Wirtschaft
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Fuenf bis sechs maskierte Personen ueberfielen am Dienstag abend, 26. Oktober 1999 das Landgut Aabach in Risch und verletzten die betagte Besitzerin Silvia Goehner (Aufnahme vom 27. Oktober 1999). Die Taeter  raubten einen Tresor und Bargeld. Die Abklaerungen der Polizei sind im Gange. (KEYSTONE/SIGI TISCHLER)  === ELECTRONIC IMAGE ===

Das Gut Aabach am Zugersee in einer Aufnahme von 1999. Bild: KEYSTONE

Nach abgeblasenem Novartis-Projekt

Daniel Vasella wird Gutsherr – sein Landsitz wächst um 50'000 Quadratmeter



Der ehemalige Novartis-Konzernchef Daniel Vasella vergrössert seinen Landsitz am Zugersee: Nachdem Novartis auf ein Ausbildungszentrum direkt neben seiner Villa verzichtete, hat Vasella nun das Land gekauft, auf dem das Projekt hätte stehen sollen. 

Es handelt sich um 50'000 Quadratmeter Boden an bester Lage in Risch. Vasella sicherte sich ein Vorkaufsrecht für das Land, für das der Pharmakonzern nach dem Projekt-Aus keine Verwendung mehr hatte. Von diesem Vorkaufsrecht machte der ehemalige Novartis-Verwaltungsratspräsident nun Gebrauch. 

Verkaufspreis ist unbekannt

«Herr Vasella hat sein Kaufrecht für das Gut Aabach gegenüber Novartis fristgerecht und gemäss Vertrag ausgeübt», teilte die Novartis-Pressestelle am Samstag auf Anfrage der sda mit. Über den Kaufpreis machte der Konzern keine Angaben. 

Was Vasella mit dem Gut plant, ist ebenfalls nicht bekannt. Das Gebiet gehört – nach dem Aus für das Ausbildungsprojekt – wieder zur Landwirtschaftszone. Es ist als Landschaft von nationaler Bedeutung und gehört teilweise auch zur Seeuferschutzzone. 

Kein Novartis Campus am Zugersee

Ursprünglich war vorgesehen, gleich neben Vasellas Villa ein Ausbildungszentrum für Novartis-Angestellte in die Uferlandschaft zu bauen. Der renommierte Architekt Peter Zumthor plante eine Art Pfahlbauersiedlung für rund 100 Millionen Franken. 

Mitte Dezember 2013 brach Novartis das Grossprojekt nach jahrelanger Planung überraschend ab. Man ziehe ein Ausbildungszentrum vor, das näher an Basel liege und günstiger sei, begründete der Konzern damals den Entscheid. 

Das Gut Aabach wurde 1929 angelegt und umfasst Herrschaftshaus sowie mehrere Gebäude für Angestellte, einen Bauernhof und eine grosszügige Parkanlage. (oli/sda) 

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    Alle Leser-Kommentare
  • papparazzi 23.03.2014 11:40
    Highlight Highlight Also bei solchen Plänen und einer solchen zur Schau gestellten Abzockerei und dem gesicherten Vorkaufsrecht von wertvollem Zuger Schweizerboden tut Herr Vasella gut in Amerika zu wohnen. Uns ist ja wohl auch allen klar, dass Novartis nicht nur wegen den Argumenten von der Nähe zu Basel oder wegen der näheren und besseren Infrastruktur abgelehnt hat. Hier geht es um Schadensbegrenzung und Imagepflege beim normalen Schweizer Volk (Seit der Minderinitiative ein Muss), das ja auch in Zukunft die überteuerten und meist chemischen Medikamente mit vielen Nebenwirkungen schön brav weiterhin kaufen soll. So steigert man den weltweiten Milliarden Umsatz und stellt sicher, dass man den Patriziern weiterhin goldene Fallschirme oder ethisch unhaltbare Gehälter auszahlen kann. Ein Plebejer ut (dp)

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