Wirtschaft
Schweiz

85'000 Schweizer Händler können neu Zahlungen mit Bitcoin annehmen

85'000 Schweizer Händler können neu Zahlungen mit Bitcoin annehmen

19.08.2021, 10:13
Mehr «Wirtschaft»
FILE - This April 3, 2013 file photo, shows bitcoin tokens at 35-year-old software engineer Mike Caldwell's shop in Sandy, Utah. Mexico's Central Bank issued a public warning Monday, June 28 ...
Bild: keystone

Der Zahlungsdienstleister Worldline und der Krypto-Dienstleister Bitcoin Suisse haben ein Zahlungssystem mit Kryptowährungen lanciert. Unter dem Namen «WL Crypto Payments» können Schweizer Händler nun Zahlungen der Kundschaft in Bitcoin und Ether annehmen.

Konkret handle es sich um 85'000 Händler des Worldline-Netzwerks hierzulande: «Alle Händler in der Schweiz, welche die POS und E-Commerce Payment Services von Worldline nutzen, können ihren Kunden ab heute die Bezahlung mit Bitcoin und Ether ermöglichen», heisst es in einer Mitteilung der beiden Unternehmen vom Donnerstag.

Das Angebot könne sowohl per App bei Zahlterminals (POS) als auch im Online-Handel eingesetzt werden. Die Kundschaft könne dabei für den Einkauf eine mobile Krypto-Wallet-App verwenden. Die Bezahlung in einer der beiden Kryptowährungen erfolge dabei ohne Volatilitätsrisiko für den Händler, da die Transaktion umgehend nach der Bestätigung in Schweizer Franken umgerechnet werde.

Die Zusammenarbeit zwischen Worldline, zu dem auch SIX Payment Services gehört, und Bitcoin Suisse im Bereich Kryptowährungen wurde erstmals im November 2019 bekannt. Vor der Einführung für alle Worldline-Händler in der Schweiz sei «WL Crypto Payments» in einem Pilotprogramm erfolgreich getestet worden, heisst es weiter. (aeg/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die grössten Spekulationsblasen und Börsen-Crashs
1 / 18
Die grössten Spekulationsblasen und Börsen-Crashs
Der Tulpenwahn in den Niederlanden gilt als die Mutter aller Finanzkrisen. Schon im 16. Jahrhundert entwickelte sich dort ein blühendes Terminwarengeschäft mit Blumenzwiebeln.
quelle: keystone / jean-christophe bott
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Du willst Bitcoin kaufen? Dann schau zuerst dieses Video
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
Samsung stösst Apple wieder vom Smartphone-Thron
Samsung hat sich im vergangenen Quartal nach Berechnungen von Marktforschern den Spitzenplatz im Smartphone-Markt von Apple zurückgeholt. Vom südkoreanischen Konzern kamen knapp 21 Prozent der weltweit verkauften Geräte.

Das berichtete die Analysefirma IDC in der Nacht zum Montag. Apples iPhone lag demnach bei 17,3 Prozent Marktanteil. Den stärksten Schub verzeichnete der vor allem in Afrika aktive chinesische Anbieter Transsion, der mit einem Absatzplus von rund 85 Prozent etwa jedes zehnte Smartphone weltweit verkaufte und auf Rang vier sprang.

Zur Story