DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Drastischer Einbruch der Wirtschaft: Schweizer Banken bereiten sich auf KMU-Konkurse vor

Der Branchenverband SwissBanking arbeitet an Empfehlungen für den Umgang mit Insolvenzen. Ziel sei es, Konkurse von Unternehmen nach Möglichkeit zu verhindern. Die Banken selbst stehen derzeit gut da.
08.09.2020, 09:26
Die Schweizer Banken bereiten sich auf Insolvenzen von Unternehmen vor.
Die Schweizer Banken bereiten sich auf Insolvenzen von Unternehmen vor.
Bild: keystone

An seiner Jahresmedienkonferenz in Basel zog der Branchenverband SwissBanking eine erste Bilanz der Coronakrise. Das KMU-Kreditprogramm sei ein voller Erfolg gewesen, so das Fazit der Banker. Dank dem hohen Einsatz aller Beteiligten sei es gelungen, den betroffenen Unternehmen schon in der zweiten Woche des «Lockdowns» die dringend benötigte Liquidität zur Verfügung zu stellen.

Für die kommenden Monate wappnen sich die Banken nun dennoch für vermehrte Insolvenzen von Betrieben, da das Bruttoinlandprodukt drastisch eingebrochen sei und die Krise die Wirtschaft noch lange belasten werde, wie SwissBanking in einer Meldung konstatiert. Ziel sei es, Konkurse möglichst zu vermeiden, in dem sich die kreditgebenden Banken und die betroffenen KMU bestmöglich koordinierten. Dies verschaffe den Unternehmen Zeit für Restrukturierungen und Sanierungen, zudem könnten Arbeitsplätze gesichert werden. SwissBanking sei dabei, zusammen mit der Branche Empfehlungen für die Banken auszuarbeiten.

Die Banken selbst stünden derzeit gut da und seien für die Wirtschaft verlässliche Partner, sagte SwissBanking-Präsident Herbert J. Scheidt. 2019 war der Geschäftserfolg der Schweizer Banken gemäss Jahresbericht um 1.1 Prozent auf 66 Milliarden Franken gewachsen. Das Volumen der verwalteten Vermögen stieg um 13.8 Prozent. (wap/chmedia)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Richter krank: Heute kein Urteil im UBS-Steuerverfahren

Ein Berufungsgericht in Paris schiebt seine Entscheidung im Steuerverfahren gegen die Grossbank UBS auf. Statt wie geplant am heutigen Montag wolle das Gericht das Urteil am 13. Dezember bekannt geben. Einer der Richter sei krank, hiess es zur Begründung.

Die Grossbank war vor bald zweieihalb Jahren in erster Instanz zu einer Zahlung von insgesamt 4,5 Milliarden Euro verurteilt worden. Die Grossbank legte gegen den Entscheid Berufung ein und verlangt für sich einen Freispruch.

Dem Institut und …

Artikel lesen
Link zum Artikel