11 respektive 22 Prozent: So stark sind die Benzinpreise bei uns gestiegen
Wer über Ostern mit dem Auto einen Kurztrip plant, muss mit höheren Reisekosten rechnen als auch schon. Denn die Treibstoffpreise sind in der Schweiz in den letzten Wochen aufgrund des Iran-Kriegs stark angestiegen.
Wie eine Auswertung des TCS Benzinpreisradars zeigt, sind die Benzinpreise zwischen dem 28. Februar und dem 28. März um rund 10 Prozent gestiegen, die Dieselpreise gar um 22 Prozent. Analysiert wurden die Preise von rund 3200 Tankstellen in der Schweiz. Diese basieren auf Angaben der User und sind als Indikator der Preisentwicklung zu verstehen.
Bleifrei 95 kostete demnach Ende Februar noch 1.64 Franken pro Liter, bis Ende März stieg der Durchschnittspreis auf 1.82 Franken – ein Plus von 11 Prozent. Doppelt so stark verteuerte sich Diesel. Dessen Preis stieg innerhalb der vier Wochen von 1.75 Franken auf 2.13 Franken, was einem Anstieg von 22 Prozent entspricht. Benzin Bleifrei 98 verteuerte sich um 10 Prozent – von 1.77 Franken auf 1.95 Franken.
Parallel zu den User-Meldungen publiziert der TCS eine eigene Schätzung der aktuellen Diesel- und Benzinpreise in der Schweiz. Diese wird von TCS-Experten aufgrund von Informationen aus verschiedenen Quellen und Stichproben erhoben.
In dieser Betrachtung hat sich der durchschnittliche Preis für einen Liter Diesel per 25. März gar auf 2.19 Franken erhöht, nach 1.79 Franken vor Kriegsausbruch. Und laut der TCS-Schätzung kostete der Liter Bleifrei 95 zuletzt 1.87 Franken.
Der globale Ölpreis, der in den letzten Wochen stark gestiegen ist, ist ein wichtiger Faktor für die Benzinpreise an Schweizer Tankstellen. Der Preis wird zusätzlich von den Transportkosten auf dem Rhein und dem Wechselkurs Franken/Dollar beeinflusst. (pre)
