Wirtschaft
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Briten haben genug

Für 2,8 Milliarden Franken: Orange Schweiz wird nach Frankreich verkauft 



Orange-Logo in Winterthur, aufgenommen am Freitag, 15. Februar 2013. Der Mobilfunkanbieter Orange streicht im laufenden Jahr bis zu 140 Stellen. In einer ersten Phase sollen in den kommenden Wochen etwa 70 Arbeitsplaetze verschwinden, teilte die ausschliesslich im Mobilfunkmarkt agierende Orange Schweiz mit.  (KEYSTONE/Walter Bieri )

Bild: KEYSTONE

Die britische Beteiligungsgesellschaft Apax hat nach drei Jahren genug vom festgefahrenen Schweizer Telekommarkt: Sie verkauft den Mobilfunkanbieter Orange Schweiz an den französischen Telekomunternehmer Xavier Niel, der in Frankreich den Anbieter Iliad besitzt. Niel legt dafür 2,3 Mrd. Euro (2,8 Mrd. Fr.) auf den Tisch, wie Orange am Donnerstag bekannt gab. Mit dem Verkauf erziele Apax eine starke Rendite, ohne dass Einzelheiten genannt wurden.

Seit der Übernahme im Jahr 2012 habe Orange zahlreiche Massnahmen ergriffen, die das Unternehmen effizienter und fitter für die Zukunft machten. Unter anderem wurde der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) deutlich gesteigert, wie es weiter hiess. Zudem wurde das Mobilfunknetz auf die neueste Generation 4G (auch LTE genannt) aufgerüstet.

«NJJ Capital wird als neue Eigentümerin von Orange Schweiz den Kunden, den Mitarbeitenden und dem Management Kontinuität bieten. NJJ Capital ist ein langfristiger, strategischer Investor, der ausgewiesenen Telekomspezialisten gehört und von ihnen geführt wird», schreibt Xavier Niel im Communiqué. (whr/sda)

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