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Trump wollte Zoll-Rückzahlungen aufschieben – Gericht lässt ihn abblitzen

Trump wollte Zoll-Rückzahlungen aufschieben – Gericht lässt ihn abblitzen

Die US-Regierung von Donald Trump ist vor einem Berufungsgericht damit gescheitert, die Rückzahlung milliardenschwerer Zolleinnahmen vorläufig aufzuschieben.
03.03.2026, 02:5603.03.2026, 02:56

Das Bundesberufungsgericht (United States Court of Appeals for the Federal Circuit) wies am Montag einen Antrag zurück, den Beginn des Verfahrens zur Rückerstattung um mehrere Monate zu verzögern.

epa12763418 US President Donald J. Trump speaks about the Supreme Court's striking down of most of his tariffs during a press conference in the briefing room at the White House in Washington, DC, ...
Donald Trump kassiert eine weitere Niederlage vor Gericht.Bild: keystone

Hintergrund ist ein Urteil des Obersten US-Gerichts, das bestimmte von der Regierung verhängte Zölle für rechtswidrig erklärt hatte. In der Folge könnten Importeure Anspruch auf Rückzahlungen in Milliardenhöhe haben. Die Regierung argumentierte in einem am Freitag eingereichten Antrag, es bestünden noch offene Rechtsfragen, die zunächst geklärt werden müssten.

Mit der Entscheidung vom Montag bleibt es jedoch dabei, dass das Verfahren vor dem Handelsgericht, dem U.S. Court of International Trade, fortgesetzt wird. Dies soll nun festlegen, wie und in welchem Zeitrahmen die Rückzahlungen abgewickelt werden. Auch mehrere bekannte Schweizer Firmen wie Stöckli, Swatch oder Breitling erhoffen sich Rückerstattungen aufgrund zu Unrecht bezahlter Zölle. (sda/dpa/con)

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