Wissen

Von wegen damals war alles schön - wie uns unser Hirn nach Strich und Faden belügt

Das menschliche Gedächtnis ist falsch programmiert

Von wegen damals war alles schön - wie uns unser Hirn nach Strich und Faden belügt

06.02.2014, 15:3906.02.2014, 16:06
  • Auf kaum etwas ist so wenig Verlass, wie auf die eigene Erinnerung. Das menschliche Gedächtnis beschönigt und löscht Unliebsames skrupellos. 
  • Amerikanische Forscher haben nun das Zentrum der Verfälschung identifiziert: Die Hirnregion Hippocampus ist dafür verantwortlich.
  • Sie fügt unzusammenhängende Sequenzen so zusammen, dass sie eine schlüssige Geschichte ergeben – die oft ein bisschen schöner als die Realität ist. Dies berichten Neurowissenschaftler um Donna Bridge von der Northwestern University in Chicago im «Journal of Neuroscience».

Weiterlesen auf Sueddeutsche.de

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Forscher entdecken den schnellsten Stern der Milchstrasse
S301 umkreist das Schwarze Loch der Milchstrasse enger als jeder andere bekannte Stern. Aus seiner Bahn lesen Forscher etwas ab, was bislang niemand messen konnte.
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching, Deutschland, hat den schnellsten bekannten Stern der Milchstrasse entdeckt. Er trägt die Bezeichnung S301 und umkreist Sagittarius A*, das Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie. Bei seiner grössten Annäherung erreicht er rund 25'000 Kilometer pro Sekunde, also gut acht Prozent der Lichtgeschwindigkeit. Die Studie ist in der Fachzeitschrift «Nature» erschienen.
Zur Story