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Mehr Aufträge: Schindler trotzt dem Frankenschock

Silvio Napoli, CEO von Schindler.
Silvio Napoli, CEO von Schindler.Bild: KEYSTONE

Mehr Aufträge: Schindler trotzt dem Frankenschock

14.08.2015, 06:4914.08.2015, 09:07

Ungeachtet der starken Währung zog der Luzerner Lifthersteller das Unternehmen im ersten Halbjahr mehr Aufträge an Land als in der Vorjahresperiode. Umsatz und Gewinn wuchsen ebenfalls.

Mit neuen Aufträgen im Wert von 4.98 Milliarden Franken übertraf Schindler geringfügig den Wert vom Vorjahr. Der Umsatz stieg um 3.5 Prozent auf 4.49 Milliarden Franken. In Lokalwährungen, also ohne den negativen Effekt des Schweizer Frankens, hätte der Zuwachs sogar 7.4 Prozent betragen, wie Schindler am Freitagmorgen mitteilte.

Gutes Geschäft in China

Der Gewinn von 358 Millionen Franken bedeutet ebenfalls ein Wachstum. In absoluten Zahlen verdiente Schindler im vergangenen Jahr zwar leicht mehr, doch war damals ein Sondergewinn im Zusammenhang mit dem Shoppingcenter Mall of Switzerland angefallen. Ohne diesen Sonderfaktor beträgt das Gewinnwachstum 6.5 Prozent.

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Konzernchef Silvio Napoli begründet die «erfreuliche Leistung» des Industrieunternehmens unter anderem «mit dem Ausbau der Marktstellung in den Wachstumsmärkten», aber auch mit dem Geschäft in China: Dort sei das Joint-Venture XJ-Schindler konsolidiert worden, lässt sich Napoli im Communiqué zitieren.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Schindler einen Konzerngewinn zwischen 700 und 750 Millionen Franken. Der Umsatz soll in Lokalwährungen um sechs bis acht Prozent steigen, sofern nicht unerwartete Ereignisse dieses Ziel verhindern. (sda)

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