Wirtschaft
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Blick auf San Jose, die Hauptstadt des Silicon Valley. Bild: wikimedia.org

StartUp Challenge von Swisscom

Wir präsentieren die 10 innovativsten Schweizer Startups. Zum Beispiel: eine App, die verurteilte Kriminelle überwacht

Eine App, die gefälschte Jeans erkennt und ein winziges Solar-Modul, das unglaublich effizient ist. Diese und weitere Schweizer Erfindungen sorgen vielleicht schon bald in den USA für Furore.

Zum zweiten Mal kürt die Swisscom dieses Jahr die besten Schweizer Tech-Startups. Aus rund 100 Bewerbern sind zehn Finalisten bestimmt worden – davon kommen sieben aus der Westschweiz. 

Der Initiator der Challenge und Leiter des Geschäftsbereichs KMU bei der Swisscom, Roger Wüthrich-Hasenböhler, zeigte sich im ausführlichen Interview mit watson nicht überrascht von den Romands.

Eine Fachjury wählt im August die fünf Gewinner, die an einem «Business Acceleration Program» im Silicon Valley teilnehmen dürfen. Dort haben die Jungunternehmer die Gelegenheit, ihr Projekt vor Branchenkennern und Investoren zu präsentieren. Es winkt eine Partnerschaft oder ein Investment durch die Swisscom.

Wir stellen die zehn Finalisten (in willkürlicher Reihenfolge) vor.

Smartphone = 3D-Scanner

Name: offen (Mobile 3D Scanner)

Geschäftsidee: Das Smartphone wird dank einer von ETH-Forschern entwickelten App zum mobilen und einfach zu bedienenden 3D-Scanner. Damit lassen sich alle möglichen Objekte digital abbilden und beispielsweise für Games oder 3D-Drucke verwenden.

Firmensitz: Zürich

Gegründet: in Gründung

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Auto-Occasionen mit dem Smartphone bezahlen

Name: CashSentinel

Geschäftsidee: Treuhand-Service für Gebrauchtwagen-Käufer. Bezahlt wird mit dem Smartphone.

Firmensitz: Yverdon-les-Bains

Gegründet: 2012

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Bessere Präsenz im Web

Name: Hoosh Technology

Geschäftsidee: Dank neuen Methoden insbesondere im Bereich des Suchmaschinenmarketings (Search Marketing) können Firmen ihre Präsenz im Internet verbessern. Ausserdem werden Social-Media-Kanäle wie Facebook ausgewertet.

Firmensitz: Lugano TI

Gegründet: 2012

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Produkte vor Fälschern schützern

Name: ScanTrust SA

Geschäftsidee: Die Lösung von Scan Trust schützt Markeninhaber und Autoren vor Fälschungen. Sie basiert auf einem QR-Code, der auf der Verpackung oder auf dem Produkt abgebildet ist. Der Code garantiert die Echtheit des Artikels. Der Kunde kann mithilfe eines Smartphone-Apps den Code scannen und weitere Informationen zum Artikel abrufen. Die dadurch generierten Kundeninformationen werden zum Hersteller weitergeleitet, der mithilfe dieser Daten das Konsumverhalten der Kunden auswerten und seine Produkte optimieren kann.

Firmensitz: Lausanne

Gegründet: 2012

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Intelligente Haussteuerung

Name: eSMART Technologies

Geschäftsidee: Eine intelligente Haussteuerung, die über das Smartphone oder Tablet bedient werden kann, hilft Energie zu sparen und bringt eine höhere Sicherheit. Die Technik basiert auf elektronischen Sensoren, die über das Stromnetz kommunizieren und ohne bauliche Massnahmen in Steckdosen installiert werden können.

Firmensitz: Ecublens VD

Gegründet: 2011

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Was tun die Besucher?

Name: VisioSafe SA

Geschäftsidee: Intelligente Sensoren für Überwachungskameras ermöglichen Firmen und anderen Institutionen, die Besucherströme kostengünstig zu erfassen und über den Web-Browser auszuwerten. Sozusagen «Google Analytics für die reale Welt».

Firmensitz: Prilly VD

Gegründet: 2011

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Schlaue Solarmodule und ein winziger Licht-Sensor

Name: ActLight SA

Geschäftsidee: Winzige Smart-Solarmodule erbringen dank integrierter Halbleiter-Chips eine bis zu 1000-mal stärkere Leistung und können in verschiedenste elektronische Geräte integriert werden. Eine zweite Erfindung ist ein intelligenter Licht-Sensor, der vielseitig verwendbar ist, etwa für die Steuerung von Smartphones oder das Internet der Dinge.

Firmensitz: Lausanne

Gegründet: 2011

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Facebook für Wohltäter

Name: Goodwall

Geschäftsidee: «Goodwall ist ein soziales Netzwerk für Menschen, insbesondere Studenten, die gemeinnützige Arbeit leisten. Das Netzwerk bietet ihnen die Möglichkeit, sich auszutauschen, zusammenzuarbeiten und einen humanitären Lebenslauf aufzubauen. Ihr soziales Profil ergänzen sie mit akademischen und extracurricularen Aktivitäten. Dies hilft Ihnen bei der Aufnahme an Universitäten und bei der Jobsuche.»

Firmensitz: Genf

Gegründet: 2012, Start der Plattform im Februar 2014

outside homes trees street sign

Eine der Strassen, die hinunter ins Tech-Mekka führen. Bild: wikimedia.org

Ein intelligentes Haus-Stromnetz

Name: Smart Home Technology GmbH

Geschäftsidee: Smart Home Technology bietet ein Modul, das jedes Gerät im Haushalt «smart» macht. Mit den einfach installierbaren Modulen kann der Kunde nicht nur die angeschlossenen Geräte steuern, sondern auch deren Energieverbrauch messen. Durch die Vielzahl von angeschlossenen Geräten entsteht ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid) aus welchem zusammen mit den Stromproduzenten die überschüssige Energie weiterverwendet werden kann.

Firmensitz: Zürich

Gegründet: 2014

Günstige Überwachung von verurteilten Kriminellen

Name: Geosatis SA

Geschäftsidee: Nicht-gewalttätige Straftäter sollen dank «Electronic Monitoring» einfacher, humaner und kostengünstiger resozialisiert werden – das ist das Ziel von Geosatis. Dazu stellt die Firma alle nötigen Produkte zur Verfügung: von der elektronischen Fussfessel, über die Überwachungssoftware, bis hin zur App. Der Betroffene kann in seinem gewohnten Umfeld bleiben und Gefängniskosten werden eingespart.

Firmensitz: Le Noirmont JU

Gegründet: 2009

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Quellen: Swisscom und Startup.ch



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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Riccardo 24.07.2014 11:08
    Highlight Highlight Versteh ich das jetzt richtig?

    Die Swisscom (ein immernoch Staatlicher Konzern) welcher mit der Billag quersubventioniert wird unterstützt Schweizer Start-Ups, damit diese in den USA fussfassen können, vielleicht erfolgreich werden und dann dort Steuern bezahlen? WTF
    • Really? 24.07.2014 12:01
      Highlight Highlight Du verstehst es richtig, Kleinbürger.

      Die Swisscom, welche jährlich 11 Milliarden Umsatz macht, unterstützt fünf junge Schweizer Firmen, die international Erfolg haben möchten.
    • Adiii 24.07.2014 12:12
      Highlight Highlight Die Swisscom wird nicht quersubventioniert, jedenfalls nicht durch die Bilag. Und zweitens ist die schweiz ist für viele Firmen attraktiv, andere Firmen sind in andern Ländern besser bedient. Man müsste also wennschon an unser Attraktivität arbeiten.
      Sie ^^ könnten z.B. etwas weniger Geizig sein.
    • Riccardo 24.07.2014 13:53
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um die Unterstützung von Start-Ups. Ich finde diese Unterstützung gut.

      Aber wenn ich mir den Telekommarkt in der Schweiz anschaue überkommt mich glich mal ein Brechreitz: 3 Anbieter! Das ist ein Oligopol. Sehr schädlich...überigens auch für dich Really. Zudem die bereits angesprochene Quersubventionierung der Billag! Was sollen diese ganzen Marktvorteile auf Kosten der Kunden?

      Und dann die Meldung von wegen sie seien so sozial und unterstützen Start-Ups.

      Lass dich nur weiterblenden Really.
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