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Fall Greensill: Es kommt wohl noch schlimmer für die Credit Suisse

Fall Greensill: Es kommt wohl noch schlimmer für die Credit Suisse

23.03.2021, 08:4723.03.2021, 15:19
ARCHIVBILD ZUM ERGEBNIS DER CREDIT SUISSE --- Ein Logo der CS anlaesslich einer Medienkonferenz der Credit Suisse zur lancierung ihres neuen digitalen Angebotes und zukunftweisendes Geschaeftsstellenk ...
Bild: keystone

In der Affäre um die gemeinsam mit Greensill erstellten CS-«Lieferketten-Finanzierungsfonds» tauchen nun weitere potenzielle Kläger auf. Ein Finanzunternehmen mit Sitz in London hat die Prüfung möglicher Ansprüche gegen die Credit Suisse angekündigt und sucht Teilnehmer für eine Gruppenklage.

Zwei Anwaltskanzleien in Genf und Luxemburg seien mit der Prüfung möglicher Ansprüche von Anlegern beauftragt worden, teilte die britische Alcimos am Dienstag mit. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben «vor kurzem» bereits eine Gruppenklage vor Schweizer Gerichten gegen die UBS organisiert, bei der es um den Verkauf von Anleihen des griechischen Retailers Folli Follie geht.

In den nun von Alcimos angedrohten Klage geht es um die vier «Lieferketten-Finanzierungsfonds», aber auch um vier weitere CS-Fonds, die ihrerseits in die «Greensill»-Fonds investiert hatten und deren Handel von der CS ausgesetzt wurde.

Die CS hatte bereits in ihrem vergangene Woche publizierten Geschäftsbericht mitgeteilt, dass verschiedene Investoren bereits mit Klagen gedroht hätten. Eine auf Sammelklagen spezialisierte Kanzlei in den USA hatte ebenfalls bereits mitgeteilt, dass sie auf der Suche nach klagewilligen «Greensill-Investoren» sei. (sda/awp)

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