Wirtschaft
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Der Sitz des Getraenkeherstellers Coca-Cola, aufgenommen am Dienstag, 3. Juni 2014, in Bruettisellen. Coca-Cola droht, seine Schweizer Produktion in Bruettisellen einzustellen. Grund dafuer ist die haengige Kartellgesetzrevision. Ihr Kernstueck, Artikel 7a, fordert, dass auslaendische Lieferanten ihre Produkte den Schweizer Haendlern zu auslaendischen Konditionen liefern muessen. Ansonsten sollten die Lieferanten gebuesst werden koennen. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die Weko will abklären, ob Coca-Cola Schweiz sich mit anderen Gesellschaften abgesprochen hat Bild: KEYSTONE

Unzulässige absprachen?

Coca-Cola gerät ins Visier der Wettbewerbsprüfer



Die Schweizerische Wettbewerbskommission (Weko) will prüfen, ob Coca-Cola Schweiz Absprachen mit anderen Ländergesellschaften zur Verhinderung von Parallelimporten getroffen hat. Dazu hat sie eine Vorabklärung eingeleitet.

Weko-Direktor Rafael Corazza bestätigte einen entsprechenden Bericht des Onlineportals Newsnet. Der Getränkeabfüller aus Brüttisellen ZH soll sich laut dem Bericht mit Ländergesellschaften in Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich abgesprochen haben, um günstigere Offerten an Schweizer Detailhändler zu verhindern.

Die Weko überprüft nun, ob konkrete Anhaltspunkte für eine unzulässige Marktabschottung durch Coca-Cola Schweiz vorliegen. In diesem Falle würde eine definitive Untersuchung eröffnet.

Der Discounter Denner hat Anfang des Jahres Coca-Cola in Zwei-Liter-Flaschen aus Tschechien importiert und dadurch eine Diskussion über Parallelimporte ausgelöst. (pma/sda)

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