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Inflation zieht im März in der Schweiz nur leicht an

Inflation zieht im März in der Schweiz nur leicht an

02.04.2026, 09:5002.04.2026, 09:50

Mit dem Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Schweiz weniger stark angezogen als erwartet. Im März sind die Konsumentenpreise im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent gestiegen. Davor war die Teuerung lange quasi inexistent und pendelte während eines Jahres um die Null-Linie.

Die Inflation in der Schweiz ist im Januar etwas gestiegen. (Archiv)
Die Inflation in der Schweiz hat weniger stark angezogen als erwartet.Bild: sda

Von der Nachrichteagentur AWP befragte Experten hatten mit einem Anstieg um 0,3 bis 0,6 Prozent gerechnet. Die Teuerungsrate lag damit am unteren Ende der Erwartungen.

Gleichwohl haben sich mit dem höheren Ölpreis auch vor allem Importgüter verteuert. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte, lag die Jahresinflation hier noch bei -0,3 Prozent. Im Dezember hatte sie mit -1,6 Prozent noch deutlich im Minus gelegen. Im Vergleich zum Februar zogen die Importpreise um 1,8 Prozent an.

Die Inflation bei den Inlandgütern betrug im Jahresvergleich plus 0,5 Prozent und veränderte sich damit kaum. Die Kerninflation – ohne Energie und Treibstoffe sowie frische und saisonale Produkte – stieg im März gegenüber dem 2025er Wert um 0,4 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat stieg der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) im März um 0,2 Prozent auf 100,8 Punkte. Ökonomen hatten einen Wert im Bereich von 0,1 bis 0,5 Prozent prognostiziert.

Dieser Anstieg ist laut BFS unter anderem auf höhere Preise für Heizöl, Benzin und Diesel zurückzuführen. Auch Pauschalreisen ins Ausland und Flugreisen sind im Preis gestiegen. (dab/sda/awp)

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