 133.7 Millionen Franken Steuergelder erwartet, von den Unternehmen 79.8 Millionen Franken. Zusammen mit den Sondersteuern ergibt dies 223.9 Millionen Franken. Für 2019 waren 208.7 Millionen Franken veranschlagt worden, 2018 waren 234.1 Millionen Franken geflossen. 2021 bis 2023 sollen die Fiskalerträge mehr oder weniger auf dem Niveau von 2020 bleiben.

Mehr Geld für Finanzausgleich

Die Stadt Zug muss indes auch mehr in die Solidarwerke einzahlen. Der Beitrag an den kantonalen Finanzausgleich steigt von 53.5 Millionen Franken auf 56.0 Millionen Franken, der Beitrag an den Nationalen Finanzausgleich NFA von 16.6 Millionen Franken auf 18.0 Millionen Franken.

Die Investitionen sollen 2020 tiefer ausfallen als 2019. Sie gehen brutto von 46.8 Millionen Franken auf 42.4 Millionen Franken zurück. Die Nettoinvestitionen für das nächste Jahr liegen bei 36.3 (2019: 42.7) Millionen Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 96 (85) Prozent.

Nachdem das Nettovermögen pro Einwohner im Budget 2019 abnahm, soll es 2020 wieder wachsen, und zwar von 5000 Franken auf 5900 Franken.

Die Stadt Zug geht in den Planjahren von einem moderaten Bevölkerungswachstum aus. 2018 wohnten 30'205 Personen in Zug, 2023 sollen es 31'300 sein. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Osti 29.10.2019 23:37
    Highlight Highlight Und trotzdem werden weiter in sozialen Institutionen gespart...
  • nightdrifter 29.10.2019 17:00
    Highlight Highlight Und trotzdem werden die Unterstützungen für Schulen gekürzt.
  • Matthiah Süppi 29.10.2019 13:43
    Highlight Highlight Auf Kosten der andern Städte. Der Steuerwettbewerb muss endlich beendet werden.
    • K1aerer 30.10.2019 07:49
      Highlight Highlight Wettbewerbe fördern genau die Standorte. Es steht jedem Kanton frei, seine Steuersätze dementsprechend anzupassen.
    • Ritiker K. 30.10.2019 09:42
      Highlight Highlight "Wettbewerbe fördern genau die Standorte"

      Das mag bei Waren und Dienstleistungen so sein. Beim Steuerwettbewerb ist dem aber nicht so. Es geht darum, wer am wenigsten Steuern erhebt und somit auch weniger einnimmt.

      Inwiefern geringere Einnahmen Standorte attraktiv machen erschliesst sich mir nicht.

Kein Urlaub für Väter: Die Schweiz ist die einsame Insel in Europa

Ende September stimmt das Schweizer Stimmvolk über zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ab. Im internationalen Vergleich hinkt die Schweiz in dieser Frage hinterher, wie die Statistik zeigt. Noch viel krasser sind die Unterschiede allerdings in puncto Elternurlaub. Ein Überblick in sechs Grafiken.

Am 27. September stimmt die Schweiz über einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub ab. Dies nach einer Odyssee, angefangen bei einer Volksinitiative für vier Wochen Vaterschaftsurlaub. Das Parlament wollte nichts davon wissen und verabschiedete zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Gegen diese Idee wurde jedoch das Referendum ergriffen. Und über dieses Referendum wird nun abgestimmt.

Doch wie sieht es mit dem Mutterschafts-, Vaterschafts und dem Elternurlaub europaweit aus? Wie steht es um die Schweiz? Ein …

Artikel lesen
Link zum Artikel