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CSS-Chefin Philomena Colatrella, Helsana-Chef Daniel Schmutz und Assura-Chef Ruedi Bodenmann (von links). bild: Keystone/Mario Heller/ZVG/Montage_CH Media

Löhne der Krankenkassen-Chefs steigen massiv – Vergütungen kletterten um bis zu 18 Prozent

Die meisten Chefs der grössten Krankenkassen haben 2018 mehr verdient. Die hohen Bezüge sorgen für Kritik.

andreas möckli / ch media



Mit einem Lohn von 810'000 Franken ist Daniel Schmutz der Topverdiener. Der Chef der Helsana hat unter den zwölf grössten Krankenkassen für das Jahr 2018 die höchste Vergütung erhalten. Der zweite und dritte Platz gehen an CSS-Chefin Philomena Colatrella und Assura-Chef Ruedi Bodenmann (siehe Grafik weiter unten). Wird die Zahl der Grundversicherten als Massstab herangezogen, sind die drei Krankenversicherer die grössten Kassen des Landes.

Auffallend bei der Auswertung ist die Veränderung der Löhne im Vergleich zum Jahr 2017. Bei neun der zwölf grössten Versicherer sind die Chefsaläre gestiegen. Nur die Groupe Mutuel und die ÖKK haben weniger ausbezahlt. Bei der Basler Sympany ist ein Vergleich nicht möglich, da das Unternehmen 2017 den Chef wechselte.

Stark gestiegen ist der Lohn etwa bei Helsana-Chef Schmutz, der im Vergleich zu 2017 beachtliche 18 Prozent mehr erhielt. «Die Vergütungen nahmen gegenüber 2017 leicht zu», sagt eine Sprecherin des Versicherers. Ausschlaggebend sei der variable Teil der Vergütung gewesen, sprich der Bonus. Helsana sei es unter anderem gelungen, die Zufriedenheit der Kunden und auch deren Zahl zu steigern.

Ein Blick in die Zahlen der grössten Krankenversicherer liefert Erklärungsansätze für die gestiegenen Löhne. Viele Kassen haben im Versicherungsbereich besser abgeschnitten. So stiegen die Leistungskosten nicht mehr so stark oder sanken gar, wie etwa bei der Helsana oder Swica.

Bei diesem Posten handelt es sich etwa um Ausgaben für die Behandlungen der Kunden in Spitälern, bei Ärzten oder Medikamentenkosten. Gleichzeitig mussten die Versicherer einen Dämpfer bei den Kapitalanlagen hinnehmen. Aufgrund der schwachen Entwicklung, etwa an den Aktienmärkten, verbuchten einige Kassen wie Helsana hier einen Verlust oder mussten zumindest einen Einnahmerückgang hinnehmen.

Nach welchen Kriterien sich der Bonus bei den Krankenversicherungen wie Helsana bemisst, ist nicht bekannt. Die Kassen müssen die Löhne der Chefs und des Verwaltungsrats zwar seit 2016 offenlegen. Vielmehr als diese Zahlen lassen sich jedoch in den Geschäftsberichten der Versicherer nicht finden. Bei Helsana sind die Lohnschwankungen ihres Chefs in den letzten Jahren gross. So stieg der Lohn von Schmutz 2015 um 40 Prozent auf knapp 940 000 Franken. Im Jahr darauf sank das Salär um rund 30 Prozent.

Nicht immer lässt sich der Anstieg der Löhne mit dem Geschäftsgang begründen. Bei der Sanitas etwa ist ein Chefwechsel für die hohe Lohnsumme verantwortlich. So wurde Max Schönholzer vom Verwaltungsrat Ende Januar 2018 per sofort freigestellt. Er erhielt jedoch während seiner sechsmonatigen Kündigungsfrist weiterhin sein Salär. Zudem sei sein Bonus aus dem Jahr 2017 erst im vergangenen Jahr ausbezahlt worden, sagt ein Sprecher.

Anspruchsvoller Job

Unabhängig von den jährlichen Schwankungen wird schön länger über die Löhne der Kassenchefs diskutiert. Schliesslich verdienen die Versicherer einen beachtlichen Teil ihrer Prämien in der Grundversicherung, die in der Schweiz obligatorisch ist. Oft wird daher der Lohn eines Bundesrats herangezogen, der gut 480'000 Franken inklusive Spesen verdient.

Das Argument bringt etwa SP-Gesundheitspolitikerin Bea Heim vor. «Es kann nicht angehen, dass mit Prämien der Grundversicherten höhere Löhne bezahlt werden, als ein Bundesrat erhält.» Gleichzeitig wüssten viele Menschen im Land kaum noch, wie sie die dauernd steigenden Prämien zahlen sollen, sagt die Solothurnerin. Sie sei daher überzeugt, dass es aus Sicht der Grundversicherten wenig Verständnis für solche Löhne gebe.

Bürgerliche Gesundheitspolitiker halten dagegen wenig von dieser Kritik. «Mit der Diskussion wird eine alte Neiddebatte aufgefrischt», sagt der Thurgauer SVP-Ständerat Roland Eberle. Ohnehin würde auch bei den Bundesbetrieben wie der Post oder den SBB über eine Limitierung der Managerlöhne gestritten, was er auch mit dem laufenden Wahlkampf in Verbindung bringt. Wer tiefere Löhne fordere, erwecke den Eindruck, es brauche gar keine unternehmerische Leistung, um eine Krankenkasse zu führen. Das sei jedoch falsch. Der Krankenversicherungsbereich werde laufend komplexer, sagt Eberle, der Vizepräsident der Groupe Mutuel ist. Gerade die zunehmende staatliche Regulierung erhöhe die Anforderungen an die Führungsequipe.

Roland Eberle, SVP-TG, Thomas Minder, Parteilos-SH, und Konrad Graber, CVP-LU, von links, waehrend der Debatte um das Wasserrechtsgesetz im Staenderat, waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 20. September 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

SVP-Ständerat Roland Eberle: «Mit der Diskussion wird eine alte Neiddebatte aufgefrischt.» Bild: KEYSTONE

CVP-Nationalrätin Ruth Humbel sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat einer Krankenkasse, der Concordia mit Sitz in Luzern. «Aus Sicht der obligatorischen Krankenversicherung sind solche Löhne zu hoch.» Dies gelte insbesondere für einen Bereich, in dem sehr vieles vom Staat reguliert werde. Jedoch müssten auch die anderen Geschäftsbereiche einer Krankenversicherung einbezogen werden. So würden diese etwa Zusatz- oder Unfallversicherungen anbieten. Hier stehe man in Konkurrenz mit den Privatversicherern. «Diese bezahlen nun halt mal höhere Löhne», sagt Humbel.

Es sei wichtig, dass keine exorbitanten Löhne bezahlt würden, sagt BDP-Nationalrat Lorenz Hess. Er ist Präsident der Krankenkasse Visana. «Die Vergütung für unseren CEO von 567'000 Franken ist adäquat.» Als Argumente führt er die Grösse des Unternehmens ins Feld, aber auch die Verantwortung, die ein Chef trägt, sowie die hohe Regulierungsdichte in der Branche.

Emily und die Krankenkassen-Probleme

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Video: watson/Emily Engkent

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134Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dmnk 20.05.2019 09:22
    Highlight Highlight Wer nach solchen Meldungen immernoch gegen eine Einheitskrankenkasse ist, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.
  • Theodorli 20.05.2019 00:39
    Highlight Highlight Gäbe es auf einmal eine Allgemeine -KK.
    Wer soll denn all die arbeitslosen Versicherung Vertreter
    bezahlen ? Arbeitslosen Versicherung oder der Staat ?
    Das ist ein Heer von Familien.
    Dass eine soziale Institution eine AG ist,welche auf Profit arbeitet ist sowieso pervers.
    Von den CEOs Löhnen ganz zu schweigen
  • Stehaufmännchen 19.05.2019 21:21
    Highlight Highlight Wenn nicht schon vorher klar war, warum wir jedes verdammte Jahr mehr zahlen, da ist die Antwort! Wann bietet dieser Saubande mal jemand Paroli?
  • Corahund 19.05.2019 14:08
    Highlight Highlight Das ist einfach nur krank. Die nächste Initiative zur Einheits-Krnkenkasse (a la SUVA) wird sicher angenommen. Da können uns diese Super Abzocker erzählen was sie wollen.
  • René Morgenthaler 19.05.2019 09:54
    Highlight Highlight Mir fehlen die Worte. Dreist einfach nuir dreist....
  • Die_Wahrheit 19.05.2019 08:11
    Highlight Highlight Und das ist nur die Spitze des Eisberges! Alle Mitglieder der GL, die VR Honorare, die Führungskräfte, der Juristenstab und dann die generell hohen Löhne x 30 (Kassen), die Jährlichen administrativen Kosten beim Kassenwechsel (völlig unnötig bei gesetzlich vorgegebener gleicher Leistung). Grosszügige „Teuerungsausgleiche“ im Lohnsystem und teure Werbung zu besten Sendezeiten runden das teure Paket ab! JA, Einheitskasse!
    • rodolofo 19.05.2019 09:46
      Highlight Highlight Und bei den Stellungsbewerbungs-Gesprächen erhalten diejenigen Führungspersönlichkeiten den Zuschlag, die Macht mit Verantwortung koppeln können und die deshalb auf kein unverschämt überhöhtes Gehalt verlangen, weil für sie das Durchschnittsgehalt von hart arbeitenden Menschen massgebend ist und nicht das (nicht deklarierte und nicht transparente) Einkommen eines Donald Trump, oder eines Wladjimir Putin...
  • Müllli 19.05.2019 07:53
    Highlight Highlight So eine Lohnsteigerung von bis zu 18 % können unsereins nur staunen. Ein Hon für alle Versicherten, die so eine Ungerechtigkeit auch noch unfreiwillig unterstützen müssen.
  • b4n4n4j03 19.05.2019 02:12
    Highlight Highlight "Der Krankenversicherungsbereich werde laufend komplexer". Ein unnötiges, komplexes, selbst erschaffenes Gebilde, was mit der Einheitskasse überflüssig wäre...
  • Matthias Jano Meyer 18.05.2019 23:02
    Highlight Highlight Ein Nationalrat im Vergleich verdient ca. 135'000.Ich stelle mir vor, eine schweizerische Einheitskrankenkasse hätte kantonale Sektionen.
    Und nehmen wir an, jede Sektion hätte seinen Kantonschef.
    Da würde ich erwarten, dass eine solche Stelle nicht gleich hoch dotiert ist, wie diejenige eins Nationalrats.

    Machen wir die Rechnung trotzdem:
    26*135'000 = 3'510'000

    Die 13 grössten Versicherungen kommen zusammen schon auf ~9'000'000 - sorry, aber da ist doch wirklich etwas verkehrt wenn mir ein Bundesrat Berset erzählen will, dass es bei einer Einheitskrankenkasse nirgends Sparpotential gäbe!
    • Gubbe 19.05.2019 12:04
      Highlight Highlight E7#9 : Da hast du recht. Aaaber, auch der Lohn eines CEO darf nicht ins Unendliche wachsen. Der Lohn ist eine Arbeitsvergütung und kein Unternehmergewinn, wo ich keine Bedenken hätte. Der CEO trägt wenig zum Gewinn der Kasse bei.
    • Matthias Jano Meyer 19.05.2019 15:57
      Highlight Highlight @E7#9

      Okay, den Einwand sehe ich. Die 9 Mil. sind aber "nur" die Gehälter der 13 grössten Krankenkassen CEOs (da fehlen noch die Gehälter der restlichen 45 Kassen CEOs, deren Verwaltungsräte etc.)

      Auch bin ich mir bei der Werbung jeweils nicht sicher, wie die Kassen unterscheiden, ob eine Werbung nun aus den Prämien der Grundversicherung bezahlt wird oder aus dem VVG? Traue keiner Statistik die du nicht selbst fälschst ...

      Sparpotential im Abrechnungssystem sehe ich auch. Mit einer Einheitskrankenkasse schaust du nur noch wo dein Patient wohnt, dann weisst du wohin die Abrechnung muss.
  • freeman 18.05.2019 20:56
    Highlight Highlight Wenn ein CEO in der Privatwirtschaft so viel verdient, dann mag das mir eigentlich egal sein. Aber dass ein KK-CEO so viel verdient, stört mich. Ich bin gesetzlich verpflichtet, bei diesem System mitzumachen; ob ich will oder nicht. Und daher sind diese CEO-Löhne in Anbetracht der immer steigenden Prämien ein Hohn für Wenigverdienende oder Familien.
  • Posersalami 18.05.2019 20:34
    Highlight Highlight Niemand „verdient“ 800 000.- / Jahr, niemand ist so gut oder arbeitet so viel.

    Unfassbar, das wir dass Problem noch immer haben.
  • Cpt_so_mal_so 18.05.2019 20:28
    Highlight Highlight Wisst ihr noch, mit der Einheitskasse wird alles schlimmer....
    Benutzer Bild
  • Bynaus @final-frontier.ch 18.05.2019 19:57
    Highlight Highlight Zeit für die Einheitskasse in der Grundversicherung. Für die privaten Versicherungen sollen sie von mir aus tun und lassen, wie sie wollen, die Kunden werden zu entscheiden wissen.
  • ATH99 18.05.2019 19:48
    Highlight Highlight Vielleicht bin ich zu dumm, aber das Argument "hohe Verantwortung = entsprechend hohe Entlohnung" verstehe ich nicht. Angenommen, Herr Schmutz würde bei gleichbleibender Verantwortung "nur" noch 400'000 Franken vergütet bekommen: Inwiefern spielt es im Hinblick darauf, dass er nicht mit dem eigenen Vermögen (z. B. im Falle eines Konkurses) haftet, eine Rolle?
    • ali_der_aal 19.05.2019 07:39
      Highlight Highlight das mit der verantwortung wird oft gebracht.. aber noch nie habe ich erlebt, dass ein CEO wirklich die Verantwortung übernommen hat und sein Platz geräumt hat wenns mal nicht lief.. die gehen erst nach der kündigung mit goldenem fallschirm...
    • rodolofo 19.05.2019 09:51
      Highlight Highlight Wenn sie wirklich "verantwortlich" handeln würden, dann wären sie keine geldgierigen Blutsauger!
      Wie lautet mein gerade erfundenes Sprichwort?
      "Ein kluger Schmarotzer schont seinen Wirt!"
      Denn was hat der Schmarotzer davon, wenn sein übermässig ausgesaugtes Opfer kollabiert und stirbt?
      Dann muss sich der Blutsauger mühsam ein neues Opfer suchen, wenn er überhaupt noch ein solches neues Opfer findet!
      Weltweit sieht es nämlich diesbezüglich immer übler aus...
    • NotWhatYouExpect 20.05.2019 10:00
      Highlight Highlight @Rodolofo: Nuja Sie machen es einfach so, dass Sie so viel wie möglich aus dem Wirt ziehen und, wenn dieser Abstirbt gehen Sie zum nächsten oder geniessen den Ruhestand.
  • Gubbe 18.05.2019 17:58
    Highlight Highlight «Die Vergütung für unseren CEO von 567'000 Franken ist adäquat.»
    Ich würde den Lohn des jeweilig obersten Chefs, CEO genannt, auf 300'000 Franken plafonieren. Von Verantwortung und Unternehmertum kann nämlich keine Rede sein.
  • Amenokal 18.05.2019 17:57
    Highlight Highlight Keine Angst, die Wirtschaft reguliert sich ja selber. Die unsichtbare Hand verteilt Wohlstand nach den unglaublich hochstehenden und in keinster Weise anzweifelbaren moralischen Grundlagen des freisten Marktes in der Geschichte der Menschheit!
    • LCT 18.05.2019 22:56
      Highlight Highlight @Amenokal:

      Freier Markt würde heissen, dass die Krankenkassen privatisiert währen und es u.a. keine Pflicht gäbe, solch eine abzuschliessen.

      De facto sind sie das nicht, ergo hinkt auch dein Vorwurf des Nichtvorhandenseins einer "unsichtbaren Hand".

      Der Markt (Angebot/Nachfrage) kann nur regeln wen nicht künstlich darin eingegriffen wird.
  • _kokolorix 18.05.2019 17:56
    Highlight Highlight Wenn jemand in einem Monat mehr verdient als ein Grossteil seiner Untergebenen in einem Jahr, würde ich das schon exorbitant nennen. Was soll man mit so einer Geldschwemme sinnvolles anfangen? Zumal ja immer betont wird wie viel die Damen und Herren arbeiten. Das einzige was erreicht wird ist, dass die Preise für Lebensnotwendiges steigen, während sinnloser Tand immer billiger wird
  • Imfall 18.05.2019 17:17
    Highlight Highlight die kosten steigen ja schliesslich auch dauefnd 😂🤬🤦‍♂️😭
  • koks 18.05.2019 16:53
    Highlight Highlight Wer Neoliberalismus will, kriegt ihn.
    Et voilà.
  • Basubonus 18.05.2019 16:33
    Highlight Highlight Ein Schlag ins Gesicht für all die Genies, die gegen die Einheitskasse gestimmt haben. Hoffentlich tuts wenigstens weh.
  • Güggel 18.05.2019 16:33
    Highlight Highlight Es ist mir schleierhaft, wie solche Gehälter bei diesen Verwaltungsjobs zu rechtfertigen sind. Unternehmerische Kompetenz braucht es dafür kaum. Einheitskasse ist die Antwort.
  • rodolofo 18.05.2019 15:58
    Highlight Highlight Aber bei den Krankenschwestern den Lohn drücken...
    Weder mal typisch!
    Und darum wird dieser von parasitären Abzockern gekaperte "Casino- und Raubtier-Kapitalismus" ja auch immer unbeliebter, so dass auch einzelne Milliardäre damit beginnen, sich ernsthaft Sorgen zu machen über dieses System der institutionalisierten Gier.
    Krankheit als Geschäftsfeld ist ja an sich schon ziemlich anrüchig...
  • Statler 18.05.2019 15:32
    Highlight Highlight In vielen Kommentaren ist zu lesen, dass die Löhne der CEOs keinen Einfluss auf die KK-Prämien hätten.
    Das stimmt zwar rein rechnerisch, aber die Höhe der Prämien hat einen Einfluss auf die Löhne! Je mehr die KK verdient, umso höher die Vergütungen der Manager.
    Im Umkehrschluss kann man also durchaus behaupten, dass die Saläre einen Einfluss auf die Prämien haben, weil die Manager ja dazu da sind, den Gewinn zu maximieren. Je mehr die KK verdient, desto höher das Gehalt der Chefs. Da ist es doch im Interesse jedes Chefs, so viel wie möglich zu erwirtschaften, damit sein Lohn steigt.
  • Michael Mettler 18.05.2019 15:19
    Highlight Highlight Habe gehört der Vertriebsleiter der CSS ist in einem „Sabbatical“. Grund: Er habe eine Callcenter für Kaltaquise im Kosovo besucht. Foto soll ebenfalls existieren...
  • Ass 18.05.2019 15:11
    Highlight Highlight Aber die bösen Arzte sind ja das Problem..... 🙄
    • Shwarms 18.05.2019 17:16
      Highlight Highlight Hey, ist ja auch völlig legitim, dass Assistenzärzte nach 6 Jahren Studium für 60-70 Stunden/Woche 6-7500.- bekommen. Denn Freizeit und Familienleben soll für Mediziner ein Fremdwort sein. Und immerhin bekommt man anschliessend (nach 5-7 Jahren Assizeit, mit etwas Glück) als Oberarzt ein Monatssalär von ca. 10000.-.

      Alles also völlig legitim, vor allem da der Arzt sowieso nur 20% beim Patienten ist und in der restlichen Zeit den Papierkrieg (wegen den Krankenkassen) führen darf.

      Da dürfen unsere 59 KK-Chefs auch mal abkassieren.
      Wir wissen alle genau, wo zu sparen ist. Danke an die KK-Lobby.
  • Evan 18.05.2019 14:56
    Highlight Highlight Ich behaupte ja, dass solche hohen Löhne kaum bis nichts mit hoher Verantwortung zu tun hat, sondern einfach damit, dass sie die Entscheidungsfähigkeit und den Einfluss haben, das Geld so zu verteilen, wie es Ihnen in den Kragen passt. Dass da möglichst viel für sich selber rausspringen muss, ist natürlich logisch. Aber was weiss ich schon. Ich bin ja nur ein neidischer Bünzli.
  • Grossmaul 18.05.2019 14:37
    Highlight Highlight Klar. Es wird ja auch alles teurer. Ich verstehe gut, dass die Führungsspitze mehr Gehalt braucht. Haus, Autos, Privatschulen - da bleibt am Ende des Monats nicht viel übrig. Gerne zahle ich als Kleinverdiener mittlerweile über 400 Franken für die Grundversorgung, damit unsere Krankenkassenchefs die vielen Rechnungen bezahlen können. Ich bin es ja gewöhnt mein Geld budgetieren zu müssen. Da muss man halt Prioritäten setzen. Von einem Chef kann man das nicht verlangen, finde ich. Schliesslich weiss ich wie das ist, wenn man zu denn 100% Arbeit jede Menge unbezahlter Übertsunden macht...
    • Grossmaul 18.05.2019 15:39
      Highlight Highlight Der eine Blitzer muss ein CEO sein...
    • Moelal 18.05.2019 17:16
      Highlight Highlight Drei CEOs....
    • Frausowieso 19.05.2019 15:35
      Highlight Highlight Mein Arbeitgeber zahlt dem Top Management die Privatschulkosten ihrer Kinder. Das sei so üblich. Es würde mich daher nicht wundern, wenn dies bei den KKs auch so gehandhabt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 18.05.2019 14:34
    Highlight Highlight Der Lohn eines CEOs sagt noch nichts aus. Mich würden die Lohn- und Spesenkosten des Managements und Verwaltungsrates interessieren. Da versickert unheimlich viel Geld.
    • Crissie 18.05.2019 15:33
      Highlight Highlight Das ist in der Tat eine interessante Frage, die ich auch gerne beantwortet bekommen würde!
    • _kokolorix 18.05.2019 17:45
      Highlight Highlight Bei so kümmerlichen Löhnen sind sie ja gezwungen jeden Kaffee aufzuschreiben...
  • coronado71 18.05.2019 13:54
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich noch PolitikerInnen im NR und SR, die NICHT irgendein Mandat bei einer KK haben? Dieses Geklüngel geht mir langsam mordsmässig auf den Sack.

    Und Neid? Ich bin vielleicht neidisch auf jemand, der ein tolles Haus besitzt - aber neidisch auf jemand, der seine KK-Prämie locker bezahlen kann, während ich (und viele andere) hinten und vorne nicht mehr wissen, was man sonst noch alles wegsparen kann um die Prämien bezahlen zu können? Aberschosicher... nöd!
  • cgk 18.05.2019 13:52
    Highlight Highlight Verantwortung? Dass ich nicht lache! Der Automechaniker, welcher die Bremsen und das Lenksystem am Auto des CEO’s repariert, ja, der hat Verantwortung zu tragen. Ich kann sowas nicht mehr hören, genau wie das „Argument“ mit der vom Steuerzahler bezahlten langen Ausbildungszeit, um damit grosse Lohndifferenzen zu rechtfertigen.
  • James Blond007 18.05.2019 13:51
    Highlight Highlight Zum Glück bezahlt mir dss Sozialamt diese asoziale Steuer. Werde niemals für diese Manager arbeiten. Es gibt genug dumme Schweizer die das für mich übernehmen. Mir wurde beigebracht solche Menschen nicht zu unterstützen.
    • Patrik Hodel 18.05.2019 15:32
      Highlight Highlight Wie stellst Du das an?
    • Crissie 18.05.2019 15:35
      Highlight Highlight Und Du schämst Dich nicht, die Menschen, die für Deinen Lebensunterhalt aufkommen, weil Du zu faul zum Arbeiten bist,als "dumme Schweizer" zu bezeichnen? Diese Einstellung ist einfach nur zum Kot...en!
    • Dominik Treier 18.05.2019 18:08
      Highlight Highlight Das ist so lächerlich, dass es schon eher nach einem blöden rechten Witz aussieht... Ansonsten gute Besserung, denn das ist krank...
    Weitere Antworten anzeigen
  • James Blond007 18.05.2019 13:44
    Highlight Highlight Nice, die Prämien werden sicher günstiger nächstes Jahr.
  • wolge 18.05.2019 13:38
    Highlight Highlight Bis zu 18% und bei den Mitarbeitenden? Wenn es hoch kommt 1%?

    Anspruchsvoller Job, das ich nicht lache... Denken tun die Untergeben für sie. Alles was sie machen müssen ist reden und „entscheiden“. Wobei die Entscheidungen so aufbereitet sind dass es schlicht jeder tun könnte. Wenn den mal ernsthaft was entschieden würde. Öfters hat man ja noch nicht mal genug Eier dafür.
  • aswang 18.05.2019 13:11
    Highlight Highlight "Verantwortung" selten so gelacht, ich habe noch nie von einem CEO nach irgend einem Skandal gehört "das ist meine Verantwortung und nehme somit den Hut..."
    • andy y 18.05.2019 14:54
      Highlight Highlight Stimmt
    • EvilBetty 18.05.2019 18:41
      Highlight Highlight ALLE nehmen sie doch immer den Hut... inkl. dem goldenen Fallschirm. So eine Berantwortung würde ich auch übernehmen.
    • aswang 18.05.2019 20:15
      Highlight Highlight Ja, aber meistens erst wenn der Druck seitens der Medien/Bevölkerung so gross ist, dass sie gar nicht mehr anders können, dann gibts noch einen kurzen Rundumschlag und Tschüss...
  • N. Y. P. 18.05.2019 12:45
    Highlight Highlight Eloquent
    lächeln sie unsere Lohnkritik weg,
    unsere Krankenkassen CEO's..

    Warum sind diese Damen und Herren Chefs eigentlich angestellt ?

    Damit der Gesundheitsmoloch weiter wie geölt wächst ?
  • ahorn 18.05.2019 12:14
    Highlight Highlight Häufig werden ja Gründe wie die überragende Qualität, Professionalität und Innovation unseres Gesundheitssystems bzw. unserer Gesundheitsindustrie für diese Kostensteigerungen angeführt. Diese vielgerühmte Qualitaet scheint mir jedoch durch Verknappung oder nicht Verfügbarkeit bei gaengigen, niedermargien Medikamenten ramponiert. Ebenso entwickelt sich in unserem Gesundheitssystem ein Klassensystem. Simples Beispiel: Versuchen sie am Wochenende ein Ärztezentrum zu finden das Dienst hat? Mir blieb heute nur der Gang ins Spital. Diese Entwicklungen rechtfertigen die Lohnsteigerungen nicht.
  • JoJodeli 18.05.2019 11:58
    Highlight Highlight Aber als die Einheitskasse an die Urne kam wollten wir sie ja nicht 🤷‍♀️
    • R. Peter 18.05.2019 13:58
      Highlight Highlight Das hätte auch nichts geändert...
  • Linus Luchs 18.05.2019 11:52
    Highlight Highlight Eine Krankenkasse ist im Grunde eine soziale Institution, die auf einem Solidaritätsprinzip beruht. Dazu passt es einfach nicht, dass Familien mit geringem Einkommen von den Prämien erdrückt werden, während das Einkommen des Krankenkassen-CEO auf 800'000 Franken hochgeschraubt wird. Das Argument mit der Verantwortung ist fadenscheinig. Ein Bundesrat verdient etwa halb so viel.
    • wolge 18.05.2019 13:42
      Highlight Highlight Bis auf das Thema Familien gebe ich dir recht.

      Wer eine Familie plant muss sauber Budgetieren und eine Risikoanalyse durchführen. Wer dies nicht tut soll nicht jammern.
    • andy y 18.05.2019 14:56
      Highlight Highlight Nun, ob er es "verdient" lass ich mal dahingestellt. Tatsache ist aber das ein bR noch einiges an Nebeneinkommen generiert, Rente auf Lebzeiten hat und dazu noch einige Vorzüge genießt. Alles in allem ist das tatsächliche Einkommen eines BR um einiges höher als der fixe Lohn
    • Statler 18.05.2019 15:34
      Highlight Highlight Unsere Krankenkassen sind Aktiengesellschaften und somit vor allem den Aktionären verpflichtet und nicht der Allgemeinheit.
      Sie sollen Gewinn erwirtschaften und nicht für tiefe Prämien sorgen - im Gegenteil…
    Weitere Antworten anzeigen
  • lucasm 18.05.2019 11:48
    Highlight Highlight Natürlich verdienen diese Personen viel Geld und man kann der Meinung sein, dass es zu viel ist (auch meine Meinung, bei den Löhnen der Ärzte, die teils noch massiv höher sind, das gleiche). Aber die hohen Löhne als Grund für die hohen Prämien zu nennen, ist ein wenig weit hergeholt. Alle aufgeführten Löhne zusammen ergeben knapp 7 Mio Franken, das ist nicht mal ein Franken pro versicherte Person im Jahr. Bei Helsana mit dem höchsten Chefsalär sind es keine 50 Rappen pro Jahr, die pro Versicherten an den Cheflohn gehen (1,9 Mio Versicherte).
    • Maracuja 18.05.2019 12:05
      Highlight Highlight @lucasm

      Dass die Verwaltungskosten nur einen kleinen Teil der Prämien ausmachen und die Chefsaläre einen marginalen ist bekannt. Würden sich die KK-Prämien noch in bezahlbarem Rahmen bewegen, wären diese Gehälter kein Thema. Angesichts der drückenden Prämienlast ist es aber kein Wunder, dass diese Topsaläre in die Kritik geraten. Was ist der Leistungsausweis dieser Manager? Trotz intensivem Lobbyismus in CH-Politik hat keiner erreicht, dass der Kostenanstieg endlich massiv gedämpft wurde.
    • Töfflifahrer 18.05.2019 12:06
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass die als Grund für die hohen Prämien angesehen wird. Allerdings darf man auch von den Führungspersonen einer KK verlangen, dass die das Problem der KK Prämienhöhe bewusst sind und sich gleichzeitig nicht noch unanständig aus der Kasse bedienen.
    • lucasm 18.05.2019 12:23
      Highlight Highlight Trotzdem sind die hohen Löhne der Ärzte das Problem und weniger die Verwaltungskosten der Krankenkassen. Keiner von den KK Chefs verdient mehr als 1 Million, bei den Ärzten sind es einige. Aber immer stehen die bösen KK in der Kritik, die Ärzte doch sehr selten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rechthaberwoman 18.05.2019 11:48
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, wie ich die Prämie für diesen Monat bezahlen soll. Im Mahnen sind die KKs ja auch immer sehr fleissig. Und dann muss ich hier lesen, dass sich die CEOs mit meinem hart verdienten 10er Nötli vermutlich den Hintern abputzen. Gohts no?! Wann tut der Staat endlich was dagegen, dass die Prämien ständig steigen, obwohl die Kosten dass ja anscheinend nicht tun?
    • mukeleven 18.05.2019 13:38
      Highlight Highlight solange ein nationaler politiker dort einsitz im VR hat - wird sich dort leider nichts bewegen...
    • niklausb 18.05.2019 13:46
      Highlight Highlight Durch s nicht zahlen mitschuld am prämienanstieg weil durch das mahnen der administrative aufwand erhöht wird und damit mehr kosten entstehen... Ah the irony
    • andy y 18.05.2019 14:59
      Highlight Highlight @niklausbub
      Mahnkosten bezahlt jeder selber, nicht sie und auch nicht ich
    Weitere Antworten anzeigen
  • TactixX 18.05.2019 11:42
    Highlight Highlight Na das sind doch erfreuliche Zahlen. Sehr gerne erleichtere ich mein Budget auch fürs kommende Jahr für eine Prämienerhöhung. Nicht das plötzlich einer dieser CEO's plötzlich in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Das wollen wir doch alle nicht. Oder?
    • Maya Eldorado 18.05.2019 12:57
      Highlight Highlight Sarkasmus perfekt!
    • R. Peter 18.05.2019 14:04
      Highlight Highlight Hat einfach keinen Zusammenhang. Der Lohn des CEOs hat faktisch keinen Einfluss auf die Prämie...
    • R. Peter 18.05.2019 17:26
      Highlight Highlight Im Extremfall 50 Rp. pro versicherten und Jahr, meine lieben Blitzer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 18.05.2019 11:41
    Highlight Highlight Ich finde die Löhne nicht alle grundsätzlich viel zu hoch, etwa 500 bis 600 tausend dürfen es schon sein, geradezu idiotisch ist allerdings immernoch das System, dass die Grundversicherung privat organisiert ist, man also gezwungen wird bei einer privaten Firma, mit entsprechenden Motiven wie Wachstum und Gewinn, Kunde zu sein nur damit möglichst viele bürgerliche Speichellecker noch ihre Hände darin waschen können... Vom Unsiss des Wettbewerbs und all der Werbung dort, wo zumindest theoretisch die gleichen Leistungen geboten werden müssten, ganz zu schweigen...
    • R. Peter 18.05.2019 14:05
      Highlight Highlight Die Grundversicherung darf keinen Gewinn schreiben... Gewinne werden in den freiwilligen Zusatzversicherung gemacht.
    • Dominik Treier 18.05.2019 15:06
      Highlight Highlight Natürlich "darf" sie das nicht... Nur bei all den undurchsichtigen Ausgaben für Gehälter, Werbung und Aquise bei jeder Versicherung einzeln, ist es ja auch enorm schwer solche Dinge ein wenig zu verstecken...
    • R. Peter 18.05.2019 17:24
      Highlight Highlight Dominik, 95% der Prämien geben die Kassen an Leistungserbringerinnen weiter (die SUVA im vergleich knapp 90%). Wenn illegaler Gewinn gemacht werden sollte (das könnte die EHK natürlich auch), dann beschränkt sich das auf einen Bruchteil zwischen den übrigen 5% Verwaltungskosten (Löhne, Immobilien, Strom, Büromaterial, etc.).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 18.05.2019 11:41
    Highlight Highlight Ach und noch, ".... die Verantwortung, die ein Chef trägt ....". Was bitte tragen CEOs für eine Verantwortung? Sehr selten hat bisher ein CEO, egal welcher Branche, mal eine Verantwortung übernommen und alle Konsequenzen seiner Fehlleistung übernommen. Schönes Beispiel Post und SBB.
    • dorfne 18.05.2019 12:14
      Highlight Highlight Bei Managementfehlern tragen immer die Kunden und Angestellten die Verantwortung. Die einen müssen für die finanziellen Schäden aufkommen die andern auch und verlieren als Zugabe auch noch die Stelle. Im Herbst sind Wahlen. Wählt diese Krankenkassen- und Pharmalobbyisten ab. Ihr findet Sie bei der BDP (der nette Lorenz Hess) bei FDP und SVP.
    • Dominik Treier 18.05.2019 15:13
      Highlight Highlight Damit ein CEO mal für irgendetwas Verantwortung übernimmt, müsste man ihm schon nachweisen können, dass er absichtlich kurzsichtig und egoistisch gehandelt hat und ihm das Unternehmen bei seinen Entscheidungen egal war... Auch wenn wohl eher die Regel, als die Ausnahme, viel Spass dabei... Die wirkliche Verantwortung trägt immer der kleinste, auf den es sich am einfachsten abwälzen lässt. Der Mitarbeiter oder der Kunde... Gerade bei exorbitanten Löhnen kann ja kaum von Verantwortung gesprochen werden, weil es sich auch Arbeitslos mit so viel Geld auf der Seite gut aushalten lässt...
  • zeusli 18.05.2019 11:41
    Highlight Highlight Mit dem NKVK wurde dem Bürger so einiges versprochen, nur sehr wenig wurde geliefert. Der Bürger wird auch diesen Herbst wieder die gleichen Lobbyisten wählen... und wenn nicht werden die Neuen sofort gekauft... Wetten dass?
    • dorfne 18.05.2019 12:15
      Highlight Highlight Erst mal abwählen!
  • Thor_Odinson 18.05.2019 11:41
    Highlight Highlight 18% und dann erzählen, der Lohn sei nur leicht gestiegen? Ich möchte auch einmal eine ao leichte Lohnerhöhung.

    Und weil eine Krankenkassen pflicht besteht, können sie machen, was sie wollen....
  • Töfflifahrer 18.05.2019 11:37
    Highlight Highlight Langer Rede kurzer Sinn; ES REICHT! Wieviel dieser Sauerein lassen wir uns eigentlich gefallen? Die Kassen beginnen zu Knausern wo es nur geht, ohne Anwalt brauchen viele Schwer- / Chronisch Kranke sich gar nicht mehr bei den KK zu melden und die Oberen kassieren munter ab!
    Das soll die politisch Zuständigen, die den Tarif bestimmen und das Gebaren der Pharma zulassen nicht aus der Pflicht lassen.
  • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 18.05.2019 11:34
    Highlight Highlight Ist doch völlig rechtens? Die Prämien sind ja auch gesunken? Oh wait a minute...
    • R. Peter 18.05.2019 14:07
      Highlight Highlight Zusammenhang zwischen Lohnerhöhung und Prämienentwicklung?
    • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 18.05.2019 15:35
      Highlight Highlight @R. Peter: gesunder Menschenverstand?
    • R. Peter 18.05.2019 17:21
      Highlight Highlight Ciruzz, ja welcher? Es ist nicht Aufgabe der Krankenkasse, die Prämien zu senken, sondern wenn dann jene der Politik und des Gesundheitswesens. Folglich hat die Prämienhöhe auch nichts mit der Entlöhnung des CEOs zu tun. Wenn dann eher der Umstand, dass die Krankenkasse Verwaltungskosten von nur 5% hat - im Gegensatz zu 10% bei der Einheitskasse SUVA!
  • c_meier 18.05.2019 11:29
    Highlight Highlight kein Wunder sprechen sich die Präsidenten und Vizes der Krankenkassen gegen eine Limitierung der Löhne aus...
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 18.05.2019 11:29
    Highlight Highlight Ja, irgendwie müssen die Prämienerhöhungen gerechtfertigt werden.
  • Nurmalso 18.05.2019 11:26
    Highlight Highlight Ja lasst uns kritisieren und böse Kommentare schreiben und danach zähneknirschend die Prämienaufschläge zahlen.

    Aber auf keinen Fall werden wir dem ernsthaft einen Riegel schieben.

    Und jetz Dämchen drücken los los...
    Da habt ihr wenigstens eine Wahl ob rauf oder runter...

  • sherpa 18.05.2019 11:21
    Highlight Highlight ...und sie werden nicht müde, die Gründe für die steigenden Prämien bei der Pharmaindustrie, den Spitälern und Ärzten zu suchen, sich aber mal in diese Liste mit ein zu beziehen liegt diesen Damen und Herren fern.
  • reactor 18.05.2019 11:20
    Highlight Highlight Naja, er braucht schon eine höhere "Vergütung" (was ein schönes Wort). So wie die Kosten für die Gesundheitsvorsorge/Krankenkassen steigen.... Das muss man sich schliesslich leisten können. In diesem Sinne geht er mit gutem Beispiel voran und verschafft sich eine höhere Vergütung. Jetzt warten wir bloß noch darauf, dass er dies auch für seine zahlreichen Angestellten, die ja letztlich, mitunter das Fundament seines Einkommens bilden, ebenso umsetzt. In diesem Sinne....
    • dorfne 18.05.2019 12:17
      Highlight Highlight Steigende Einnahmen über horrende Prämien und sinkende Ausgaben. Bei so viel Erfolg muss doch der CEO mehr kriegen.
  • Chriguchris 18.05.2019 11:15
    Highlight Highlight Eine Einheitskrankenkasse, eine Verwaltung, ein Vorstand, ein Chef/in, ein Lohn = massive Einsparungen.
    • dorfne 18.05.2019 12:08
      Highlight Highlight Die Einheitskasse wurde vom Volk abgelehnt.
    • Selbst-Verantwortin 18.05.2019 12:20
      Highlight Highlight ...weil dann darunter umso mehr bürokratische Ebenen sind...
      Seit wann sind grosse, bürokratische Organisationen, bei den du als Kunde nicht weg gehen kannst, effizienter?
      Der Kommentar zeigt einzig fehlende Kenntnis.
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    • R. Peter 18.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Max. 5% könnten eingespart werden, wenn doe Einheitskasse kein(!) Geld für Löhne, Liegenschaften, Werbung, etc ausgibt. Wenn sie inkl. Ihrer Mitarbeiter also alle Leistungen gratis erbringen würden, dann könnten wir 5% sparen. Soviel geben nämlich die KK im Durchschnitt für die Verwaltungskosten aus. „Massive Einsparungen“ erscheint mir da nicht der passende Ausdruck, es erscheint mir im Gegenteil zweifelhaft, ob es überhaupt Einsparungen gäbe, oder es nicht sogar teurer würde...
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