DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Lebenshaltungskosten

Schweizer Städte sind für Expats teuer. Aber über die Nummer eins dieser Rangliste werden Sie staunen



Selbst das Wall Street Journal hat gestaunt: In einem neuen Ranking der teuersten Städte für Expats sind die «üblichen Verdächtigen» wie Singapur und Tokio aus der vordersten Rängen verschwunden. Mehr noch: Die Finanzmetropole Singapur schaffte es nicht einmal unter die ersten 20 im globalen Ranking der teuersten Expats-Städte, das die Beraterfirma ECA International erstellt hat.

Warenkorb

Das ECA-Ranking vergleicht einen Korb mit üblichen Konsumgütern und Dienstleistungen in über 440 Städten weltweit. Darin enthalten sind Lebensmittel, Alkohol, Tabakprodukte, gewisse Dienstleistungen, elektronische Geräte sowie Resturantbesuche. Andere Kosten wie Wohnungsmiete, Autokauf oder Schulgelder werden nicht berücksichtigt, weil sie meistens vom Arbeitgeber bezahlt werden. 
Die Lebenshaltungskosten werden beeinflusst von der Inflation, der Verfügbarkeit von Produkten sowie Wechselkursen. (egg)

Stattdessen landet Venezuelas Hauptstadt Caracas auf Platz eins. An zweiter Stelle folgt Oslo, den dritten Platz belegt Luanda, die Hauptstadt Angolas. Immerhin auf den vierten Rang schafft es mit Zürich die erste Schweizer Stadt. Und auch die Plätze 5 (Genf), 7 (Bern) und 8 (Basel) gehen an die Schweiz.

Caracas

Bild

Bild: Flickr/Paulino Moran

Bild

Unter den Top Ten befindet sich diesmal keine einzige asiatische Stadt. So fällt Tokio vom letztjährigen 6. Platz auf den 11. Noch vor zwei Jahren war Japans Hauptstadt gemäss dem ECA-Ranking für Expats die teuerste der Welt.

Luanda

Bild

Bild: Wikimedia/Fabio Vanin

Entwertung des Bolivar nicht eingetreten

Doch warum ist Caracas die teuerste Stadt für Expats? Noch vor zwölf Monaten lag die Hauptstadt Venezuelas auf dem 32. Platz der Rangliste. Doch entgegen den Erwartungen hat sich der Bolivar in dieser Zeit nicht abgewertet – die Lebenshaltungskosten sind entsprechend gestiegen. Sie sind heute 40 Prozent höher als in Oslo.

Die hohen Lebenshaltungskosten in Afrikanischen Städten wie Luanda (Angola, Platz 3), Juba (Südsudan, Platz 9) oder Libreville (Gabun, Platz 14) kommen daher, dass importierte Güter in diesen Ländern teuer sind. Gleichzeitig sind Städte in Ghana, Namibia und Südafrika im Ranking gefallen, weil die Währungen dieser Länder abgewertet wurden.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Wie soll es ohne Rahmenabkommen mit der EU weitergehen? Interview mit Unia-Chefin Alleva

Die Gewerkschaft Unia ist zu keinerlei Kompromissen bereit beim Lohnschutz. «Er muss raus aus dem Rahmenabkommen», sagt Präsidentin Alleva. Sie zeigt auf, wie es ohne Abkommen mit der EU weitergehen könnte.

Sind die Gewerkschaften europafeindlich geworden?Vania Alleva: Nein. Überhaupt nicht. Wir verstehen uns als Teil Europas und sind für eine Zusammenarbeit mit Europa.

Die Gewerkschaften sitzen aber beim Rahmenabkommen im Boot mit der SVP. Ein gewöhnungsbedürftiges Bild.Das ist ein falsches Bild! Unsere Haltung entspricht nicht jener der SVP. Wir sind nicht europafeindlich, sondern arbeitnehmerfreundlich. Wir sind für einen starken Schutz der Arbeits- und Lohnbedingungen, und zwar für alle …

Artikel lesen
Link zum Artikel