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Unwort des Jahres 2017: «Alternative Fakten»

FILE - In this Wednesday, May 10, 2017 file photo, Kellyanne Conway, senior adviser to President Donald Trump, speaks during an interview outside the White House, in Washington. Conway has told suppor ...
Prägte das Unwort des Jahres massgeblich: Trump-Beraterin Kellyanne Conway. Bild: AP/AP

«Alternative Fakten» ist in Deutschland Unwort des Jahres 2017

16.01.2018, 10:2016.01.2018, 10:54

«Alternative Fakten» lautet in Deutschland das Unwort des Jahres 2017. Die Bezeichnung sei «der verschleiernde und irreführende Ausdruck für den Versuch, Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen».

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Dies erklärte die Jury am Dienstag in Darmstadt. Sprachwissenschaftler küren seit 1991 das Unwort des Jahres. (sda/afp)

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4 Kommentare
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Zweiter Weltkrieg – erinnern, aber wie?
1995 gedachte die Schweiz des Kriegsendes von 1945, auch mit einem offiziellen Schuldeingeständnis des Bundesrats für die damalige Flüchtlingspolitik. Dass die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg in den folgenden Jahren zu einem Brennpunkt der Schweizer Aussenpolitik würde, ahnte damals niemand.
Geplant war die Geste ja in dieser Form ja nicht. Im Herbst 1994 hatte der Bundesrat eine Parlamentarische Anfrage, wie die Landesregierung den 50. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs zu würdigen gedenke, noch abgewunken. 1989 habe man mit den «Diamantfeiern» anlässlich von 50 Jahren Mobilmachung bereits die Aktivdienstgeneration für ihre Leistungen verdankt.
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