Wirtschaft
Schweiz

15 Schweizer Regionalbanken machen es vor: Clientis Gruppe macht 30 Prozent mehr Gewinn

15 Schweizer Regionalbanken machen es vor: Clientis Gruppe macht 30 Prozent mehr Gewinn

15.08.2016, 09:3315.08.2016, 10:03

Die in der Clientis-Gruppe zusammengeschlossenen 15 Regionalbanken haben im ersten Halbjahr 2016 deutlich mehr Gewinn erzielt als noch vor Jahresfrist. Der Betriebserfolg erhöhte sich um 4,8 Prozent auf 104 Millionen Franken.

Unter dem Strich resultierte gar ein um 31 Prozent verbesserter Halbjahresgewinn von 30.5 Millionen Franken, wie Clientis am Montag mitteilte.

Eine Steigerung des Erfolgs gelang den Clientis-Banken trotz Negativzinsumfeld. Der Nettoerfolg daraus nahm im Halbjahr um 6,6 Prozent auf 82.4 Millionen Franken zu.

Bisher keine Negativzinsen berechnet

Der Grund dafür seien die Volumenausweitung im Hypothekargeschäft sowie günstigere Refinanzierungskosten gewesen, schreibt Clientis. Zudem hätten sich Gruppenvorteile wie das koordinierte Liquiditätsmanagement oder der zentrale Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt erneut als Hilfe erwiesen.

Die Clientis-Banken legten seit Jahresbeginn bei den Kundengeldern um 2,1 Prozent auf 9.9 Milliarden Franken zu. Bisher belasteten sie ihren Kunden nach wie vor keine Negativzinsen.

Clientis erwartet noch besseres Ergebnis

Im gesamten Geschäftsjahr 2016 rechnet die Clientis Gruppe mit einem gegenüber dem Vorjahr besseren Resultat. Dabei werde das Ergebnis durch weiteres Volumenwachstum gestützt. (egg/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Drohnenabwehr und ein Satellit: So will die Schweizer Armee den Luftraum besser schützen
Der Bundesrat plant die Beschaffung eines Drohnenabwehrsystems und von Luftverteidigungssystemen bis in eine Höhe von 8000 Metern. Und auch die Aufklärung aus dem Weltall wird vorangetrieben.
Heute kann die Armee den Schweizer Luftraum weder gegen Raketen, Marschflugkörper noch gegen Drohnen schützen. Sie verfügt nur gerade über zwei veraltete Luftabwehrsysteme: die 35-Millimeter-Fliegerabwehrkanonen aus den 1960er Jahren mit einer Reichweite von vier Kilometern und das mobile Abwehrsystem Stinger mit einer Reichweite von sechs Kilometern. Stinger ist seit den 1990er Jahren im Einsatz.
Zur Story