Wirtschaft
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Wegen IWF-Hilfskredit

Ukraine erhöht Erdgaspreise massiv

26.03.14, 18:43
A pressure gauge is pictured at an underground gas storage facility in the village of Mryn, 120 km (75 miles) north of Kiev in this May 21, 2013 file photo. As bankers, traders and investors gathered at Gazprom's London offices for its annual champagne reception, the message from the world's most powerful gas trader was clear: the Russians don't want another gas war with Ukraine. REUTERS/Gleb Garanich/Files (UKRAINE  - Tags: BUSINESS ENERGY POLITICS)

Erdgaspreis erhöht sich massiv Bild: Reuters

Die Ukraine will den Erdgaspreis ab dem 1. Mai für ukrainische Haushalte um 50 Prozent erhöhen und damit eine Bedingung des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Hilfskredite erfüllen. Für regionale Energieunternehmen sollen die Preise demnach um 40 Prozent steigen. Juri Kolbutschin, der Haushaltsdirektor des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz, kündigte zusätzliche Preisanstiege in den kommenden Jahren an: «Wir werden ein Dokument mit einem Zeitplan veröffentlichen für weitere Erhöhungen bis 2018.»

Die politisch und wirtschaftlich schwer angeschlagene Ukraine ist vom Bankrott bedroht und dringend auf internationale Finanzhilfe angewiesen. Die Regierung in Kiew hofft auf ein bis zu 20 Milliarden Dollar schweres Unterstützungsabkommen mit dem IWF, der im Gegenzug unter anderem ein sofortiges Ende der staatlichen Gassubventionen verlangt. Zu den Forderungen gehört auch ein Bürokratieabbau und verschärfter Kampf gegen Korruption. (tvr/sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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