Wirtschaft
Schweiz

Teures Benzin: Hier tankst du wirklich am günstigsten

Hier tankst du wirklich am günstigsten

13.03.2026, 13:1013.03.2026, 13:10

Brennende Öllager, eine unsichere Strasse von Hormus, Trumps irrer Krieg und Irans irre Reaktion: Der Benzinpreis klettert aktuell schneller als die Klimaerwärmung und der Meeresspiegel zusammen.

Besorgte Automobilisten sind nun auf der Suche nach der günstigsten Tankstelle für den importierten Energieträger. Wo aber lässt sich wirklich die günstigste Energie für das Auto finden?

Hier:

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bild: watson.ch

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Bei einem Benzinpreis von 1.80 Franken kosten 100 Kilometer in einem Verbrenner (7 l/100 km) 12.60 Franken. In einem Elektroauto (20 kWh/100 km) betragen die Kosten für dieselbe Strecke bei einem Medianpreis von 0.277 Franken im Niedertarif 5.55 Franken. Getankt wird zu Hause, bequem, easy.

Kleine Randdaten: Die letzte Raffinerie der Schweiz (in Cressier) produziert zwischen 25 und 30 Prozent des Schweizer Benzins. Das Öl dafür stammt zu 50 Prozent aus den USA, zu 35 Prozent aus Nigeria. Den Rest teilen sich Kasachstan, Libyen, Aserbaidschan, Algerien und Israel unter sich auf.

Der Rest des Schweizer Treibstoffs stammt aus europäischen Raffinerien. Woher das Öl dafür stammt, kann erstaunlicherweise nicht immer zurückverfolgt werden. So etwas wie einen Herkunftsnachweis gibt es nicht. Experten vermuten deshalb bis zu zehn Prozent Öl aus Russland im Schweizer Benzin.

Der Schweizer Strommix besteht zu 75 Prozent aus einheimischer Wasserkraft oder Atomenergie. Wer selbst eine PV-Anlage mit oder ohne Batteriespeicher besitzt, kann sich je nach Nutzung des Fahrzeugs selbst versorgen und tankt zum Einspeisevergütungspreis (ca. 6 bis 15 Rp./kWh).

Das Elektroauto als Bekenntnis für den Klimaschutz

Video: srf/SDA SRF
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150 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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masze
13.03.2026 13:25registriert August 2019
Ich bin einig, sofern man Zuhause laden kann. Wenn man jedoch an einer öffentl. Ladestation laden muss, liegen die Preise idR zwischen CHF 0.50 und 0.70/kWh. Da ist man dann bald gleichauf mit den fahrenden Dinosauriersaftheizungen.
Das aktuelle Problem bezüglich Zuhause laden, ist ein rein regulatorisches. Vermieter müssten gesetzlich dazu verpflichtet werden, die Infrastruktur für die Installation von Ladestationen bis zum Parkplatz des Mieters zu finanzieren. Der Mieter finanziert dann die eigene Ladestation. Das wäre eine vernünftige Aufteilung der Kosten.
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disentis
13.03.2026 17:55registriert Februar 2015
Fahre seit 12 Jahren elektrisch und hab noch keine Minute bereut - diese Ruhe, diese Beschleunigung, dieses feine Fahren, dieser kleine Wendekreis, immer genug Platz im Parkhaus, kaum Servicekosten, wenig Steuern und eben, nie mehr Tankstelle, wie Handy einstecken. Hab immer noch das erste Auto, mit erster Batterie (110'000 Km, BMW i3, klein, leicht, Alu, Karbon und Plastik - also kein Rost)
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Toni.Stark
13.03.2026 18:29registriert Juli 2018
Und nun die Chance nutzen um überhaupt den Besitz des Autos zu überdenken. Ich weiss, einige sind darauf angewiesen. Aber habe es vor einem Jahr versucht und vermisse nun nichts. Notfalls habe ich ein Mobility-Abo. Sonst fahre ich mehr mit dem Velo. Es ist möglich!
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