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Edelweiss tauft neues Flaggschiff am Flughafen Zürich



Taufe eines A340, dem juengsten Flottenzuwachs der Edelweiss Air, auf den Namen

Bild: KEYSTONE

Der Ferienflieger Edelweiss hat am Flughafen Zürich sein neues Flaggschiff in Empfang genommen. Die Langstreckenmaschine Airbus A340 wurde am Donnerstag bei strahlendem Wetter auf den Namen der Obwaldner Ferienregion Melchsee-Frutt getauft.

Den Namen enthüllten Edelweiss-Chef Bernd Bauer und der Obwaldner CVP-Ständerat Erich Ettlin. Dazu ertönten Alphornklänge und Kuhglockengeläute einer Obwaldner Trachtengruppe.

Mehr als 50 Destinationen

Die A340 hat die Edelweiss von ihrer Muttergesellschaft Swiss übernommen, für die sie zwölf Jahre im Einsatz gestanden hatte. Insgesamt erhält die Edelweiss vier A340 von der Swiss. Die nächste Maschine werde im April eintreffen, zwei weitere dann im übernächsten Jahr. Bis Ende 2018 wird die Langstreckenflotte damit auf 6 Flugzeuge verdoppelt.

«Wir werden neue Traumziele in den Flugplan aufnehmen», sagte Bauer vor den Medien am Flughafen Zürich. Das Streckennetz werde im nächsten Jahr von 48 auf 51 Destinationen ausgebaut.

Damit knacke die Edelweiss erstmals in ihrer Firmengeschichte die Marke von 50 Destinationen, sagte Sprecher Andreas Meier. 2018 sollen dann noch ein bis zwei Destinationen hinzukommen, ergänzte Konzernchef Bauer gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Grössere Reichweite

«Mit der A340 können wir Ziele anfliegen, die mit der A330 nicht möglich gewesen wären wie beispielsweise Cancun in Mexiko, San José in Costa Rica oder San Diego in den USA», sagte Bauer weiter. Wegen ihrer geringeren Reichweite sei die A330 für die Edelweiss nicht ideal. Dennoch würden nicht alle Flugzeuge dieses Typs ausgemustert und durch A340 ersetzt. Die Edelweiss werde zwei A330 behalten.

Taufe eines A340, dem juengsten Flottenzuwachs der Edelweiss Air, auf den Namen

Bild: KEYSTONE

Eine A330 werden laut Bauer an die ebenfalls zum Lufthansa-Konzern gehörende SN Brussels weitergegeben. Der Ausbau der Langstreckenflotte bedeutet einen grossen Schub für die Edelweiss. 100 zusätzliche Piloten und 300 Flugbegleiter seien nötig. Damit werde das fliegende Personal verdoppelt.

Die erste A340 der Edelweiss werde noch am (heutigen) Donnerstagabend nach Kapstadt fliegen. Zuvor war sie einen Monat lang umgebaut worden und hatte eine neue Inneneinrichtung erhalten. Der Umbau habe ungefähr 12 Millionen Franken gekostet, sagte Bauer. Insgesamt bietet die Maschine 314 Passagieren Platz.

Neue Uniformen

Zudem gibt die Edelweiss ihrer ganzen Flotte einen neuen Anstrich. Dabei wird das Wort Switzerland unter dem Namen Edelweiss auf die Aussenhaut geschrieben. «Denn im Ausland hat man immer gemeint, wir seien Österreicher», sagte Sprecher Meier.

Zudem erhält die Besatzung erstmals seit der Firmengründung vor 21 Jahren neue Uniformen. Diese ähneln den alten. So wurde die traditionelle rote Jacke beibehalten, allerdings neu gestaltet. (sda)

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