Wirtschaft
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ZUR ORTSCHAFT ZERMATT STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Skiers on a chairlift going up to the alp Blauherd, pictured with the Matterhorn in the background, above Zermatt, Canton of Valais, Switzerland, on February 12, 2019. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Schweizer Bergbahnen feiern eine der besten Saison der letzten Jahre. Bild: KEYSTONE

Superzahlen dank Superwinter: Skiorte feiern erfolgreichste Saison seit langem

Dank viel Schnee und tollem Wetter sind die Bergbahnen so gut ausgelastet wie seit Jahren nicht mehr. Manche Bahn träumt bereits von alten Rekorden.

Beat Schmid / ch media



In den Bergen herrschen Traumbedingungen. Viel Sonne und perfekte Schneeverhältnisse. Auf 2000 Meter Höhe liegen zum Teil noch deutlich mehr als zwei Meter Schnee. Da es in den Nächten oft stark abkühlt, befinden sich die Pisten in exzellentem Zustand. Bleibt es in den nächsten drei Wochen bis Ostern weiterhin so schön, werden die allermeisten grösseren Skigebiete glänzende Resultate erzielen.

Doch schon jetzt zeichnet sich ab: Die Wintersaison 18/19 wird die erfolgreichste der letzten Jahre sein. Bahnbetreiber zeigen sich auf Anfrage der Redaktion CH Media «sehr zufrieden» mit den bisher erzielten Einkünften. Die sogenannten Ersteintritte oder Skier-Days konnten sie gegenüber dem Vorjahr um rund fünf Prozent steigern. Der Walliser Skiort Zermatt, die Destination mit den meisten Eintritten, konnte «im Vergleich zu den Vorjahren wiederum eine Steigerung erzielen», sagt Bahnsprecher Mathias Imoberdorf.

Auch die Engadin St. Moritz Mountains AG erwartet für die Wintersaison ein Plus von fünf Prozent. Sie wird damit die Ersteintritte gegenüber dem Vorjahr auf 1.15 Millionen steigern. Die Bergbahnen im Oberengadin liegen damit gut im Rennen. Die zusammengelegten Skigebiete Arosa und Lenzerheide erwarten gar einen Anstieg von acht Prozent auf über 1.3 Millionen Eintritte.

Eine Million Eintritte in Laax

Ebenfalls eine deutliche Steigerung erwartet Laax. «Dieser Winter war sehr gut», sagt Weisse-Arena-Sprecherin Christina Ragettli. Die Region dürfte die Grenze von 1 Million Eintritten sprengen. Zuletzt erreichte man das in der Saison 2009/10. Damit kommt man dem absoluten Eintrittsrekord von 1.08 Millionen (2002/2003) nahe.

Iouri Podladtchikov of Switzerland looks on prior the final run of the halfpipe competition at Laax Open, on Saturday, January 19, 2019, in Laax, Switzerland. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Das Skigebiet Laax ist besonders bei Freestylern beliebt. Bild: KEYSTONE

Einen Rekord vermelden konnten diese Woche die Jungfrau-Bahnen. Total 1.07 Millionen Gästen transportierten deren Eisenbahnen ins ewige Weiss – so viel wie noch nie. Kräftig bergauf geht es auch in der Innerschweiz. Bereits früher verkündeten die Titlis Bergbahnen mit 1.24 Millionen Fahrgästen (Saison 17/18) neuen Besucherrekord.

Das Wetter war entscheidend

«Es gibt einen generellen Aufwärtstrend, aber dieser findet nicht in dem Ausmass statt, wie wir das jetzt sehen», sagt der Luzerner Wirtschaftsprofessor Philipp Lütolf. In erster Linie sei das Wachstum auf das gute Wetter und den reichlich vorhandenen Schnee zurückzuführen, sagt der Tourismus- und Bergbahnexperte.

Die erfreuliche Wintersaison werde sich positiv auf die Cashflows der Bergbahnen auswirken, ist Lütolf überzeugt. «Entscheidend für die finan- zielle Situation der Betreiber wird aber sein, wie sich die nächsten fünf Jahre entwickeln werden.»

(aargauerzeitung.ch)

Wenn du nicht wahrhaben willst, dass der Winter vorbei ist

Video: watson/Angelina Graf

Als die Skioutftits noch richtig geil waren

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nonne 30.03.2019 13:52
    Highlight Highlight Ich dachte der Klimawandel hat den Wintertourismus zerstört. Ich bin verwirrt.
  • Don Alejandro 30.03.2019 13:47
    Highlight Highlight Hat auch was damit zu tun, dass Österreich die Preise hochgeschraubt hat und die "Winterpakete" in der Schweiz attraktiver geworden sind.
  • lituation 30.03.2019 13:41
    Highlight Highlight Skigebiete sind einfach recht gut im sich beklagen.
    Ziemlich unbegründet wenn man diese Zahlen sieht.
  • Alice36 30.03.2019 13:20
    Highlight Highlight Wie gross war noch das Gejammer Anfang Januar als der Schnee und die Sonne kamen aber die Feiertage vorbei waren und Familie Schweizer wieder arbeiten musste? Jedes Jahr das selbe erst das grosse heulen und dann die Beste Saison seit langem, gilt nicht nur für den Tourismus.
  • aligator2 30.03.2019 11:32
    Highlight Highlight Das war eine der ersten Saisons, in der Dynamic Pricing grossflächig eingesetzt wurde. Kann gut sein, dass ein Teil des Wachstums auch daraus entstand.
    • mukeleven 30.03.2019 12:25
      Highlight Highlight noe - dynamic pricing kann ja auch eine verteuerung des tagestickets bedeuten, v.a. an gut besuchten sonnentagen.
      aber auf die verteilung der skitage war der einfluss gross.
    • Meitlibei 30.03.2019 12:58
      Highlight Highlight Genau aus dem Grund finde ich Skierdays eine völlig falsche Rechnungsgrösse. Mach billige Angebote dann hast du mehr Leute aber eventuell nichts verdient. Aber als Manager sagen dass man 10% Steigerung hat tönt halt super.
    • Caligula 30.03.2019 13:12
      Highlight Highlight Jeder Gast ist besser als keiner. Da Skigebiete hohe Fixkosten haben, brauchen sie möglichst viele Gäste, welche eine Deckungsbeitrag leisten.

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